Immer mehr Leute ziehen sich in ihrer Freizeit ganz offensichtlich ins Privatleben zurück: Statt sich in der Gemeinde oder im Verein zu engagieren oder auch nur gemeinsam die Freizeit zu verbringen, sitzen viele lieber alleine vor der Mattscheibe, um im Internet zu surfen oder eines der zahllosen Fernsehprogramme zu konsumieren. Doch diese Entwicklung hat einen Preis, der heute noch kaum in seiner ganzen Tragweite abgeschätzt werden kann. So geraten nicht nur viele Menschen allmählich in die unfreiwillige Isolation, auch der gesellschaftliche Zusammenhalt schwindet.
Je vereinzelter und individueller der Mensch arbeitet und lebt, desto mehr ist er auf Vernetzung und Kooperation mit seinen Mitmenschen angewiesen. Welchen Beitrag können die "klassischen" Institutionen wie Kirche, Vereine usw. zur Lösung dieser gesellschaftspolitischen Herausforderung leisten? Sind sie überhaupt in der Lage, auf die veränderten Bedürfnisse einzugehen?
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