Die konsequente Nutzung erneuerbarer Energieträger und vor allem eine enorme Steigerung der Energieeffizienz sind Voraussetzung für die Energieautonomie des Landes Vorarlberg.
Erneuerbare Energieträger
Rund 9.400 Gigawattstunden Energie werden pro Jahr in Vorarlberg verbraucht. Fast 30 Prozent stammen derzeit aus erneuerbaren Energieträgern wie Holz, Wasserkraft oder Sonnenenergie. Auf dem Weg in Richtung der Energieautonomie können nach Meinung der Experten die Produktion aus erneuerbaren Energieträgern um 35 Prozent gesteigert werden.
Energieeffizienz
Ergänzt wird dies durch ein technisches Effizienzpotential von 70 Prozent oder etwa 6400 GWh, wenn die bereits heute bestverfügbaren Technologien in den von den Werkstätten untersuchten Bereichen zum Einsatz kommen. Um die Energieautonomie in 30 bis 40 Jahren zu erreichen, ist der Strom- und Wärmebedarf der Vorarlberger Gebäudesubstanz und Sachgüterproduktion sowie der Treibstoffbedarf für die Mobilität jährlich um etwa 2,5 Prozent bis 3 Prozent durch Energieeffizienzmaßnahmen zu reduzieren.
Ein durchaus gangbarer Weg, denn die Energieautonomie muss nicht auf neue Technologien warten. Energieautonomie ist erreichbar durch die breite Verwendung bereits bekannter Lösungen. Der Fokus liegt also eindeutig in einer signifikanten Effizienzsteigerung und das bei zumindest gleichbleibendem Komfortniveau.