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Umwelt - Natur- und Umweltschutz

Luftreinhaltung

Im Jahre 2001 wurden in einem speziellen Untersuchungsprogramm umfangreiche Emissionsmessungen an stationären Motoren durchgeführt. Neben den nach den rechtlichen Vorgaben erforderlichen Kontrollen von Neuanlagen (5 landwirtschaftliche Biogasanlagen – zwei Beanstandungen) wurden insbesondere auch die bei den Abwasserreinigungsanlagen mit Klärgas betriebenen Motoren in Hinblick auf die Einhaltung der nach Ablauf der Übergangsfrist ab 1.1.2002 geltenden Emissionsbegrenzungen überprüft. Dabei war festzustellen, dass von 31 Motoren lediglich 4 den Anforderungen der Luftreinhalteverordnung entsprachen. Durch entsprechende Wartungs- und Einstellungsmaßnahmen dürfte etwa die Hälfte der installierten Anlagen sanierbar sein. Bei der anderen Hälfte erscheint eine Erneuerung der Anlagen notwendig.
 
Im Berichtszeitraum wurde das im Jahr 2000 begonnene Untersuchungsprogramm zur Emissionsminderung von modernen Stückholzkesseln fortgesetzt und abgeschlossen. Als wesentliches Ergebnis ist festzuhalten, dass durch entsprechende Kontrollen und Beratungen eine erhebliche Emissionsminderung erreichbar erscheint. Angesichts der komplexen technischen Vorausetzungen ist jedoch vorerst eine rechtliche Festlegung von Emissionsbegrenzungen und von verpflichtenden periodischen Überprüfungen nur bei Neuanlagen (Baujahr 2000 und neuer),für die auch eine entsprechende Prüfstandsabnahme erforderlich ist, geplant.
 
Im Auftrag der zuständigen Behörden wurden die Mitarbeiter des Fachbereichs Luftreinhaltung in insgesamt 57 Fällen mit der Begutachtung von verschiedenen Luftreinhaltefragen (zB Genehmigung neuer Anlagen, Nachbarschaftsbeschwerden, Überprüfung von Auflagen) befasst. Als größeres Projekt erscheint dabei die in Fußach geplante Altholzverbrennung erwähnenswert.  Im Zuge der erforderlichen Überprüfungen wurden auch an 12 Anlagen umfangreiche Emissionsmessungen durchgeführt.
 
Über die Überprüfung der Heizungsanlagen nach der Luftreinhalteverordnung ist zu berichten:

  • durch den Fachbereich Luftreinhaltung wurden im Messjahr 00/01 276 automatisch beschickte Holzheizungen überprüft, wobei in 48 Fällen Beanstandungen ausgesprochen werden mussten. Im Vergleich zum Vorjahr ist somit die Beanstandungsquote etwa gleich hoch. Bei Einbeziehung der 40 Grenzwertüberschreitungen, die im Einvernehmen mit dem Anlagenbetreiber direkt an Ort und Stelle durch Einstellungsmaßnahmen behoben werden konnten, muss im Vergleich zu den vorgegangenen Messjahren allerdings von einer Stagnation der Beanstandungsquoten auf hohem Niveau (ca 35% der periodischen Überprüfungen) gesprochen werden. Die Ursachen dieser Entwicklung werden in einem Bericht, der derzeit fertiggestellt wird und der die bisher aus einem Zeitraum von 10 Jahren vorliegenden Messdaten einer entsprechenden Analyse unterzieht, erläutert. 

 

  • von den Überwachungsorganen der Gemeinden, den Kaminkehrern, wurden für das Messjahr 00/01 (1.7.2000   bis 30.6.2001) insgesamt Messdaten von 33.890 Messungen an Öl- und Gasheizungen an die Abteilung IVe zur Auswertung weitergeleitet. Die Ergebnisse dieser Messungen sind in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst:

 

Brennstoff/Anlage

Die Tabelle finden sie in der Fotoleiste links. Ein Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung.
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  • kein Beurteilungswert festgelegt

 

Im Vergleich zum vorangegangenen Messjahr (99/00) erscheint bemerkenswert, dass trotz teilweise verschärfter Regelungen (bei den Abgasverlusten waren für Anlagen, die vor Juli 1998 errichtet wurden, bei den bis zum 31.12.1999 durchgeführten Messungen noch die älteren, weniger strengen Begrenzungen anzuwenden) durchwegs leichte Rückgänge der Beanstandungsquoten festzustellen waren. Ausgenommen hiervon sind  Gasheizungen mit atmosphärischen Brennern, bei denen in Folge der Grenzwertänderung der erwartbare Anstieg der Beanstandungsquoten zu verzeichnen war. Dennoch kann bei Anwendung gleicher Auswertekriterien auch bei Gasheizungen mit atmosphärischen Brennern wie bei den anderen Öl- und Gasheizungen im Vergleich zu früheren Messungen eine deutliche Verbesserung festgehalten werden. Beispielsweise erreichten die Überschreitungshäufigkeiten der Abgasverluste im Messjahr 98/99, für das auf Grund des 2-jährigen Kontrollintervalls bei kleineren Anlagen eine bessere Vergleichsbasis als für das Messjahr 99/00 gegeben ist, folgende Werte: Heizöl „extra leicht“ 18,9%, Heizöl „leicht“ 38,2%, Erdgas/Gebläse 4,5%, Erdgas-atmosphärisch 23,5%. Diese Verbesserungen sind in erster Linie auf die Verschärfung der Grenzwerte zurückzuführen.

 
Im Jahr 2001 wurde die umfangreiche Informationstätigkeit in Zusammenhang mit der Verordnung über das Inverkehrbringen von Kleinfeuerungen, mit der bekanntlich die österreichweite Art 15 a Vereinbarung  rechtlich umgesetzt wurde, fortgesetzt. Trotzdem waren bei den diesbezüglichen Kontrollen häufig Mängel festzustellen, wobei insbesondere auf fehlende oder mangelhafte technische Dokumentationen hinzuweisen ist. Auch bei einer stichprobenartigen Überprüfung von 13 Handelsbetrieben waren nur in 5 Betrieben keine nennenswerte Mängel festzustellen. Bei weiteren 5 Betrieben waren überhaupt keine diesbezüglichen Unterlagen vorhanden.

  
Bei den Bezirkshauptmannschaften wurden insgesamt 34 Strafverfahren nach dem Luftreinhaltegesetz durchgeführt, davon 7 bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz, 10 bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz, 7 bei der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn und 10 bei der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch.

 

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