vorarlberg.at · Umwelt und Lebensmittel · Flüsse.Seen.Bäderhygiene · Tiefenprofil
Ende der 1970er Jahre drohte der Bodensee zu "kippen".
Grund dafür waren Einleitungen ungereinigter Abwässer, die zu einem Nährstoffüberangebot im See und in Folge zu einer massenhaften Vermehrung der Algen führten.
Der konsequente Ausbau der Abwasserreinigungsanlagen im Einzugsgebiet des Bodensees zeigte Erfolg: heute befindet sich der Bodensee wieder in einem ökologisch stabilen Zustand mit Wasserqualitäten wie zu Beginn der 1960er Jahre.
Die Problematik der zunehmenden Eutrophierung (Nährstoffanreicherung) wurde schon früh erkannt. Die Bodenseeanrainerländer gründeten bereits 1959 die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB). Im Jahr 1961 trat das Übereinkommen über den Schutz des Bodensees gegen Verunreinigungen in Kraft. Die Länder und Kantone im Einzugsgebiet des Bodensees bekennen sich darin zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Gewässerschutzes. Die Entwicklung und der Zustand des Bodensees werden in der neu erschienenen IGKB-Bilanz "Der Bodensee, Zustand-Fakten-Perspektiven" eingehend beschrieben.
Die IGKB führt unter Koordination des Instituts für Seenforschung in Langenargen regelmäßig an mehreren Stellen im Bodensee limnologische Untersuchungen durch. Die chemisch-physikalischen Untersuchungen in der Bregenzer Bucht werden vom Umweltinstitut des Landes Vorarlberg wahrgenommen.
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