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Umwelt - Natur- und Umweltschutz

Naturschutz und Landschaftsentwicklung

Im Aufgabenbereich Naturschutz und Landschaftsentwicklung ergaben sich neben den laufenden Arbeiten, insbesondere der Durchführung von Berufungsverfahren (zB S 18) nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung - im Folgenden mit "GNL" abgekürzt -, der Gewährung von Förderungen aus dem Natur-schutzfonds und der Sachverständigentätigkeit folgende Arbeitsschwerpunkte:

  • Das GNL legt besonderes Gewicht auf den Naturschutz durch die Gemeinde. Nach Abschluss des Pilotprojektes"Naturschutzberatung in den Gemeinden" Folgeprojekten in Bezau, Langenegg, Röthis und Ludesch wurden in Thüringen und Göfis erfolgreiche Naturschutzberatungen durchgeführt.
         
  • Das GNL misst der Bereitstellung von Informationen über Natur und Landschaft große Bedeutung zu. In Zusammenarbeit mit der inatura wurde das Pilotprojekt für die Aktualisierung des Biotopinventars abgeschlossen und die Ausschreibung für die landesweite Aktualisierung vorbereitet.
       
  • Die Arbeiten an der Realisierung der Natura 2000-Schutzgebiete wurden fortgesetzt: Die Betreuung der Gebiete durch Gebietsbetreuer wurde vorbereitet.
       
  • Natura 2000-Gebiet Klostertal: Zum Erhalt des günstigen Zustandes der geschützten Vogelarten im Gebiet Ausweisung von Altholzinseln und Prüfung von naturwaldreservattauglichen Flächen nach den Förderrichtlinien für das Belassen von Alt- und Totholz in Natura 2000-Gebieten in Zusammenarbeit mit der Forstbehörde. Prüfung von Anträgen zur Aufnahme von Waldflächen in die Förderflächen des Waldfachplanes vor Ort. Beginn der Begutachtung der waldfreien Flächen im Hinblick auf Bewirtschaftung und Verbuschungsgrad mit Hilfe der Organe der Naturwacht.
      
  • Natura 2000-Gebiet Gadental: Ausarbeitung eines Managementplanes im Entwurf - mit der zentralen Frage Waldverjüngung-Schalenwildlebensraum - unter Einbindung der Eigentümer.
         
  • Natura 2000-Gebiet Bregenzerachschlucht: Veranstaltung von Informationsabenden für die Grundeigentümer. Sitzung der ARGE Bregenzerachschlucht. Vorbereitung der Zustandserhebungen der nominierten Schutzgüter als Grundlage für ein Monitoring und die Erstellung des Managementplanes. Entwicklung von Indikatoren für die Erhebung der Waldlebensraumtypen in Zusammenarbeit mit der Forstbehörde. Auftragsvergabe für die Erhebung der Schutzgüter flussbegleitende Flurgehölze, flussbegleitende Knorpellattichfluren, Kalktuffquellen, Frauenschuh, Gelbbauchunke und Koppe an Dritte.
         
  • Natura 2000-Gebiet Spirkenwälder und Alpenmannstreu: Vorbereitung für die Ersterhebung des Zustandes der Schutzgüter Spirkenwald und Alpenmannstreu.
       
  • Natura 2000-Gebiet Fohramoos: Die Umsetzung der forstlichen Förderungsrichtlinien wurde in Gesprächen mit Grundbesitzern und den Waldaufsehern eingeleitet. Der Managementplan wurde auf einer Informationsveranstaltung präsentiert und gemeinsam mit den betroffenen Grundbesitzern diskutiert. Die Einrichtung eines Beirates wurde in die Wege geleitet.
       
  • Natura 2000-Gebiet Bangs Matschels: Das Mediationsverfahren zur Diskussion der notwendigen Maßnahmen wurde abgeschlossen. Die Mitglieder des Beirates wurden von den zuständigen Stellen genannt.
        
  • Natura 2000-Gebiet Witmoos:  Der Managementplan wurde den Grundbesitzern präsentiert und mit ihnen diskutiert.
        
  • Natura 2000-Gebiet Silikatschuttfluren Tafamunt: Dieses Gebiet wurde im Einvernehmen mit den Grundbesitzern ausgewiesen.
         
  • Natura 2000-Gebiet Gsieg-Obere Mähder: Die Verordnung über das Naturschutzgebiet "Gsieg-Obere Mähder" war bis 31.12.2003 befristet und wurde unverändert um ein weiteres Jahr verlängert. Gleichzeitig wurde ein Managementplan in Auftrag gegeben, dessen Aufgabe es ist, die Natura 2000-Ziele im NSG umzusetzen. Durch die unveränderte Verlängerung soll es möglich sein, die Vorgaben des Managementplanes in die Nachfolgeverordnung einzugliedern.
        
  • Natura 2000-Gebiet Leiblach: In mehreren Gesprächen mit den bundesdeutschen Behörden wurde beschlossen, einen gemeinsamen Managementplan in Auftrag zu geben, da die Leiblach als Grenzfluss sowohl auf österreichischem als auch auf deutschem Staatsgebiet als Natura 2000-Gebiet nominiert wurde.
  • Landschaftsschutzgebiet und Natura 2000-Gebiet Lauteracher Ried: Gemeinsam mit dem Mediationsteam, das sich aus dem Landwirtschaftsausschuss und dem Umweltschutzausschuss zusammensetzt, wurden Managementmaßnahmen beschlossen. Vom Mediationsteam wurden der Gebietsverantwortliche sowie der Gebietsbetreuer beauftragt, mit den Eigentümern von Flächen, auf denen Managementmaßnahmen umgesetzt werden sollen, in Kontakt zu treten, damit diese Maßnahmen umgesetzt werden können. Die Vorgabe war allerdings, dass die Teilnahme von Eigentümern an den Maßnahmen auf freiwilliger Basis erfolgt. Insgesamt wurden mit 30 betroffenen Grundeigentümern Informationsveranstaltungen und Begehungen durchgeführt mit dem Ergebnis, dass ein Teil der Betroffenen sich an den Maßnahmen  freiwillig beteiligt.
    Gleichzeitig wurde der Naturschutzbund beauftragt, auf zwei weitere Jahre hin die Vorkommen der Wachtelkönige, deren Revierverteilung und Verhalten weiterhin auf wissenschaftlicher Basis zu beobachten. Damit sollen Unterlagen geschaffen werden, um etwaigen Nachnominierungsverpflichtungen im Zusammenhang mit Natura 2000 auf rationaler Basis nachzukommen (Vertragsverletzungsverfahren).
       
  • Natura 2000-Gebiet Unter - Überlutt: Es wurde ein Auftrag vergeben, für das Gebiet Unter - Überlutt einen Managementplan zu erstellen.
         
  • Natura 2000-Gebiet Ludescherberg: Es wurde ein Auftrag vergeben, einen Managementplan zu erstellen. Gleichzeitig wurde ein Teil des Ludescherberges als örtliches Schutzgebiet unter Schutz gestellt. Diese Unterschutzstellung galt als Kompensation für eine Umwidmung des Flächenwidmungplanes im Nahbereich des Natura 2000-Gebietes. Als Grundlage für die Erstellung des örtlichen Schutzgebietes mussten genaue Bestandsaufnahmen durchgeführt werden. Gleichzeitig hat der Gebietsverantwortliche mit dem Auftragnehmer des Managementplanes zwei Begehungen durchgeführt.
        
  • Natura 2000-Gebiet Bregenzerachmündung-Mehrerauer Bodenseeufer: Für den Bauabschnitt IV mussten Abänderungen des ursprünglich eingereichten LIFE-Projektes durchgeführt werden. Als Grundlage für eine Abänderung des Projektes mussten umfangreiche Erhebungen und Vermessungen durchgeführt werden. Auf Initiative von Landesrat Ing Schwärzler und Bürgermeister Linhart wurde eine Arbeitsgruppe unter Leitung der Stadt Bregenz eingerichtet mit dem Ergebnis, dass ein Projekt erarbeitet wurde, das von allen Betroffenen akzeptiert werden konnte. Die Änderungen des Planes waren insofern schwierig, da die Änderung auch von der EU-Kommission als mit dem ursprünglichen Projektsziel als vereinbar akzeptiert werden musste.
          
  • Sanierung Mehrerauer Seeufer - EU-LIFE-Natur Projekt zum Schutz von Myosotis rehsteineri (Bodenseever-gissmeinnicht): Projektszeitraum 10/2001 bis 7/2005, Gesamtkosten 2,04 Mio. Euro. Finanzierung: EU-LIFE 50 Prozent, Stadt Bregenz 15,96 Prozent, Land Vorarlberg/Naturschutzfonds 15,96 Prozent, Land Vorarl-berg/Wasserbau 15,96 Prozent, Lebensministerium 2,14 Prozent.
    LIFE ist ein Finanzierungsinstrument der EU zur Förderung der Zielsetzungen der Umweltpolitik. Vorausset-zung für die Gewährung von Förderungen ist, dass das betroffene Gebiet als Natura 2000-Gebiet ausgewie-sen ist. Durch die Maßnahmen müssen die in FFH und Vogelschutzrichtlinien definierten Arten und Le-bensräume geschützt werden. Das Projekt zielt auf die Verbesserung des Lebensraumes für das Bodensee-Vergissmeinnicht "Myosotis rehsteineri" ab, das durch die FFH-Richtlinie geschützt ist.
    Das österreichische Bodenseeufer ist in seiner Struktur im internationalen Vergleich sehr positiv zu bewerten. Auf weite Strecken ist es naturnah erhalten. Fast der gesamte Bereich ist öffentlich zugänglich. Mehr als die Hälfte des Ufers steht unter Naturschutz. Trotzdem gab es auch hier starke Eingriffe. In den letzten Jahr-zehnten wurden vor allem massive Anstrengungen unternommen, um eine gute Wasserqualität des Boden-sees zu erreichen. Dies ist sehr gut gelungen. Nun wird auch in der internationalen Zusammenarbeit ein Schwerpunkt auf die Erhaltung und Verbesserung der Uferbereiche des Sees gelegt. Das Projekt ist ein positives Beispiel am österreichischen Bodenseeufer.
        
  • Natura 2000-Gebiet Rheindelta: Es gab eine Kormoran-Arbeitsgruppe. Ziel dieser Arbeitsgruppe war es festzustellen, welche Bestände an Kormoranen möglich sind, ohne dass auch gefährdete Fischarten bedroht werden. Letztlich sind diese Fragen so schwer zu beantworten, dass zwei Wissenschafter beauftragt wurden, eine gemeinsame Antwort auf diese Frage zu geben, und zwar einmal aus ornithologischer Sicht und einmal aus fischereiwirtschaftlicher Sicht.
         
  • Natura 2000-Gebiet Hoher Ifen-Schwarzwasser-Gottesackerplateau: Im Gebiet Hoher Ifen -Schwarzwassertal - Gottesacker soll in einer zentralen Zone ein Nutzungskonzept, das Naturschutz und gezielte touristische Nutzung (Besucherlenkung) verbindet, mit allen betroffenen Grundbesitzern und Interessensgruppen erarbeitet und umgesetzt werden. Durch Einbeziehung aller wesentlichen Betroffenen in den Planungs- und Entscheidungsprozess und aus der sorgfältigen Planung der späteren Umsetzung soll eine hohe Akzeptanz der Ergebnisse gewährleistet sein. Ziel ist der Schutz des einzigartigen Karstgebietes trotz touristischer Nutzung und die Berücksichtigung jagdlicher, forstlicher und landwirtschaftlicher Interessen. Durch das Projekt "Nutzungskonzept Hoher Ifen" werden in idealer Weise die Ziele und Ansprüche eines Landschaftsentwicklungskonzeptes erfüllt. Es ist eine dezidierte Forderung des Naturschutzrates und des Umweltschutzbeirates im Naturschutz vermehrt das Instrument des Landschaftsentwicklungskonzeptes zum Einsatz zu bringen. Das Ergebnis soll ein von den betroffenen Grundbesitzern und Interessensgruppen mitgetragenes Nutzungs- und Schutzkonzept sein.
        
  • Der Biosphärenpark Großes Walsertal ist durch Verordnung der Landesregierung eingerichtet und auch von der UNESCO anerkannt. Die Abteilung Umweltschutz beteiligt sich als Projektpartner im EU-LIFE Projekt Eco Monte. An folgenden Projekten nahm die Abteilung Umweltschutz im Jahr 2003 aktiv teil: Partnerbetriebe Landwirtschaft, Beschilderung Kernzone, EMAS-Zertifizierung.
    Im Zuge des EU-LIFE-Projektes musste das Naturschutzleitbild grundlegend überarbeitet und aktualisiert werden. Das überarbeitete Leitbild wurde dem Biosphärenpark-Kuratorium sowie dem Bezirkshauptmann des Bezirkes Bludenz präsentiert. Das Landschaftsleitbild in überarbeiteter Form wurde vom Biosphärenpark-Kuratorium akzeptiert. Allerdings müssen, was die Kernzonengrenzziehungen anbelangt, im Jahr 2004 noch Begehungen und Abklärungen vor Ort durchgeführt werden.
         
  • Mitarbeit in den Arbeitsgruppen "Förderungen und Projekte", "Hochlagenaufforstung" der Österreichischen Schutzwaldstrategie sowie den Arbeitsgruppen "Recht und Organisatorisches" und "Naturschutz" zur Evaluierung des Jagdgesetzes.
          
  • Kooperation Wasserwirtschaft - Naturschutz: Das Projekt ist ein weiterer Beweis für die fruchtbringende Ko-operation von Wasserwirtschaft und Naturschutz. Die Zielsetzungen des modernen Schutzwasserbaus um-fassen auch die Sicherung der ökologischen Funktion der Gewässer. Für die Renaturierung von verbauten Gewässern gibt es einige positive Beispiele der letzten Jahre. Derzeit werden Gewässerbetreuungskonzepte erarbeitet. Darin sollen langfristige generelle Planungen für die Gewässerbetreuung erarbeitet werden. Sie vereinen Schutzwasserbau mit Gewässerökologie.
        
  • Die Erstellung und Abwicklung der so genannten Naturschutzmaßnahmen im Österreichischen Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den Lebensraum schützenden Landwirtschaft, kurz ÖPUL, obliegt für das Land Vorarlberg der Abteilung Umweltschutz (IVe). Im derzeit laufenden ÖPUL 2000 (Projektdauer 2001 bis 2005) werden in Vorarlberg sechs Naturschutzprogramme angeboten: das Streuwiesenprogramm, das Magerwiesenprogramm, das Glatthaferwiesenprogramm, ein Magerweidenprogramm, das Wiesenbrüterprogramm, das Kleinstrukturprogramm sowie ein Uferschutz- und Biotopverbundprogramm. Der Aufgabenbereich der Abteilung erstreckt sich von der Koordination mit den ÖPUL-Partnern (Landwirtschaftskammer, Agrarmarkt Austria) über das Datenmanagement bis hin zur Ausstellung von Projektbestätigungen für die teilnehmenden Landwirte. Die Begutachtung von neu beantragten Flächen wurde vergeben. Im Jahr 2003 wurde, in Zusammenarbeit mit der REGIO Großes Walsertal, das im Jahre 2002 gestartete Pilotprojekt "Naturschutzplan Großes Walsertal" durchgeführt und beendet. Am Pilotprojekt nehmen 30 landwirtschaftliche Betriebe aus dem Biosphärenpark teil. Bei der Midterm-Evaluierung des Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums, Bereich Naturschutzmaßnahmen im ÖPUL, sind in den Jahren 2002 und 2003 naturschutzrelevante Fragestellungen zu beantworten. Als Testgebiet wurde für Vorarlberg das Natura 2000-Gebiet "Ludescherberg" ausgewählt.

      

Folgende Verordnungen wurden im Jahr 2003 überarbeitet bzw erlassen:

  • Mit der Novelle der Naturschutzverordnung wurden die Bestimmungen der Fauna - Flora - Habitat - Richtlinie und Vogelschutzrichtlinie in das Vorarlberger Rechtssystem übernommen. Gleichzeitig wurden die Gebiete, die dem Natura 2000 Netzwerk angehören, als Europaschutzgebiete verordnet.
       
  • Die Verordnung "Verwall" wurde nach Durchführung eines Mediationsverfahrens mit den Hauptbetroffenen neu erlassen. Von der Europäischen Kommission wurde diese Verordnung als mögliches Muster für andere Länder bezeichnet.
       
  • Die Verordnung über das Naturschutzgebiet "Gsieg-Obere Mäder" wurde um ein Jahr verlängert.

   

Über die behördliche Vollziehung des Gesetzes über Naturschutz und Landschafts-entwicklung gibt die folgende Tabelle Aufschluss:

Die Tabelle finden sie in der Fotoleiste links. Ein Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung.
Das Land Vorarlberg bietet ein barrierefreies Internetsurfen an. Daher werden Tabellen nicht mehr im Text verwendet.

 

    
Die Sachverständigentätigkeit erforderte im Berichtsjahr wiederum einen hohen Personaleinsatz. Die Na-tur-schutzbeauftragten der Bezirkshauptmannschaften, zum Teil auch die naturkundlichen Sachbearbeiter der Um-weltschutzabteilung im Amt der Landesregierung haben in rund 1.000 Verfahren nach dem Gesetz über Natur-schutz und Landschaftsentwicklung als Sach-verständige mitgewirkt, Gutachten im Rahmen der Förderungstätig-keit des Naturschutzfonds, zu Planungen und Maßnahmen von Landes- und Bundesdienststellen und in anderen den Natur- und Landschaftsschutz berührenden Angelegenheiten (zB Verrohrungen, Güter- und Forstwegpro-jekte) erstattet, sowie als Experten und Zeugen bei Berufungsverfahren beim Unabhängigen Verwaltungssenat und beim Amt der Landesregierung mitgewirkt.
  

Die Vorarlberger Naturwacht hat mit 231 aktiven Mitgliedern während des Berichtsjahres 11.046  un-entgeltli-che Einsatzstunden im Dienste des Natur- und Landschaftsschutzes geleistet. Der Schwerpunkt dieser Tätigkeit hat sich in den letzten Jahren zunehmend vom Artenschutz zum Schutz von Lebensräumen hin verla-gert. Der flächendeckenden Beobachtung kommt die Gebietszuteilung entgegen. In den seit Jahren regelmäßig abgehalte-nen Kursen wurden die Naturwächter den ständig zunehmenden Anforderungen entsprechend weiter-gebildet. Auch 2003 wurde das veranschlagte Budget von Euro 29.100,-- von der Naturwacht selbst verwaltet.
    

Der Naturschutzanwalt, der aus dem Naturschutzfonds finanziert wird, hat im Berichtsjahr bei 945 Verfahren mitgewirkt, 724 positive und 65 negative Stellungnahmen abgegeben.
 

Der Naturschutzrat ist einige Male mit Stellungnahmen zu grundsätzlichen Problemen des Naturschutzes an die Öffentlichkeit getreten. 2003 wurde der 2. Landschaftsbericht erstattet.
   

Vorarlberg stellt den Vertreter der Bundesländer für das Washingtoner Artenschutzabkommen. Er hat ua an den Sitzungen des wissenschaftlichen Beirates der EU-Kommission und an den Sitzungen der Ratsgruppe "Umwelt" in Brüssel teilgenommen.
  

Bescheinigungen nach dem WAA-Übereinkommen werden vom Bundes-ministerium für Land-, Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft ausgestellt, die Landesregierung als "wissenschaftliche Behörde" hat Gut-ach-ten hiezu abzugeben.
    

Der Wildpark Feldkirch wurde im Berichtsjahr mit einem Betrag von Euro 45.460,-- gefördert.

Infobox

Kontakt:

  1. Gesellschaft, Soziales und Integration – Jugend und Familie (Lageplan·Fahrplan)

    1. Sonja Pratzer, Telefon +43 5574 511 24144, E-Mail 

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