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Umwelt - Natur- und Umweltschutz

Luftreinhaltung

Im Jahre 2002 wurde das 2-jährige, in Zusammenarbeit mit den Kaminkehrern durchgeführte Untersuchungsprogramm über den Einfluss der Reinigungsfristen auf das Emissionsverhalten und den Wirkungsgrad von modernen Gasheizungen abgeschlossen. Trotz teilweise optisch beeindruckender Ablagerungen von Korrosionsprodukten bei einigen Geräten konnten keine signifikante negative Auswirkungen festgestellt werden, die eindeutig mit der Ausdehnung der Reinigungsintervalle von einem auf zwei Jahre in Zusammenhang stehen. Detaillierte Informationen zu diesem Thema sind in einem im Internet (vorarlberg.at\ Umwelt & Zukunft\ Natur- und Umweltschutz\ Luftreinhaltung) veröffentlichten Bericht zusammengestellt.
Im Auftrag der zuständigen Behörden wurden die Mitarbeiter des Fachbereichs Luftreinhaltung in insgesamt 72 Fällen mit der Begutachtung von verschiedenen Luftreinhaltefragen (zB Genehmigung neuer Anlagen, Nachbarschaftsbeschwerden, Überprüfung von Auflagen) befasst. Ein besonderer Schwerpunkt war dabei die Genehmigung zahlreicher mit erneuerbaren Energieträgern (Biogas und Pflanzenöl) betriebener Blockheizkraftwerke.  Im Zuge der nach bundesrechtlichen Bestimmungen erforderlichen Überprüfungen wurden auch an 15 Anlagen umfangreiche Emissionsmessungen durchgeführt.
 
Über die Überprüfung der Heizungsanlagen nach der Luftreinhalteverordnung ist zu berichten:

  • durch den Fachbereich Luftreinhaltung wurden im Messjahr 01/02 269 automatisch beschickte Holzheizungen überprüft, wobei in 67 Fällen Beanstandungen ausgesprochen werden mussten. Bei Einbeziehung der zusätzlichen 22 Grenzwertüberschreitungen, die im Einvernehmen mit dem Anlagenbetreiber direkt an Ort und Stelle durch Einstellungsmaßnahmen behoben werden konnten, ergibt sich im Vergleich zu den vorgegangenen Messjahren weiterhin eine Stagnation der Beanstandungsquoten auf hohem Niveau (ca 33% der periodischen Überprüfungen). Die Ursachen für diese, aus der Sicht der Luftreinhaltung wenig erfreulichen Tatsachen wurden in einem im Internet (vorarlberg.at\ Umwelt & Zukunft\ Natur- und Umweltschutz\ Luftreinhaltung) veröffentlichten Bericht, der die bisher aus einem Zeitraum von 10 Jahren vorliegenden Messdaten einer entsprechenden Analyse unterzieht, erläutert. Weiters wurden im Messjahr 2001/2002 59 stationäre Motoren messtechnisch überprüft. Davon entsprachen nur 11 Anlagen den gesetzlich festgelegten Anforderungen.
  • von den Überwachungsorganen der Gemeinden, den Kaminkehrern, wurden für das Messjahr 01/02 (1.7.2001   bis 30.6.2002) insgesamt Messdaten von 34.052 Messungen an Öl- und Gasheizungen an die Abteilung IVe zur Auswertung weitergeleitet. Die Ergebnisse dieser Messungen sind in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst:

Brennstoffe/Anlagen
Die Tabelle finden sie in der Fotoleiste links. Ein Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung.
Das Land Vorarlberg bietet ein barrierefreies Internetsurfen an. Daher werden Tabellen nicht mehr im Text verwendet.

  

  •  kein Beurteilungswert festgelegt

 

Entsprechend den bisherigen Messerfahrungen zeigen die mit Erdgas betriebenen und mit Gebläsebrennern ausgestatteten Anlagen mit Abstand die besten Ergebnisse. Am anderen Ende der Skala liegen die mit Heizöl leicht betriebenen Anlagen, die vielfach relativ hohe Abgasverluste aufweisen.
 
Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich insgesamt nur geringfügige Änderungen, wobei die etwas höheren Beanstandungsquoten bei Heizöl leicht (insbesondere CO) und die Verbesserungen bei Erdgas atmosphärisch zu erwähnen sind. Ein Vergleich zum Messjahr 1999/2000, in dem in etwa der gleiche Anlagenbestand wie im Berichtsjahr erfasst wurde, ist nicht einfach möglich, da zwischenzeitlich die Überprüfungshäufigkeiten (Wegfall der Nachprüfungen und der „Stufenmessungen“ bei Gasheizungen unter 50 kW) und teilweise auch die Beurteilungskriterien (Abgasverluste) geändert wurden. Bei einer weitgehenden Ausblendung der kurz aufgezeigten Störeinflüsse ergeben sich bei einem Vergleich der neuesten Messdaten mit den Ergebnissen 1999/2000 durchwegs merkliche Verbesserungen. Ausgenommen sind die CO-Überschreitungen bei Heizöl leicht. Eine plausible Erklärung für diesen gegenläufigen Trend ist nicht möglich; es kann lediglich vermutet werden, dass dieser Effekt auch mit dem deutlichen Rückgang der Anlagenanzahl (ca minus 25% im 2-Jahresabstand) in Zusammenhang steht.
 
Im Jahr 2002 waren umfangreiche Arbeiten in Zusammenhang mit der Umsetzung mehrerer EU-Richtlinien erforderlich. Im Einzelnen sind dabei folgende Abkürzungen stichwortartig zu erwähnen: IPPC, EPER, VAV, NEC, AVV.  Neben einigen Stellungnahmen zu den nationalen Umsetzungsentwürfen war eine Teilnahme an mehreren Besprechungen sowie eine Mitwirkung bei der Erfüllung der aus diesen Vorschriften resultierenden Berichtspflichten notwendig.
 
Bei den Bezirkshauptmannschaften wurden insgesamt 18 Strafverfahren nach dem Luftreinhaltegesetz durchgeführt, davon 6 bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz, 2 bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz, 5 bei der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn und 5 bei der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch.

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