Feuchtbiotope werden, wenn überhaupt, nur extensiv bewirtschaftet. Daher sollten keine bewirtschaftungsbedingten Nähr- und Schadstoffanreicherungen vorhanden sein. Sind solche feststellbar, müssen sie also aus diffusen Immissionen stammen, die aus Quellen der näheren oder weiteren Umgebung stammen.
Im vorliegenden Projekt wurde die Verteilung von Nährstoffen, Hauptelementen und Schwermetallen an 31 über das ganze Land verteilten Standorten untersucht. Der Überblick zeigt deutliche Immissionseinflüsse bei den Metallen Blei und Cadmium. Diese sind der Herkunft nach dem Straßenverkehr zuzuordnen und können über weite Strecken verfrachtet werden. Die höchsten Anreicherungen finden sich daher in den Staulagen des Rheintal-Westabhanges.
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