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Der eigentliche Gipfel startete mit einer lebhaften Forumsdiskussion zwischen Jugendlichen und Regierungsvertretern der Mitgliedsländer und -kantone der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK). Allerdings wurden hier manche Erwartungen enttäuscht: einerseits waren die Themen für ein einziges Podium zu komplex und andererseits saßen zu viele Teilnehmer am Podium.
Umso gelungener waren dafür die fünf Diskussionsinseln am Nachmittag: Zu den fünf Gipfelthemen "Bildung und Arbeitsmarkt", "Menschenrechte und Integration", "Energieträger und Klimaprobleme", "Konsumverhalten und Egoismus" sowie "Politische Beteiligungsmöglichkeiten" diskutierten Politik und Jugend in hoch konzentrierter Atmosphäre.
Die Jugenddeklaration wurde auf dem ersten Jugendgipfel verabschiedet. Im Anschluss daran haben die Vorarlberger Jugendlichen diese Deklaration auf ihre Bedürfnisse und ihre Anliegen angepasst. Daraus ist eine Vorarlberger Jugenddeklaration entstanden, die in den letzten zwei Jahren Grundlage für einen intensiven Dialogprozess zwischen Politikern, Verwaltungsvertretern und Jugendlichen war. Eines der unmittelbaren Ergebnisse des ersten Jugendgipfels in Vorarlberg war die Einrichtung der Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung "invo" aus Mitteln des Landes Vorarlberg. Neben dem Büro für Zukunftsfragen und Jugendornbirn war "invo" maßgeblich an der Vorbereitung des 2. Jugendgipfels beteiligt.
Zeitgleich wurden auf dem "Markt der Möglichkeiten" 46 nationale und internationale Projekte von Jugendlichen präsentiert. Zahlreiche energiegeladene Showteile, wie der Auftritt der Breakdance-Weltmeister „Floor Rock Kidz“, sorgten für gute Stimmung im Festspielhaus und für tosenden Applaus.
Gerade mit Blick auf die Jugendunruhen in Frankreich zeigte der erfolgreiche Anlass erneut auf, wie wichtig es ist, Jugendlichen Gehör zu schenken und sie frühzeitig in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Ein Unterfangen, bei dem alle Seiten viel lernen können und müssen. Die Verantwortlichen der Bodensee Agenda 21 denken jedenfalls schon an den nächsten Gipfel.
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Amt der Landesregierung – Büro für Zukunftsfragen (LageplanFahrplan)