Sprungziele:

  1. Inhalt
  2. Hauptnavigation
  3. Topnavigation
  4. Seitenindex
  5. Bedienungshinweise
  6. Startseite von www.vorarlberg.at
  7. Weitere Informationen
  8. Impressum
  9. English Version

Das Land Vorarlberg im Internet

Suche

Suchbereich

Umwelt - Natur- und Umweltschutz

Naturschutz und Landschaftsentwicklung

Im Aufgabenbereich Naturschutz und Landschaftsentwicklung ergaben sich neben den laufenden Arbeiten, insbesondere der Durchführung von Berufungsverfahren (zB S 18) nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung - im Folgenden mit „GNL“ abgekürzt -, der Gewährung von Förderungen aus dem Naturschutzfonds und der Sachverständigentätigkeit folgende Arbeitsschwerpunkte:

  • Das GNL legt besonderes Gewicht auf den Naturschutz durch die Gemeinde. Nach Abschluss des Pilotprojektes“Naturschutzberatung in den Gemeinden“ wurden in Bezau, Langenegg, Röthis und Ludesch Folgeprojekte in Angriff genommen. In Thüringen und Röthis wurden erfolgreiche Naturschutzberatungen durchgeführt. In Mäder erfolgte das Erstgespräch.

 

  • Das GNL misst der Bereitstellung von Informationen über Natur und Landschaft große Bedeutung zu. In Zusammenarbeit mit der Naturschau wurde das Pilotprojekt für die Aktualisierung des Biotopinventars abgeschlossen und die Ausschreibung für die landesweite Aktualisierung vorbereitet.

 

  • Die Arbeiten an der Realisierung der Natura 2000-Schutzgebiete wurden fortgesetzt: Mit Grundeigentümern und Bewirtschaftern wurden Gespräche geführt. Neun Gebiete wurden nachnominiert.

 

  • NATURA 2000-Gebiet Klostertal: Der in Auftrag gegebene Waldfachplan wurde fertiggestellt; dieser bildet die Grundlage für künftige Förderungzahlungen für das Belassen von Alt- und Totholz im Gebiet. Mitgewirkt wurde an der Erarbeitung von Förderrichtlinien für das Belassen von Alt- und Totholz in NATURA 2000-Gebieten.

 

  • NATURA 2000-Gebiet Gadental: Die in Auftrag gegebenen forstlichen Wiederholungsuntersuchungen und vegetationskundlichen Erstaufnahmen wurden abgeschlossen. Vorbereitende Gespräche zur Erstellung eines Managementplanes wurden geführt.

 

  • NATURA 2000-Gebiet Bregenzerachschlucht: Die Formulierung der Erhaltungsziele im Entwurf wurde durch die installierte Arbeitsgruppe für das NATURA 2000-Gebiet vorgenommen. Seit November 2002 wurde auch in einer, zur Frage des Radwegprojektes an der Bregenzerach installierten Arbeitsgruppe unter Leitung der Abt VIIb Straßenbau zur Entwicklung eines Managementplanes mitgearbeitet.

 

  • NATURA 2000-Gebiet Spirkenwälder und Alpenmannstreu: Die Nachnominierung von vier NATURA 2000-Gebieten für Spirkenwald auf Dolomit und einem NATURA 2000-Gebiet für den Alpenmannstreu nach Absprache mit den Grundbesitzern im Rätikon ist erfolgt.

 

  • Natura 2000-Gebiet Verwall: Das Mediationsverfahren wurde im Dezember 2002 zum Abschluss gebracht. Von Februar bis Mai wurden für die Bereiche Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Tourismus und Jagd Arbeitssitzungen durchgeführt. Die Erhaltungsmaßnahmen wurden im Wesentlichen in diesen kleineren Arbeitsgruppen erarbeitet. Gleichzeitig fanden vier Exkursionen mit den Beteiligten statt. Das Endprodukt des Mediationsverfahrens sind Vereinbarungen zum Gebietsmanagement des Natura 2000 Gebietes, eine Verordnung sowie ein Zusatzprotokoll. Es fanden drei Sitzungen des Verhandlungsteams und je vier Sitzungen für die Bereiche Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasserbau und Tourismus statt: Die Umsetzung der Natura 2000 Ziele erfolgt durch ein Gebietsmanagement, Bewirtschaftungspläne und Vereinbarungen mit Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern und Nutzerinnen und Nutzern. Die diesbezüglichen Festlegungen gelten für 10 Jahre und erfolgen unter Einbeziehung der betroffenen Interessensgruppen. Damit der im Mediationsverfahren in Gang gekommene Kommunikationsprozess weiterläuft, ist im Verordnungsentwurf auch die Errichtung eines Verwallbeirates vorgesehen.

 

  • Natura 2000-Gebiet Gsieg-Obere Mäder: In diesem Jahr wurde das Naturschutzgebiet „Gsieg-Obere Mäder“ als Natura 2000 Gebiet gemeldet. Es wurden alle Grundeigentümer sowie die Gemeinde Lustenau zu einer Informationsveranstaltung im Reichshofsaal in Lustenau eingeladen. Bei dieser Informationsveranstaltung wurde erläutert, warum das Gsieg-Obere Mäder als Natura 2000 Gebiet gemeldet wurde. Der Grund liegt darin, dass der Lebensraumtyp Pfeiffengraswiesen in der alpinen geografischen Region noch zu wenig durch Natura 2000 Gebiete abgedeckt ist. Da Vorarlberg eine große Verantwortung für die Erhaltung dieses Lebensraumtyps hat, musste das Gsieg-Obere Mäder als Natura 2000 Gebiet gemeldet werden. Die Abgrenzung des gemeldeten Natura 2000 Gebietes entspricht in etwa jener des bestehenden Naturschutzgebietes.

 

  • Natura 2000-Gebiet Leiblach:  Auch die Leiblach wurde als Natura 2000-Gebiet gemeldet. Diese Nachnominierung ergab sich aus den Schlussfolgerungen der biogeografischen Seminare. Der Strömer (eine Fischart) war noch zu wenig abgedeckt. Da die Leiblach ein gutes Vorkommen des Strömers aufweist, wurde sie als Natura 2000-Gebiet gemeldet. Anfangs fanden Gespräche mit der Gemeinde statt. Die Gemeindevertretung von Hörbranz hat die Gebietsmeldung einstimmig befürwortet. Weiters fanden im Jahr 2002 zwei Besprechungen mit den bundesdeutschen Behörden statt. Zum Einen ging es um die Hochwasserschutzmaßnahmen auf Vorarlberger Gebiet und zum anderen um die Erstellung eines gemeinsamen Managementplanes. Für die hochwasserbaulichen Maßnahmen wurde eine sogenannte Verträglichkeitsabschätzung durchgeführt.

 

  • Landschaftsschutzgebiet, und Natura 2000 Gebiet „Lauteracher Ried“: Die Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Lauteracher Ried“ war bis 31. Dezember 2002 befristet. Im Herbst wurden Einzelgespräche und Begehungen im Ried durchgeführt, um das Landschaftsschutzgebiet „Lauteracher Ried“ weiter zu führen. Am 11. November wurde im Rathaus in Lauterach eine Informationsveranstaltung durchgeführt, bei der alle betroffenen Landwirte eingeladen waren. Die Verordnung Landschaftsschutzgebiet „Lauteracher Ried“ konnte mit wenig Änderungen wieder weitergeführt werden. Im Jahr 2000 erhielt der Naturschutzbund vom Land Vorarlberg den Auftrag, Vorschläge für das Management von Brachvögeln im unteren Rheintal zu erstellen. Da die Meldung des Lauteracher Riedes verpflichtet, Erhaltungsmaßnahmen für den Wachtelkönig zu setzen, erhielt der Naturschutzbund im Dezember 2001 den Zusatzauftrag, Bestandserhebungen des Wachtelkönigs als Grundlage für die Erstellung eines Managementplanes Lauteracher Ried durchzuführen. Diese Untersuchungen zum Vorkommen des Wachtelkönigs im nördlichen Vorarlberger Rheintal unter besonderer Berücksichtigung des Lauteracher Riedes wurden abgeschlossen. Weiters fand eine Sitzung statt, bei der der Bürgermeister der Marktgemeinde Lauterach sowie Vertreter der Landwirtschaft in Lauterach anwesend waren. Bei dieser Sitzung wurde die Vorgangsweise bei der Erstellung des Managementplanes besprochen und die personelle Besetzung des Verhandlungsteams festgehalten.

 

  • Natura 2000-Gebiet Unter-Überlutt: Das Gebiet Unter-Überlutt wurde als Natura 2000 Gebiet gemeldet. Es fanden dazu Gespräche mit den betroffenen Grundeigentümern statt. Die Notwendigkeit zur Nachnominierung dieses Gebietes ergab sich auf Grund der zu geringen Abdeckung des Lebensraumtyps Bergmähwiesen des Anhangs I der FFH-Richtlinie. Bei der Meldung des Gebietes musste eine Gebietsbeschreibung sowie eine planliche Darstellung des Gebietes durchgeführt werden.

 

  • Natura 2000-Gebiet Ludescherberg: Es wurden die Unterlagen für die Ausschreibung zur Erstellung eines Angebotes für die Erarbeitung eines Managementplanes Ludescherberg zusammengestellt. Drei Büros wurden zu einem Angebot eingeladen. Die Erstellung des Managementplanes läuft.

 

  • NATURA 2000 Gebiet Fohramoos: Es wurde die Ausarbeitung der Vorschläge zum Managementplan fertiggestellt. In einem Zwischenbericht wurden besonders die forstlichen Maßnahmen in einer Arbeitsgruppe mit Behörden – und Gemeindevertretern diskutiert. Es wurden Grenzänderungen in Absprache mit dem Grundbesitzer vorgenommen. Die forstlichen Förderungsrichtlinien in Natura 2000 Gebieten wurden mit den zuständigen Forstvertretern im Gebiet geprüft.  Der Endbericht wurde durch die Auftragnehmerin ausgearbeitet und liegt vor.

 

  • NATURA 2000 Gebiet Bangs Matschels: Es wurde das vegetationskundliche und das ornithologische Gutachten zu den Schutzgütern fertiggestellt. Weiters wurde ein Mediationsverfahren ausgeschrieben und vergeben. Es fanden bisher sechs Sitzungen der Arbeitsgruppe statt.

 

  • NATURA 2000 Gebiet Wittmoos:  Es wurde der Auftag zur Erstellung eines Managementplanes in Zusammenarbeit mit  Eigentümern und Bewirtschaftern ausgeschrieben und in Auftrag gegeben. Der Auftrag wurde bis Ende des Jahres ausgeführt. Der Bericht liegt vor.

 

  • NATURA 2000 Gebiet Silikatschuttfluren Tafamunt: Dieses Gebiet wurde im Einvernehmen mit den Grundbesitzern ausgewiesen.

 

  • Der Biosphärenpark Großes Walsertal ist durch Verordnung der Landesregierung eingerichtet und auch von der UNESCO anerkannt. Die Abteilung Umweltschutz beteiligt sich als Projektpartner im EU-Life Projekt Eco Monte.

 

  • Sanierung Mehrerauer Seeufer - LIFE-Natur Projekt“; Projektszeitraum: 10/2001 bis 07/2005, Gesamtkosten: € 2,04 Mio ; Finanzierung LIFE 50 %, Stadt – Land/Naturschutz – Land/Wasserbau je 15,96 % (325.465 €) BM-Umwelt 2,14%
    LIFE ist ein Finanzierungsinstrument der EU zur Förderung der Zielsetzungen der Umweltpolitik. Voraussetzung für die Gewährung von Förderungen ist, dass das betroffene Gebiet als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen ist. Durch die Maßnahmen müssen die in der FFH und Vogelschutzrichtlinien definierten Arten und Lebensräume geschützt werden. Das Projekt zielt auf die Verbesserung des Lebensraumes für das Bodensee-Vergissmeinnicht Myosotis rehsteineri ab, das durch die FFH-Richtlinie geschützt ist.
    Das österreichische Bodenseeufer ist in seiner Struktur im internationalen Vergleich sehr positiv zu bewerten. Auf weite Strecken ist es naturnah erhalten. Fast der gesamte Bereich ist öffentlich zugänglich. Mehr als die Hälfte des Ufers steht unter Naturschutz. Trotzdem gab es auch hier massive Eingriffe. In den letzten Jahrzehnten wurden vor allem massive Anstrengungen unternommen, um eine gute Wasserqualität des Bodensees zu erreichen. Dies ist eindrucksvoll gelungen. Nun wird auch in der internationalen Zusammenarbeit ein Schwerpunkt auf die Erhaltung und Verbesserung der Uferbereiche des Sees gelegt. Das Projekt ist ein sehr positives Beispiel am österreichischen Bodenseeufer.
    Das Projekt wird vom Land Vorarlberg in massiver Weise unterstützt. Neben Mitteln aus dem Naturschutzfonds wurde eine ebenso hohe Förderung aus dem Wasserbaubudget zugesagt. Insgesamt wird daraus ein Betrag von 325.465 €, 16 % der Gesamtkosten von € 2.04 Mio) ausbezahlt.

 

  • Kooperation Wasserwirtschaft – Naturschutz: Das Projekt ist ein weiterer Beweis für die fruchtbringende Kooperation von Wasserwirtschaft und Naturschutz. Die Zielsetzungen des modernen Schutzwasserbaus umfassen auch die Sicherung der ökologischen Funktion der Gewässer. Für die Renaturierung von verbauten Gewässern gibt es einige positive Beispiele der letzten Jahre. Derzeit werden Gewässerbetreuungskonzepte erarbeitet. Darin sollen langfristige generelle Planungen für die Gewässerbetreuung erarbeitet werden. Sie vereinen Schutzwasserbau mit Gewässerökologie.

 

  • Die Erstellung und Abwicklung der so genannten Naturschutzmaßnahmen im Österreichischen Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den Lebensraum schützenden Landwirtschaft, kurz ÖPUL, obliegt für das Land Vorarlberg der Abteilung IVe Umweltschutz. Im derzeit laufenden ÖPUL 2000 (Projektdauer 2001 – 2005) werden in Vorarlberg sechs Naturschutzprogramme angeboten: das Streuwiesenprogramm, das Magerwiesenprogramm, das Glatthaferwiesenprogramm, ein Magerweidenprogramm, das Wiesenbrüterprogramm, das Kleinstrukturprogramm sowie ein Uferschutz- und Biotiopverbundprogramm. Der Aufgabenbereich der Abteilung erstreckt sich von der Koordination mit den ÖPUL-Partnern (Landwirtschaftskammer, Agrarmarkt Austria) über das Datenmanagement bis hin zur Ausstellung von Projektbestätigungen für die teilnehmenden Landwirte. Die Begutachtung von neu beantragten Flächen wurde an das Umweltbüro Markus Grabher (umg) vergeben. Im Jahr 2002 wurde, in Zusammenarbeit mit der REGIO Großes Walsertal, das Pilotprojekt „Naturschutzplan Großes Walsertal“ gestartet, das Mitte 2003 abgeschlossen sein wird. Am Pilotprojekt nehmen 30 landwirtschaftliche Betriebe aus dem Biosphärenpark teil. Bei der Midterm-Evaluierung des Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums, Bereich Naturschutzmaßnahmen im ÖPUL, sind in den Jahre 2002 und 2003 naturschutzrelevante Fragestellungen zu beantworten. Als Testgebiet wurde das Natura 2000-Gebiet „Ludescherberg“ ausgewählt.

 
Folgende Verordnungen wurden im Jahr 2002 überarbeitet bzw erlassen:

  • Gegen die Republik Österreich ist ein Vertragsverletzungsverfahren wegen mangelhafter Umsetzung der Klärschlammrichtlinie anhängig, wovon ursprünglich auch das Land Vorarlberg betroffen war. Um einer drohenden Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof wegen dieser mangelhaften Umsetzung zu entgehen, wurde die Klärschlammverordnung in einer Arbeitsgruppe überarbeitet und entsprechend den Erfordernissen der Klärschlammrichtlinie angepasst (LGBl Nr 27/2002).

 

  •  Aus verschiedensten fachlichen Erwägungen (ua auch um den vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energieträgern zu ermöglichen) war eine Überarbeitung der Luftreinhalteverordnung erforderlich (LGBl Nr 9/2002). Dies erforderte auch eine entsprechende Anpassung der Verordnung über Entschädigungen für Überwachungsorgane nach dem Landes-Luftreinhaltegesetz (LGBl Nr 66/2002).

 

  • Die Geltung eines Teiles der Verordnung über das Naturschutzgebiet „Rheindelta“ in Fußach, Gaißau, Hard, Höchst und im Bodensee war bislang zeitlich befristet. Diese Befristung wurde beseitigt. Zur sich aus fachlichen Gründen als notwendig erwiesenen Überarbeitung der Verordnung wurde eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet. Nach zahlreichen Sitzungen und Besprechungen mit Vertretern der betroffenen Nutzergruppen konnte einvernehmlich eine den Naturschutz förderliche Novellierung der Verordnung gefunden werden (LGBl Nr 64/2002).

 

  • Die Verordnung über das Naturschutzgebiet „Mehrerauer Seeufer – Bregenzerachmündung“ wurde auf Anregung von und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bregenz novelliert.

 

  • Die Geltung der Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Lauteracher Ried“ war bis zum 31. Dezember 2002 befristet. Um dem Lauteracher Ried auch über dieses Datum hinaus den bislang bewährten und auch weiterhin dringend erforderlichen Schutz der Verordnung zu gewähren, wurde die bestehende Verordnung um weitere fünf Jahre, inhaltlich geringfügig novelliert und verlängert (LGBl Nr 63/2002).

 

  • Die Verordnung der Landesregierung über das Landschaftsschutzgebiet „Sandgrube“ in Mäder wurde auf Wunsch der Gemeinde Mäder abgeändert, um eine Betriebserweiterung zu ermöglichen, ohne dass dabei die Interessen von Natur und Landschaft beeinträchtigt wurden. Die von der Landesregierung bereits beschlossene Verordnung wird demnächst veröffentlicht.

 

  • Die Geltung der Verordnung über das Naturschutzgebiet „Faludriga Nova“ in Raggal ist abgelaufen. Um diesem Gebiet den bisherigen Schutz auch in Zukunft zu gewähren, wird die von der Landesregierung beschlossene Verordnung demnächst veröffentlicht.
       

Über die behördliche Vollziehung des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftsentwicklung gibt die folgende Tabelle Aufschluss:
Die Tabelle finden sie in der Fotoleiste links. Ein Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung.
Das Land Vorarlberg bietet ein barrierefreies Internetsurfen an. Daher werden Tabellen nicht mehr im Text verwendet.

  

   
Die Sachverständigentätigkeit erforderte im Berichtsjahr wiederum einen hohen Personaleinsatz. Die Na-turschutzbeauftragten der Bezirkshauptmannschaften, zum Teil auch die naturkundlichen Sachbearbeiter der Umweltschutzabteilung im Amt der Landesregierung haben in rund 1.100 Verfahren nach  dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung als Sach-verständige mitgewirkt, Gutachten im Rahmen der Förderungstätigkeit des Naturschutzfonds, zu Planungen und Maßnahmen von Landes- und Bundesdienststellen und in anderen den Natur- und Landschaftsschutz berührenden Angelegenheiten (z.B. Verrohrungen, Güter- und Forstwegpro-jekte) erstattet, sowie als Experten und Zeugen bei Berufungsverfahren beim Unabhängigen Verwaltungssenat und beim Amt der Landesregierung mitgewirkt

  
Die Vorarlberger Naturwacht hat mit 233 aktiven Mitgliedern während des Berichtsjahres 11.540  unentgeltliche Einsatzstunden im Dienste des Natur- und Landschaftsschutzes geleistet. Der Schwerpunkt dieser Tätigkeit hat sich in den letzten Jahren zunehmend vom Artenschutz zum Schutz von Lebensräumen hin verla-gert. Der flächendeckenden Beobachtung kommt die Gebietszuteilung entgegen. In den seit Jahren regelmäßig abgehaltenen Kursen wurden die Naturwächter den ständig zunehmenden Anforderungen entsprechend weiter-gebildet. Auch 2002 wurde das veranschlagte Budget von € 29.100,-- von der Naturwacht selbst verwaltet mit der Möglichkeit, Rücklagen zu bilden.

   
Der Naturschutzanwalt, der aus dem Naturschutzfonds finanziert wird, hat im Berichtsjahr bei 960 Verfahren mitgewirkt, 698 positive und 90 negative Stellungnahmen abgegeben.

Der Naturschutzrat ist einige Male mit Stellungnahmen zu grundsätzlichen Problemen des Naturschutzes an die Öffentlichkeit getreten.

 
Vorarlberg stellt den Vertreter der Bundesländer für das Washingtoner Artenschutzabkommen. Er hat ua. an den Sitzungen des wissenschaftlichen Beirates der EU-Kommission, an den Sitzungen der Ratsgruppe „Umwelt“ in Brüssel und an der 12. Vertragsstaatenkonferenz in Santiago de Chile im November 2002 teilgenommen.

 
Bescheinigungen nach dem WAA-Übereinkommen werden vom Bundes-ministerium für Land-, Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft ausgestellt, die Landesregierung als „wissenschaftliche Behörde“ hat Gut-ach-ten hiezu abzugeben.

 
Der Wildpark Feldkirch wurde im Berichtsjahr mit einem Betrag von € 45.160,--gefördert.

Infobox

Kontakt:

  1. Gesellschaft, Soziales und Integration – Jugend und Familie (Lageplan·Fahrplan)

    1. Sonja Pratzer, Telefon +43 5574 511 24144, E-Mail 

Topnavigation

  1. Landesverwaltung
  2. Bezirkshauptmannschaften
  3. Gemeinden
  4. Tourismus

Fußzeile

  1. Hilfe
  2. Seitenindex
  3. Impressum
  4. English pages
© Land Vorarlberg
Seitenanfang