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Zukunft - Büro für Zukunftsfragen

Die Würfel sind gefallen!

Der 11. Europäische Dorferneuerungspreis geht nach Vorarlberg! Die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung vergibt heuer zum 11. Mal den Europäischen Dorferneuerungspreis – 30 Länder bzw. Regionen waren mit jeweils einem Projekt vertreten und schickten ihre besten Dörfer und Gemeinden ins Rennen: Gewinner ist die Gemeinde Langenegg, Vorarlberg, Österreich

Der Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010 ist entschieden: Eine hochrangige, internationale und interdisziplinär zusammengestellte Jury hat dieser Tage nach einer umfassenden Begutachtung vor Ort bei der abschließenden Bewertungssitzung im tschechischen Boretice die Gemeinde Langenegg, Vorarlberg, Österreich, zum Sieger gekürt. „Damit wird ein Projekt ausgezeichnet, dass dem Wettbewerbsmotto ,Neue Energie für ein starkes Miteinander’ auf überzeugende und mehrfache Weise gerecht wird und mit einer ganzheitlichen, nachhaltigen Entwicklung von herausragender Qualität besticht“, freute sich der Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Landeshauptmann Erwin Pröll, Niederösterreich, in einer ersten Reaktion.


Langenegg – eine Gemeinde mit Energie
Die Bregenzerwäldergemeinde Langenegg mit ihren 1062 EinwohnerInnen startete ihren beispielhaften Entwicklungsprozess Mitte der 1990er Jahre zunächst mit dem Ziel, die Lebensqualität in der eigenen Gemeinde deutlich zu verbessern, um der drohenden Abwanderung und dem Verlust von Dienstleistungseinrichtungen und Arbeitsplätzen entgegenzuwirken. Mit dem Beitritt zum Klimabündnis Österreich nur wenige Jahre später wurden auch der Klimaschutz und das Energiesparen wichtige Bestandteile der Aktivitäten von Gemeinde und BürgerInnen und ziehen sich bis heute wie ein roter Faden durch die vielfältigen Projekte. Der hohe Grad der Vernetzung der einzelnen Maßnahmen, die unter der Prämisse stehen, einen möglichst hohen Nutzen für möglichst viele Langenegger BürgerInnen zu generieren, führte zu einem die Wettbewerbskommission im höchsten Maße beeindruckenden Ergebnis. Unter Einbindung der Bevölkerung erarbeitet die Gemeinde zusammen mit der Universität Innsbruck und der FH Liechtenstein ein umfassendes Entwicklungskonzept. Initialprojekt war der gemeinsame Entschluss zur Sanierung eines geschichtsträchtigen, leer stehenden Gebäudes mitten im Ortszentrum. Parallel dazu gelang es der neu gegründeten Wirtschaftsgemeinschaft, im nunmehr vorbildlich sanierten Objekt wichtige Dienstleistungsfunktionen wie Arzt, Apotheke und Friseur sowie drei Wohneinheiten zu etablieren – ein wichtiger erster Schritt zu mehr Lebensqualität und Identität im Ort.
Die Preisverleihung erfolgt am 24. September 2010 in Sand in Taufers, Südtirol, Italien, dem Gewinner des Europäischen Dorferneuerungspreises 2008.

Nach dem Biosphärenpark Großes Walsertal geht der Dorferneuerungspreis zum zweiten Mal nach Vorarlberg. Beide Preisträger wurden vom Büro für Zukunftsfragen in der strategischen Ausrichtung und durch die Programme "Lebenswert leben" bzw. "zämma leaba" begleitet.


Kontakt: Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, A-1010 Wien, Bartensteingasse 4/16; Tel.: +43 1 533 84 01; E-Mail: friewald@landentwicklung.org; www.landentwicklung.org

Infobox

Kontakt:

  1. Amt der Landesregierung – Büro für Zukunftsfragen (Lageplan·Fahrplan)

    1. Mag Bertram Meusburger, Telefon +43 (0) 5574 / 511 - 20612, E-Mail 

Download:

Pressetext Dorferneuerungspreis (125 kB)

Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme


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