Mit Bildungskarenz plus ist es möglich, bewährte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch bei sinkender Auslastung im Unternehmen zu halten und während einer drei- bis zwölfmonatigen Karenzzeit kostengünstig weiterzubilden.
Das AMS Vorarlberg finanziert das Einkommen der karenzierten Personen in Form des Weiterbildungsgeldes. Das Land Vorarlberg refundiert dem Unternehmen 50 Prozent der Ausbildungskosten. Bildungskarenz plus baut auf dem bestehenden, bisher nur wenig genutzten Instrument der Bildungskarenz auf: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lassen sich karenzieren und nützen diese Zeit, um beruflich relevante Kompetenzen zu erwerben.
Berufliche Kompetenz stärken
Die Unternehmen entscheiden über den Inhalt der beruflichen Qualifizierung und leisten dafür einen finanziellen Beitrag (50 Prozent der Bildungskosten). Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter kann während der Bildungskarenz plus bis zur Geringfügigkeitsgrenze (349,01 Euro/Monat) im Unternehmen dazu verdienen und hat keine Ausgaben für das Bildungsangebot.
Bildungskarenz plus ist ein Angebot an jene Unternehmen, die unter einem Rückgang von Aufträgen leiden, ihre bewährte Stammmannschaft aber mit Blick auf die Zeit nach der Krise halten wollen. Die Weiterbildung kann auch im Unternehmen selbst stattfinden, vorausgesetzt, dass eine zertifizierte Bildungseinrichtung mit der Durchführung betraut ist.
Die Einzelheiten des Programmes können dem Produktblatt unter http://www.ams.at/vbg/sfu/14091_18301.html entnommen werden.
Antragstellung
Den Antrag auf Weiterbildungsgeld bringt der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin beim regionalen AMS ein. Den 50 Prozent-Zuschuss zu den Weiterbildungskosten beantragt das Unternehmen bei der Wirtschaftsabteilung des Landes. Das Antragsformular kann unter http://www.ams.at/vbg/sfu/14091_18301.html heruntergeladen werden.