vorarlberg.at · Kultur · Förderungen · Baukulturelles Erbe · Blickpunkt Denkmal 2008
Der 1216 gegründete Dominikanerorden verbreitete sich rasch und schon 1286 kann als Gründungsjahre des Klosters mit der Schenkung der Kirche St. Peter an die Schwestern durch die Werdenberger festgestellt werden. In der Folge kamen ständig weitere Besitzungen hinzu, die zuletzt im Brand von 1707 vollständig zerstört wurden. In der Folge wurde das Kloster in seiner heutigen Form errichtet und 1730 eingeweiht. Nach dem zweiten Weltkrieg dienten weite Teile des Klosters schulischen Zwecken und seit den 60’er Jahren ist im Hause bis heute eine Volksschule untergebracht. Da fast alle Schwestern gestorben waren übernahm 1985 das befreundete Kloster Cazis aus Graubünden den Betrieb. Die sechs Caziser Schwestern organisierten und überwachten zusammen mit einem Freundesverein die längst fällige Renovierung. Die wichtigsten Positionen waren dabei die Fassadensanierung mit dem Einbau neuer Kastenfenster sowie technische Erneuerungen im Klausurbereich, der nun zeitgemäßen Wohnanforderungen entspricht. Dadurch konnte dem alten Klostergebäude ein neuer Geist eingehaucht werden, den die vielen Besucher bestätigen werden.