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Zukunft - Büro für Zukunftsfragen

Was ist ein BürgerInnen-Rat?

Der BürgerInnen-Rat ist ein flexibles Partizipationsverfahren und setzt sich, in der Regel, aus zwölf bis fünfzehn zufällig ausgewählten Personen zusammen. Diese arbeiten intensiv eineinhalb Tage gemeinsam an Themen, die ihnen wichtig sind. TeilnehmerInnen eines BürgerInnen-Rats bringen während des gesamten Verfahrens ihre eigenen Positionen zum Ausdruck. Erfahren Sie hier mehr über Hintergründe und Ablauf eines BürgerInnen-Rat-Prozesses!

Der BürgerInnen-Rat ist ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren, das, in Anlehnung an den von Jim Rough (USA) entwickelten „Wisdom Council“, in Vorarlberg etabliert wurde. Es ist eine einfache, ressourcenschonende und rasche Möglichkeit, Selbstorganisation und Eigenverantwortung in der  Bevölkerung zu stärken. Nach dem Zufallsprinzip werden Bürgerinnen und Bürger eines Ortes oder einer Region ausgewählt, um an eineinhalb Tagen miteinander an einer gemeinsamen Erklärung zu arbeiten. Um ein möglichst breites und qualitatives Abbild der Vorarlberger Gesellschaft zu gewährleisten, werden Kriterien wie Alter, Geschlecht und Wohnort in der Auswahl berücksichtigt.

Aufgrund der Zufallsauswahl handelt es sich bei den TeilnehmerInnen um Menschen mit Alltagswissen, die über keinerlei spezielle Expertise  oder Qualifikationen verfügen. Insbesondere vertreten sie dadurch keine Interessengruppen, sondern ihre persönliche Meinung.

Die Teilnehmenden des BürgerInnen-Rats, in der Regel zwölf bis fünfzehn Personen, sind dazu eingeladen, bestimmte Themen und Fragestellungen an diesen eineinhalb Tagen zu diskutieren, Herausforderungen aus ihrer Sicht aufzuzeigen und Lösungsideen zu erarbeiten.

Inhaltlich wird der BürgerInnen-Rat weder angeleitet, noch in irgendeiner Weise gesteuert. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wie viele und welche Themen bearbeitet werden. Moderiert wird er anhand der lösungsorientierten Methode „Dynamic Facilitation“.

Am Ende eines BürgerInnen-Rats wird ein, von allen Bürgerräten getragenes, gemeinsames Statement verfasst, das in einem zeitnahen „Bürgercafé“ der interessierten Öffentlichkeit, sowie Ansprechpersonen aus Verwaltung, Gemeinde und Politik, vorgestellt und diskutiert wird.

In einer Sitzung der „Resonanzgruppe“ (Strategiegruppe, die sich aus betroffenen VertreterInnen aus Politik, Verwaltung etc. zusammensetzt), werden die Vorschläge der BürgerInnen-Rat auf die konkrete Umsetzung geprüft und weiterführende Maßnahmen gesetzt. Anschließend erhalten die TeilnehmerInnen des BürgerInnen-Rats eine schriftliche Rückmeldung, wie die Ergebnisse verwertet werden.

Folgendes Video veranschaulicht die Hintergründe eines Bürgerrats:

Warum Bürgerräte?

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