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Die Ursprünge dieses barocken Langhausbaus reichen bis zum Jahre 1637 zurück. Damals gingen auch schon die pfarrlichen Rechte von der spätgotischen St. Martinskirche (Urkundlich erstmals erwähnt 842) an die St. Sebastians Kirche über. Zwischenzeitlich wurde die Kirche innen und außen verschiedentlich renoviert und auch vergrößert. Mit ein Anlass für die aktuelle Renovierung war der Anschluss der Kirche an die Biofernwärmeanlage der Gemeinde Ludesch. Das Kircheschiff wird optisch dominiert vom Hochaltar und zwei Seitenaltären aus schwarzem Bingser Marmor. Ihre Restaurierung und Reinigung gestaltete sich bei der nun weitgehend abgeschlossenen Renovierung besonders aufwändig. Für die gesamte Raumschale wurde ein lichtes Raumkonzept gewählt, mit zartfarbigen Stukkaturen und einem hellen Boden aus Solenhofer Steinplatten, der vom Eingang bis zum Altarraum um 20cm abfällt und so den Gläubigen eine bessere Sicht auf das liturgische Geschehen ermöglicht. Die Bänke wurden abgelaugt und wieder in ihren Naturzustand gebracht. Ein interessanter und stimmiger Akzent konnte mit zeitgenössischer Kunst in Form von Volksaltar, Ambo und Taufbecken aus Irischem Marmor gesetzt werden.