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Villa Wacker Bregenz

Die Villa Wacker wurde vom Baumeister Romedius Wacker 1887 als sein eigenes Wohnhaus im Stile der Neorenaissance erbaut. 
 
Hier wurde 1893, der über die Landesgrenzen hinaus bekannte Maler und prominenteste Vertreter der neuen Sachlichkeit, Rudolf Wacker geboren. Viele seine Bilder geben das Interieur dieser Villa wieder und thematisieren Ausblicke in die Umgebung. In den Jahren 1932/33 erfolgte der Ausbau des Dachgeschosses zu einem  Atelier und einem Schlafzimmer. Diese, von einem kleinen Park mit altem Baubestand umgebene Villa, besticht durch Ihre Strenge dem späten Historismus verpflichtete Architektur. Im Jahre 1994 stand das Gebäude zum Verkauf. Das Land Vorarlberg erwarb im Wesentlichen aus 2 Gründen das Gebäude:

Die Villa liegt an der Römerstraße in Landhausnähe und grenzt an die landeseigene Liegenschaft, Römerstraße 22.

Die Villa diente dem Maler Rudolf Wacker bis zu seinem Ableben als Wohndomizil.

Der Zustand des Gebäudes war in Folge des undichten Daches und den daraus resultierenden Feuchtschäden sehr schlecht. Als erste Maßnahme nach dem Kauf durch das Land Vorarlberg im Jahre 1994, wurde mit den Planungsarbeiten bezüglich der Generalsanierung des Gebäudes begonnen. Im März 1998 wurde das Raum- und Funktionsprogramm durch die Vorarlberger Landesregierung genehmigt. Die Bauarbeiten wurden im August 1998 in Angriff genommen.

Bei der zweifellos historischen Bedeutung des Gebäudes wurde auf möglichst schonenden Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz Gewicht gelegt. Das Gebäude wurde unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte und den funktionellen Vorgaben eines zeitgemäßen Bürogebäudes einer umfassenden Erneuerung und gleichzeitiger Belassung aller erhaltenswerter Bauteile unterzogen.


    

An denkmalpflegerischen Maßnahmen sind besonders die Restaurierungen der Lincrustatapete im Stiegenhaus, sowie des gemalten Traufenfrieses und der bemalten Wände im Eingangsfoyer hervorzuheben. Es wurden zwei lebensgroße Gipsfiguren, welche sich in zwei Nischen des vorspringenden Mittelteils befinden, restauriert. Sie stellen den Erbauer des Hauses Romedius Wacker als Lautenspieler und seine Frau mit einer Stickerei in Händen dar. Die Figuren wurden vom Bregenzerwälder Bildhauer Georg Feuerstein gefertigt. Die Bauarbeiten wurden über den Winter 1998/99 weiter betrieben, sodass die Fertigstellung termingerecht Ende Mai 1999 erfolgte. Im Juni 1999 zogen die Abteilung IIb, Wissenschaft und Weiterbildung und IIc Kultur in die Villa Wacker ein.
 

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