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Zukunft - Büro für Zukunftsfragen

Landesweiter BürgerInnen-Rat und Landtags-Enquete

Im Vorfeld der Landtags-Enquete "Wir sparen beim Wachstum dafür leben wir besser!" wurde erstmalig ein BürgerInnen-Rat durchgeführt. Die Ergebnisse wurden bei der Landtags-Enquete vor einem rund 150 Personen umfassenden Publikum, bestehend aus PolitikerInnen und interessierten BürgerInnen präsentiert. Die 14 Bürgerinnen und Bürger des Rates sind sich einig: Lebensqualität braucht gute Zukunftsperspektiven. Hier finden Sie u.a. die Videodokumentation zum Prozess.

Gemeinwohl und Lebensqualität dauerhaft zu sichern, damit auch unsere Enkel noch über intakte Chancen und Perspektiven verfügen, ist das gemeinsame Ziel des Vorarlberger Landtags und des einberufenen BürgerInnen-Rates. Um dies zu ermöglichen, braucht es jedoch Konzepte und eine breit getragene Zukunftsvision – trotz wachsender Vielfalt und Individualisierung.

Lebensqualität braucht gute Zukunftsperspektiven
Melitta Libiseller aus Dornbirn, eine der 14 Bürger-Räte, formuliert pointiert: "Lebensqualität ist für mich, wenn mein Kind gute Zukunftsperspektiven hat." Darauf aufbauend formulierten die 14 zufällig Ausgewählten als wesentliche Themen zur Sicherung der Lebensqualität in Vorarlberg: Die Zukunft unserer Kinder, ein verbessertes Bildungssystem, der Erhalt der natürlichen Ressourcen und die stärkere Mitbestimmung der Bevölkerung in der Politik zu verankern.
Zu diesen Themen wurden verschiedenste Umsetzungsmöglichkeiten von den Beteiligten diskutiert. Angefangen von der Stärkung der Kinder und Familien sowie der Förderung des generationen-übergreifenden Zusammenhalts, bis hin zur Einführung der Gesamtschule und einer stärkeren Praxisorientierung des Bildungssystems. Eine wesentliche Grundvoraussetzung dafür ist es laut BürgerInnen-Rat, dass die Mitbestimmung und Beteiligung der Bevölkerung gefördert wird. Melitta Libiseller befindet Beteiligungsmöglichkeiten, wie den BürgerInnen-Rat, dafür als wesentlich: "Der BürgerInnen-Rat ist hoch interessant. Ich hatte das Gefühl, dass meine Stimme als Bürgerin gehört wurde. Es ist fast ein Muss, dass der BürgerInnen-Rat ein Fixpunkt in der Politik wird.“ Und Anton Schneider aus Bludenz meint: "Der BürgerInnen-Rat ist eine inhomogene Gruppe. Die Verschiedenheit macht auch den Reiz beim Prozess aus. Das, was die Personen gesagt haben, das leben sie auch und darin besteht der große Unterschied vom BürgerInnen-Rat zu anderen Gremien."

Der deutsche Sozialwissenschafter und Jurist Meinhard Miegel, Vorstandsvorsitzender der "Denkwerk Zukunft – Stiftung kulturelle Erneuerung", Bonn, steuerte unter dem Titel "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Vom Ende einer Trias" einen fachlichen Input zur Enquete bei. Miegels Vorschläge zielen darauf ab, „die tradierte Arbeitnehmergesellschaft zu überwinden und eine eigenverantwortliche Bürgergesellschaft aufzubauen.“ Im Rahmen des Denkwerks Zukunft plädierte er für eine Zurückdrängung der Wachstumsideologie und die Schaffung einer zukunfts- und verallgemeinerungsfähigen Kultur. Im anschließenden World-Café diskutierten BürgerInnen und PolitikerInnen auf Augenhöhe über ihre Definitionen von Lebensqualität, dazu gehörten Themen wie Zeit-Wohlstand oder die Notwendigkeit einer breitangelegten neuen Wertediskussion.

Hier finden Sie den Vortrag von Meinhard Miegel: Vortrag Miegel

und eine Videodokumentation zur Enquete: Film

Im Downloadbereich finden Sie die schriftliche Dokumentation zum landesweiten BürgerInnen-Rat.

Infobox

Kontakt:

  1. Amt der Landesregierung – Büro für Zukunftsfragen (Lageplan·Fahrplan), Telefon +43 (0) 5574 / 511-20605, E-Mail 


Download:

Dokumentation landesweiter BürgerInnen-Rat Lebensqualität (609 kB)

LT-Einladung-Enquete-14-10-2011 (152 kB)

Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme


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