vorarlberg.at · Umwelt und Lebensmittel · Flüsse.Seen.Bäderhygiene
Seit Jahrtausenden nutzen und gestalten Menschen die mitteleuropäische Landschaft. Seit Jahrtausenden gelangen dadurch auch neue Pflanzen- und Tierarten nach Mitteleuropa. Der globale Güterverkehr im 20. Jahrhundert hat diesen Prozess sogar noch beschleunigt.
Was sind nun gebietsfremde Pflanzen, also Neophyten? Dies sind jene Arten, die in der Neuzeit nach der Entdeckung Amerikas im Jahre 1492 nach Europa gelangten.
Als Faustregel gilt, dass von 1.000 eingeschleppten Arten nur etwa zehn in ihrer neuen Heimat wirklich Fuß fassen können. Von diesen wiederum wird nur eine zum Problem. Kritisch sind „invasive“ Neophyten, also jene gebietsfremde Arten, die sich ohne weiteres Zutun des Menschen ausbreiten und die standorttypische Vegetation verdrängen. Dadurch entstehen enorme Kosten für Pflegemaßnahmen. Manche Neophyten sind auch für den Hochwasser- und Gewässerschutz problematisch.
Näheres zu diesen gebietsfremden Pflanzen erfahren Sie in der Broschüre „Gebietsfremde Pflanzen an Fließgewässern – Neophyten als Problem für Naturschutz und Gewässerschutz“ in der Infobox.
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