vorarlberg.at · Wasserwirtschaft · Wasserkreislauf - Hydrographie
Das Grundwasser ist Teil des Wasserkreislaufes. Grundwasser ist unterirdisches Wasser, das die Hohlräume der Erdrinde zusammenhängend ausfüllt und dessen Bewegung durch Schwerkraft und Reibungskräfte bestimmt wird.
Das Grundwasserdargebot ist begrenzt und die Grundwasserneubildung wird durch anthropogene Einflüsse beeinträchtigt (Bodenversiegelung durch Siedlungen und Verkehrsflächen, Verdichtung des Bodens durch schwere landwirtschaftliche Maschinen, Ableitung der Regenwässer über die Kanalisation). Eine ständige Überwachung der Grundwasserquantität ist daher notwendig. Die Wassergüte für Poren-, Karst- und Kluftgrundwässer wird neben den Landesprogrammen in Österreich seit 1991 bundesweit unter einheitlichen Kriterien erhoben.
Bei einem mittleren Jahresniederschlag von etwa 1.900 mm für Vorarlberg (das entspricht 1.900 l/m² und 5.000 Mio. m³/a) und einer Versickerungsrate von etwa 30 % gelangen pro Jahr um die 1.600 Mio. m³ Wasser in die Karst-/Kluft- bzw. Porengrundwasserleiter. (siehe Wasserbilanz).
Die größten Karst-Kluft-Wasserreserven sind die Gebirgsgruppen Rätikon und die Sivretta (einige 100 Mio. m³ Bergwasserkörper). Der Walgau mit einer Fläche von 50 km² und einer Felssohle von z.T. über 150 m unter Talniveau ist nach dem Rheintal (ca 200 km²) das größte Grundwasserfeld in Vorarlberg.
Weitere Informationen über:
Grundwasser Quantität
Grundwasser Qualität
Kontakt:
Wasserwirtschaft – Informationswirtschaft und Hydrographie (LageplanFahrplan)
Download:
Grundwasserbericht 2003 (6.5 MB)
Grundwassergüte in Vorarlberg 2002 (1.1 MB)
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