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Die Stirnwand des Gebäudes zur Straße hin ist mit dem – monumental vergrößerten – Stempel bzw. Amtszeichen der Berufsschule versehen. Durch die Positionierung des Stempels auf der Wand wird der Eindruck evoziert, er wäre der Fassade wie einem Blatt Papier von Riesenhand aufgedrückt worden. Unübersehbar und auf ungewöhnliche Weise wird die Funktion des Gebäudes benannt.Im rechten Winkel zu dieser Fassade befindet sich eine freistehende Wand aus ebenfalls ins Monumentale vergrößerten Ziegelsteinen. Eine Abtrennung war hier vom Architekten ohnehin bereits geplant – einerseits als Trennwand zwischen dem Zugangsbereich zum Haupteingang hin zum Parkplatz, andererseits als formale Betonung der baulich-architektonischen Achsen. Diese formale bzw. funktionale Idee nimmt Karl-Heinz Ströhle auf und nützt sie zur Platzierung eines identifizierenden Zeichens, das unmittelbar auf den Charakter der Institution verweist. Von den drei handwerklichen Sparten der Schule werden beispielhaft die Bauberufe repräsentiert.