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Managementfähigkeiten sind gefragt
Unisono war man sich einig, dass die Vereinsvertreter über gewisse Qualifikationen verfügen müssen. Dr. Eva Häfele vom Verein zur Förderung des Jüdischen Museums in Hohenems regte in diesem Zusammenhang einen Ausfallsfonds für unschuldig in Not geratene Vereine an. "Heute kann man nicht alle rechtlichen Grundlagen kennen und gesetzliche Änderungen vorhersehen." Dr. Johannes Bechtold vom Büro für Zukunftsfragen kündigte eine Ausbildungsoffensive des Landes Vorarlberg im diesem Bereich an.
Ausbildung fördert Integration und kulturelles Leben
Attila Dincer von der Türkischen Plattform Vorarlberg erinnert sich schmerzlich an die ersten Anfänge und Schritte des Vereinslebens. "Zu Beginn wussten wir nicht, dass Veranstaltungen viele behördlichen Konsequenzen wie z.B. die AKM nach sich ziehen." Darum sei es umso wichtiger, dass sich Vereine für Menschen mit migrantischem Hintergrund öffnen, damit wichtige Grundlagen in der praktischen Erfahrung gelernt werden können. Dies bringe Integration und die notwendige Ausbildung mit sich, damit Vereine kulturell (über-)leben können.
Ehrenamtliche einbinden
Katharina Mathis (Blasmusikverband) und Mag. Sabine Benzer (Theater am Saumarkt und IG Kultur Vorarlberg) sind für Menschen, die praktische Erfahrungen sammeln wollen offen und bieten dazu auch die entsprechenden Rahmenbedingungen (Betreuung oder Instrumenteverleih), sie wollen sich aber noch mehr in diese Richtung engagieren.
Im Laufe der Diskussion wurden verschiedene Ansätze und Ideen formuliert, die zur qualitativen Sicherung des Ehrenamtes und der Freiwilligenarbeit beitragen können: