Am 4. Juli 2000 hat die Vorarlberger Landesregierung Richtlinien für "Kunst und Bau" beschlossen. Darin ist festgehalten, dass bei allen Hochbauten des Landes ein Prozent der Nettoerrichtungskosten für Kunst zu verwenden ist, um "Kunst im öffentlichen Raum in Vorarlberg gezielt zu fördern und damit stärker zu verbreiten".
Um einen entsprechenden Ablauf zu sichern, wurde ein eigener Beirat eingerichtet, dem seit 2010 die bildende Künstlerin Eva Schlegel, die Architekturkritikerin Franziska Leeb, der Direktor der Kunsthalle Wien Gerald Matt, der Direktor des Kunstmuseum Liechtenstein Friedemann Malsch, der Direktor des Kunsthaus Bregenz Yilmaz Dziewior, der Leiter der Kulturabteilung vom Amt der Vorarlberger Landesregierung Werner Grabher, sowie der Leiter der Hochbauabteilung des Landes Peter Jamer angehören.
In den Richtlinien ist festgehalten, dass für Neubauten, bei denen - aus verschiedensten Gründen - keine öffentliche Kunst realisiert wird, der Ein-Prozent-Beitrag ebenso zu leisten und in einen "Pool" einzubezahlen ist. Daraus können Projekte bei anderen Bauten oder auch Kunst im öffentlichen Raum unterstützt werden. Mit dieser Entscheidung hat die Vorarlberger Landesregierung Kunst und Bau und Kunst im öffentlichen Raum auf eine ideell und finanziell neue Ebene gestellt.
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Amt der Landesregierung – Kultur (LageplanFahrplan)