Sprungziele:

  1. Inhalt
  2. Hauptnavigation
  3. Topnavigation
  4. Seitenindex
  5. Bedienungshinweise
  6. Startseite von www.vorarlberg.at
  7. Weitere Informationen
  8. Impressum
  9. English Version

Das Land Vorarlberg im Internet

Suche

Suchbereich

Umwelt - Umwelt und Lebensmittel

Jahrhundertsommer mit hoher Ozonbelastung

Der vergangene Sommer zeichnete sich nicht nur durch extreme Hitzeperioden aus, auch die Ozonbelastung erreichte in weiten Teilen Europas Spitzenwerte. In benachbarten Regionen Deutschlands und der Schweiz stiegen die Ozonbelastungen zum Teil deutlich über 250 µg/m³, im Tessin musste gar ein Spitzenwert von 345 µg/m³ registriert werden.

Ozon in Vorarlberg

Die Ozon-Informationsstufe von 180 µg/m³ wurde an den Luftgütemessstellen in Vorarlberg in den Monaten Juni, Juli und August an insgesamt 21 Tagen überschritten – die höchste Zahl an Überschreitungen in den vergangenen zehn Jahren. Die Alarmschwelle von 240 µg/m³ wurde jedoch nicht erreicht. Die nebenstehende Graphik zeigt beispielhaft den Ozonverlauf an der Messstelle Lustenau Wiesenrain. Am 12. August war es eben diese Station, an der mit 237 µg/m³ der höchste Ozonwert dieses Jahres gemessen wurde. Am gleichen Tag wurde in Sulzberg Gmeind ein Wert von 210 µg/m³ registriert. Eine Analyse der überregionalen Ozonbelastungen und der meteorologischen Verhältnisse zeigt, dass einfließende Luftmassen aus nordwestlichen Gebieten Mitteleuropas mit höherer Ozonbelastung zu dieser kurzfristigen Spitzenbelastung mit beitrugen (siehe Download-Bericht).

Zur Ozonbildung

Ozon entsteht unter Einwirkung des Sonnenlichts über sogenannte photochemische Prozesse aus Vorläuferschadstoffen wie Stickoxiden (NOx) und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC). Diese Vorläuferschadstoffe stammen in erster Linie aus dem motorisierten Verkehr, aber auch aus Industrie und Gewerbe. Die anhaltenden Schönwetterphasen im vergangenen Sommer mit extrem hohen Temperaturen begünstigten die Ozonbildung und führten zu den überdurchschnittlichen Ozonbelastungen. Es war der wärmste und sonnenreichste klimatologische Sommer seit Beginn meteorologischer Messungen. Mit 850 Sonnenstunden wurde der langjährige Mittelwert um rund 200 Stunden übertroffen.

Neue gesetzliche Bestimmungen

Mit 1. Juli 2003 traten neue Bestimmungen nach dem Ozongesetz in Kraft. Unter anderem wurden jene Schwellenwerte abgesenkt, bei deren Überschreitung die Bevölkerung vor erhöhter Ozonbelastung zu warnen ist, oder Maßnahmen zur Reduktion der Ozonbelastung zu setzen sind. Nunmehr gelten folgende Werte: Die Informationsschwelle liegt bei 180 µg/m³, die Alarmschwelle bei 240 µg/m³. Die Information hat bereits dann zu erfolgen, wenn an einer einzigen Messstelle eine Überschreitung der Informationsschwelle registriert wird. Das langfristige Ziel für den Schutz der menschlichen Gesundheit ist mit einem Achtstundenmittelwert von 120 µg/m³ festgeschrieben.

Infobox

Download:

Ozonmaximum im August 2003 (62 kB)

Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme


Topnavigation

  1. Landesverwaltung
  2. Bezirkshauptmannschaften
  3. Gemeinden
  4. Tourismus

Fußzeile

  1. Hilfe
  2. Seitenindex
  3. Impressum
  4. English pages
© Land Vorarlberg
Seitenanfang