vorarlberg.at · Kultur · Förderungen · Baukulturelles Erbe · Blickpunkt Denkmal 2008
Das unter der tausend Meter senkrecht aufragenden Kanisfluh gelegene Bauernhaus wurde nach einer historischen Inschrift im Jahre 1628 errichtet. 1794 wurde die Hauptfassade mit Stierblut bemalt und die rote Farbe bis heute beibehalten. 1890 wurde eine Schreinerwerkstatt eingebaut, in der sämtliches altes Werkzeug und die Einrichtung dank der traditionsbewussten Besitzerfamilie unverändert erhalten blieb. Im Haus gab es nur eine Wasserquelle und als Heizung einen Ofen aus dem 16. Jhd. und es war jahrelang unbewohnt. Durch die in letzten Jahren nach den Vorgaben des Bundesdenkmalamtes durchgeführte umfassende Restaurierung wurde das Haus unter Wahrung der historischen Substanz zeitgemäßen Wohnerfordernissen angepasst. Im neu errichteten Wirtschaftsteil wird eine Nebenerwerbslandwirtschaft betrieben.