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Mit dem 1. Regionalforum startete am 21. Februar 2008 das konsensorientierte Planungsverfahren „Mobil im Rheintal“. Nach mehr als dreieinhalbjähriger gemeinsamer Arbeit und nach intensiven Diskussionen aller möglichen und denkbaren Lösungsansätze, wurde nunmehr das Schlussdokument mit den Empfehlungen des Regionalforums an die Landesregierung übergeben.
Die in den Prozess gesetzten Hoffnungen der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger waren groß. Im Besonderen erwarten die von Stau und Lärm betroffenen Straßenanrainer und Verkehrsteilnehmer eine spürbare Entlastung. Es war die Aufgabe aller am Prozess Beteiligten diese Hoffnungen nicht zu enttäuschen. Sowohl die Realisierung von verkehrsträgerübergreifenden Alternativen, wie auch von Straßenalternativen, hat spürbare Auswirkungen auf den Arbeits-, Lebens- und Erholungsraum im Unteren Rheintal und bedurfte einer hohen Kompromissbereitschaft aller Beteiligten. Das im Landesverkehrskonzept formulierte Ziel, gemeinsam ein verkehrsträgerübergreifendes Maßnahmenpaket, zu erarbeiten, das eine zielkonforme Straßenverbindung zwischen Österreich und der Schweiz enthält, konnte mit der Vorlage des Schlussdokuments erreicht werden. Dabei wurden gute, nachvollziehbare Grundlagen für den Individualverkehr und den öffentlichen Verkehr im Planungsraum, welche auch in anderen fachlichen Bereichen gut verwendet werden können, erarbeitet. Der breit aufgestellte Planungsprozess hat für Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse gesorgt. Er hat die Möglichkeit gegeben, viele Aspekte und lokale Kenntnisse mit zu berücksichtigen und manchmal auch die Sicht der Dinge zu verändern sowie das gegenseitige Verständnis zu fördern.
Es wurde Klarheit darüber geschaffen, in welchen Bereichen der öffentliche Verkehr eine Alternative darstellt und in welchen Bereichen eine Straße für eine Gesamtlösung unabdingbar ist. Einvernehmen wurde darüber erzielt, dass unter den getroffenen Annahmen ohne eine Straßenlösung der Raum Lustenau / Höchst / Fußach nicht wirksam entlastet werden kann. Damit u. a. im Raum Bregenz und den Gemeinden entlang der L190 eine wirksame Verkehrsentlastung erreicht werden kann, sind Maßnahmen im öffentlichen Verkehr besonders wichtig, wobei die Bahn als Rückgrat anzusehen ist, welche gestärkt und noch attraktiver werden muss. Einigkeit besteht auch darin, dass in den Bereichen der Begleitmaßnahmen (Push & Pull - Maßnahmen wie Busbeschleunigung, Verbesserung Fahrradverkehr, Mobilitätsmanagement etc. bis hin zur Parkraumbewirtschaftung) gemeinsamer Handlungsbedarf besteht, der in einer gemeinsamen Absichtserklärung von Land und Gemeinden zum Ausdruck gebracht wird.
Das "Schlußdokument mit Empfehlungen“ des Regionalforums an die Landesregierung finden Sie in unten stehender Infobox.
Download:
Schlussdokument_klein (4.4 MB)
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