vorarlberg.at · Umwelt und Lebensmittel · Flüsse.Seen.Bäderhygiene
Sie sind wichtiger Bestandteil von stehenden Gewässern. Sie strukturieren den Lebensraum für Fische und Kleinlebewesen, bieten Schutz vor Wellenschlag und Räubern, dienen als Substrat für die Eiablage und bilden als Primärproduzenten eine wichtige Nahrungsgrundlage. Überdies spielen sie eine bedeutende Rolle im Sauerstoffhaushalt und im Nährstoffkreislauf von Seen.
Wasserpflanzen eignen sich aber auch als Indikatoren für die Seenbewertung: Sie sind weit verbreitet und lassen sich im Feld relativ einfach kartieren und bestimmen. Aufgrund ihrer Standortskonstanz bilden sie die vorherrschenden Bedingungen im Gewässer ab, was Rückschlüsse auf örtliche Belastungen erlaubt. Sie eignen sich besonders gut zur langfristigen Beurteilung des trophischen Zustands und geben Auskunft über Eutrophierungs- oder Reoligotrophierungsprozesse.
Die Bewertung des ökologischen Zustandes von Seen erfolgt ua auch durch die Erfassung der Wasserpflanzen. Im Jahr 2007 wurde im Auftrag der Internationalen Gewässerschutzkommission die Wasserpflanzen am Bodensee erhoben. Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse dieser Makrophytenkartierung am Vorarlberger Bodenseeufer nach dem österreichischen Wasserrahmenrichtlinien-Bewertungsverfahren für Seen dargestellt.
Hinweis: Vorliegende Arbeit ist nur als Internetbericht verfügbar.
Download:
Makrophytenbericht-Bodenseeufer-Vorarlberg (5.3 MB)
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