Rad und öffentliche Verkehrsmittel statt Autofahren
Durch Vermeiden von Autofahrten können die größten Mengen an Vorläuferschadstoffen eingespart werden. Wenn auf das eigene Fahrzeug nicht verzichtet werden kann, sollte zumindest die Fahrgeschwindigkeit reduziert werden (Tempo 100 auf Autobahnen).
Großveranstaltungen ohne Stau
Die Veranstalter von Großereignissen werden ersucht, den Besuchern die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel nahe zulegen oder einen speziellen Zubringerdienst einzurichten.
Freizeitvergnügen ohne Gaspedal
Auto- und Motorradfahrten aber auch motorisierte Freizeitaktivitäten auf dem Wasser und in der Luft, sollten reduziert werden.
Zweitakter ruhen lassen
Benzinbetriebene Rasenmäher, Mopeds oder 2-Takt-Bootsmotoren emittieren große Mengen an ozonbildenden flüchtigen Kohlenwasserstoffen.
Lackieren ohne Lösungsmittel
Aus lösungsmittelhältigen Farben, Sprays, Reinigungsmittel und Klebstoffen entweichen flüchtige Kohlenwasserstoffe, die die Ozonbildung fördern. Achten Sie daher besonders auf die Verwendung lösungsfreier Produkte.
Kein Feuer im Freien
Durch das Verbrennen von Ästen oder Gartenabfällen im Freien aber auch beim Grillen mit Holzkohle wird die Luft mit ozonbildenden Kohlenwasserstoffverbindungen belastet.
Das Land Vorarlberg wird weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um die Ozon-Vorläuferschadstoffe zu senken. Die bisherigen Bemühungen im Bereich des öffentlichen Verkehrs, auf dem Gebiet der alternativen Energien und des ökologischen Wohnbaus sowie bei den Luftreinhaltemaßnahmen im industriellen, gewerblichen und häuslichen Bereich werden unvermindert fortgeführt.
Das neue Maßnahmenpaket sieht darüber hinaus bei sehr hohen Ozonbelastungen eine Tempolimitierung von 100 km/h auf Autobahnen sowie die freie Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln im Bereich des Vorarlberger Verkehrsverbundes vor.
In der Ozonbroschüre des Landes erhalten Sie weitere Informationen. Diese können Sie als PDF-Datei herunterladen oder als Druckwerk beziehen.
Auch die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) beschäftigt sich vertieft mit der Ozonproblematik. Im Mai 2004 wurde der Bericht "Vereinfachte grenzüberschreitende Statusanalyse der Ozonproblematik und Evaluierung möglicher Maßnahmen zur Reduzierung der Ozonbelastung im Bodenseeraum" veröffentlicht. Der Bericht dient mit seinen generellen Empfehlungen als Grundlagenpapier zur Schaffung koordinierter, aufeinander abgestimmter Maßnahmen zur Minderung der Ozonbelastung im Bodenseeraum.
Kontakt:
Institut für Umwelt und Lebensmittelsicherheit – Informatik / Berichtswesen (LageplanFahrplan)
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