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Umwelt - Umwelt und Lebensmittel

Bilanz Luftgüte

Die im Jahr 2009 in Vorarlberg gemessenen Feinstaub- und Ozonwerte lagen spürbar unter jenen der Jahre davor, wie das Umweltinstitut des Landes in seinem aktuellen Luftgütebericht aufzeigt. Eine wissenschaftliche Studie der Firma Ökoscience AG Chur über die lufthygienische Entwicklung von 2000 bis 2009 in Vorarlberg kommt speziell bei der Feinstaubentwicklung ebenfalls zu einem positiven Ergebnis.

Im Auftrag des Landes hat die Firma Ökoscience Chur unter Federführung des international renommierten Luftgüteexperten Jürg Thudium eine Studie über die lufthygienische Entwicklung in den vergangen zehn Jahren erstellt. Ziel war es, Luftgüte-Trends aufzuzeigen, den Einfluss meteorologischer Faktoren auf die zeitlich und räumlich sehr unterschiedlichen Luftgüteverhältnisse darzustellen und Aufschlüsse über die Wirksamkeit getroffener Maßnahmen zu liefern.

Die Studie erbrachte im Kern folgende Ergebnisse:

  • Der Einfluss der Inversionshäufigkeit und der Temperaturverhältnisse auf die Belastung durch Feinstaub und Stickstoffdioxid ist im Winterhalbjahr hoch, mit statistischen Verfahren konnte dieser Einfluss rechnerisch sichtbar gemacht werden.
  • Beim Feinstaub ist in den vergangen Jahren eine generelle Abnahme zu verzeichnen, die PM10-Belastung hat "wetterbereinigt" an den Luftgüte-Stationen in den Vorarlberger Tallagen pro Jahr um 1 - 1,5 µg/m³ abgenommen. Die wetterbereinigten Trends lassen die Wirksamkeit getroffener Maßnahmen deutlich erkennen.
  • Beim Stickstoffdioxid zeigen die Luftgüte-Stationen seit 2000 gleichbleibende Jahresmittel mit leicht abnehmender Tendenz, der wetterbereinigte Trend für Stickstoffdioxid zeigt bei den einzelnen Stationen geringe Abnahmen bis 0,8 µg/m³ pro Jahr.
  • In der Höhe hat das Ozon in den letzten zehn Jahren um 7 - 16 µg/m³ abgenommen, in den Tallagen spiegelt sich dieser Trend nicht wider.

Lesen Sie mehr in den beiden Download-Berichten.

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