Im Jahr 2003 kam es im Stadtgebiet von Dornbirn an der Luftgüte-Messstelle Stadtstrasse zu Überschreitungen des im Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) festgelegten Tagesmittel-Grenzwertes für Feinstaub (PM10). Der entsprechende Grenzwert von 50 µg/m³ wurde an 38 Tagen überschritten, gemäß Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) waren nur 35 Überschreitungen zulässig.
Das Gesetz sieht bei einer Grenzwertüberschreitung die Durchführung einer Statuserhebung und darauf aufbauend die Erlassung eines Maßnahmenkatalogs zur künftigen Vermeidung von Grenzwertverletzungen vor. Nach umfangreichen Analysen und Detailstudien ist die Statuserhebung zur Grenzwertüberschreitung bei Feinstaub (PM10) nunmehr fertig gestellt.
Die Statuserhebung zeigt auf, dass die PM10-Belastung auf den Lokalverkehr, sowie auf weitere lokale und regionale Quellen zurückzuführen ist. Der lokale Verkehr emittiert einerseits Feinpartikel über die Autoabgase und verursacht andererseits Emissionen durch Abrieb und Wiederaufwirbelung. Auch bei den regionalen Quellen ist das Verkehrsaufkommen maßgeblich beteiligt. Weitere Quellen sind Heizungsanlagen aus dem häuslichen, gewerblichen und industriellen Bereich.
Download:
Statuserhebung Dornbirn (1.2 MB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme