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Klimawandelanpassung - Infoportal

Weil globale Entwicklungen an Landesgrenzen nicht Halt machen, wird die Erderhitzung auch in Vorarlberg weitergehen. Das Land Vorarlberg verfolgt eine Doppelstrategie: Zum einen konsequente Fortsetzung der Bemühungen zum Klimaschutz im Rahmen der Energieautonomie, zum anderen Anpassung an die unausweichlichen Folgen des Klimawandels. Ziel der Klimawandel-Anpassungsstrategie Vorarlberg ist es, die Bevölkerung und die Wirtschaft auf Veränderungen im Zuge der Erderhitzung vorzubereiten und Optionen für den Schutz vor negativen Auswirkungen aufzuzeigen. Dieses Infoportal bündelt Informationen zu Klimaszenarien für Vorarlberg und zu den Anpassungsaktivitäten des Landes Vorarlberg.

 

Unterstützung für KEM/KLAR-Regionen und Klimawandelanpassungsstrategien

In Vorarlberg nehmen derzeit aktuell sechs Regionen am Förderprogramm Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR!) und drei Regionen mit insgesamt 260.000 Einwohner:innen am Förderprogramm Klima- und Energie-Modellregionen (KEMs) des Klima- und Energiefonds teil. Für die Ersteinreichung sowie die Weiterführung der Teilnahme an diesen Förderprogrammen sowie für die Erstellung von Anpassungsstrategien stellt die Vorarlberger Landesregierung Fördermittel bereit. 

Förderrichtlinie         Antragsformular


Klimarückblick 2023

Die Erderhitzung findet statt: Auch in Vorarlberg ist bereits ein Trend zu mehr Starkregen und mehr Hitzetagen zu beobachten. Das Jahr 2022 war das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Auch 2023 war klimatisch ein Jahr der Extreme. Eine detaillierte Analyse des Klimas des vergangenen Jahres zeigen der Klimarückblick Vorarlberg 2023 und der Klimastatusbericht 2023 für Österreich. Die Auswirkungen der Erderhitzung auf die Gletscher sind in den Bildern von Günther Gross dokumentiert. Die folgende Abbildung von Warming-Stripes zeigt die Jahresmitteltemperatur in Feldkirch von 1876 bis 2022.


Klimaszenarien 1997-2100 und Risikokarten

Gemäß aktuellsten Klimaszenarien ist in Vorarlberg mit einer Erhöhung der Jahresdurchschnittstemperatur von derzeit rund 5 Grad um weitere 1,2 bis 1,4 Grad bis 2040 zu rechnen, bis zum Ende des Jahrhunderts sogar um zwei bis vier. Die Hauptergebnisse der Szenarien für Vorarlberg gibt es zusammengefasst als Präsentation. Die vollständigen und aktuellen Klimaszenarien von 1971-2100 finden Sie hier: www.klimaszenarien.at  
Klimawandel-Risikokarten zu den Themen Hitzetage, Starkniederschläge, Vegetationsperiode etc. sollen helfen, eine erfolgreiche Anpassung an die Erderhitzung zu ermöglichen.


Strategie der Landesregierung

Das Land Vorarlberg verfügt seit 2015 über eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel, die in jährlichen Aktionsplänen konkretisiert wird. Mit frühzeitigen Maßnahmen wird das Ziel verfolgt, Vorarlberg besser auf die tatsächlichen oder erwarteten Auswirkungen der Klimaänderung vorzubereiten. Die Verantwortung für die Maßnahmenumsetzung im Bereich der Klimawandelanpassung liegt bei den zuständigen Fachabteilungen im Amt der Vorarlberger Landesregierung.


Anpassung in den Gemeinden

Zahlreiche Gemeinden haben sich bereits mit den Folgen des Klimawandels in ihrer Gemeinde auseinandergesetzt und die Entwicklung von Maßnahmenprogrammen gestartet. Das Land Vorarlberg unterstützt diese Aktivitäten durch das Aufzeigen der wesentlichen Handlungsfelder und durch eine Posterausstellung. Im Rahmen des e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden wurde ein Leitfaden erstellt.

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