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Umwelt - Natur- und Umweltschutz

Aufgaben und Leistungen

Die Vermeidung von Schadstoffemissionen in die Luft dient nicht nur dem vorbeugenden Gesundheitsschutz, sondern ist auch für den Schutz der Natur und den Klimaschutz von großer Bedeutung. Während die Mehrzahl der Klimaschutzmaßnahmen (z.B. Wärmedämmung, Heizungsoptimierung, Solarenergieeinsatz, Wasserkraftnutzung, Windenergie....) gleichzeitig auch als Luftreinhaltemaßnahmen eingestuft werden können, müssen doch einige Bereiche erwähnt werden, in denen gegensätzliche Interessen bestehen. Zum letzteren ist insbesondere die Kraftwärmekopplung mit teilweise emissionsintensiven stationären Motoren und mit Abstand auch die Holzverbrennung in technisch nicht zufriedenstellenden Anlagen zu zählen. 

 
Luftreinhaltung ist ein überregionales, grenzüberschreitendes Aufgabenfeld. Die Gestaltungsmöglichkeiten eines kleinen Landes wie Vorarlberg sind damit naturgemäß begrenzt. Dennoch darf die Bedeutung der landesrechtlichen Regelungen, die sich im Wesentlichen auf die Raumheizung und die Warmwasserbereitung beziehen, nicht unterschätzt werden, zumal die Raumheizung immerhin ca. ein Drittel des gesamten Primärenergiebedarfes in Anspruch nimmt.

  

Vorarlberg nahm mit dem Beschluss des Landes-Luftreinhaltegesetz im Jahr 1971 eine Vorreiterrolle in Österreich ein. Darin wurden sowohl Emissionsbegrenzungen nach dem Stand der Technik als auch intensive Überwachungen der Heizungsanlagen durch die Kaminkehrer festgelegt. Neben den seit 1973 laufenden Kontrollen von Ölheizungen wurden in den 80er Jahren auch Gasheizungen und in den 90er Jahren Feststoffheizungen in diese Kontrollen einbezogen. Die laufenden Überprüfungen stellen sicher, dass die Heizungsanlagen mit möglichst geringen Emissionen betrieben werden und ungeeignete Anlagen bis spätestens nach Ablauf der Übergangsfristen (im Allgemeinen maximal 2, bei neueren Anlagen maximal 6 Jahre) erneuert werden. Ungenügend eingestellte und gewartete Heizungsanlagen weisen meist 5 bis 10fach höhere Emissionen von unverbrannten Anteilen (insb. Kohlenmonoxid, flüchtige organische Verbindungen, Ruß und polyzyklische Aromaten) auf als korrekt eingestellte und optimal gewartete Anlagen.
            

Weitere Informationen:

  

   

Text: DI Josef Matt

Infobox

Kontakt:

  1. Amt der Landesregierung – Umwelt- und Klimaschutz (Lageplan·Fahrplan)

    1. Dr. Reinhard Bösch, Telefon +43 5574 511 24510, E-Mail 

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