vorarlberg.at · Landeswarnzentrale · Nützliche Tipps rund um die Sicherheit
Mit jedem zusätzlichen Alter gewinnt die Sicherheit in den eigenen vier Wänden an Bedeutung. Denn Stürze und andere Unfälle können das gewohnte Leben plötzlich unterbrechen und Verletzungen lassen sich auch nicht mehr so leicht kurieren wie in jungen Jahren. Wir wissen es, tun aber häufig nichts dagegen. Rutschende Teppiche, herumliegende Kabel, schlechte Beleuchtung, Mängel im Sanitärbereich, ungeeignete oder fehlende Handläufe und falsches Schuhwerk sind nur einige Beispiele, mit denen sich Senioren das Leben selbst unnötig schwer und risikoreicher machen.
Dabei bedarf es keiner großen Anstrengungen, um das Zuhause sicherer zu gestalten. Beispiel Badezimmer: Rutschfeste Teppiche auf den glatten Fliesen sowie Matten in Dusche und Badewannen minimieren die Sturzgefahr deutlich. Ein Haltegriff erleichtert das Aus- und Einsteigen und ein Duschhocker ist nicht nur bequem sondern auch ein Sicherheitsfaktor.
Beispiel Gänge und Treppen: Eine gute Beleuchtung ist hier die halbe Miete. Markierte Treppenabsätze und Schwellen sorgen dafür, dass man nichts übersieht. Handläufe, die über die erste und letzte Stufe hinausreichen, geben wirksamen Halt. Wenn schon Teppiche, dann unbedingt fixieren.
Aber auch bei Tätigkeiten außerhalb des Hauses können sich ältere Menschen durch Vorsorgemaßnahmen vor Unfällen schützen. Schuhe mit rutschfesten Sohlen und niedrigen Absätzen schützen am besten vor Stürzen. Ein Stock kann in vielen Situationen eine hilfreiche Stütze sein. Bei extremen Wetterbedingungen sollte man aber besser daheim bleiben. Auch ein kleiner nachziehbarer Einkaufswagen leistet gute Dienste.
Für den Haushalt gibt es ebenfalls zahlreiche „Kleinigkeiten“, die den Alltag erleichtern. Sie reichen vom ergonomischen Dosenöffner bis hin zu Kabelboxen, die mit einem vorhandenen Kabelsalat gründlich aufräumen.
Informationen: www.ifs.at/adresse-menschengerechtesbauen.html