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Es gibt keine Schutzmaßnahme, die etwas verhindern kann. „Aber die Auswirkungen lassen sich im Falle eines Unfalles mildern“, betont OA Dr. Alexander Popadic vom LKH Feldkirch. Und nennt als klassisches Beispiel den Radhelm.
Kopfverletzungen würden weniger schwer ausfallen oder könnten verhindert werden, wenn Radfahrer konsequent einen Helm tragen würden. Denn Radunfälle haben, und daran ändert auch die unterschiedliche Geschwindigkeit nichts, das gleiche Potenzial wie Motorradunfälle. „Ob ich als Radler mit dem Kopf auf eine Gehsteigkante pralle oder als Motorradfahrer macht letztendlich keinen Unterschied“, so der Neurochirurg. Ungeschützt fallen die Verletzungen so oder so schwer aus. Zu den häufigsten Verletzungen bei Stürzen mit dem Rad zählen Schädelbrüche. Außerdem kann es zu tödlichen Blutungen im Kopf kommen. „Ein Radhelm macht also wirklich Sinn“, appelliert Dr. Alexander Popadic an die Vernunft und Verantwortung der Radler.
Allerdings ist der beste und teuerste Kopfschutz nutzlos, wenn er nicht passt. Das kommt übrigens sehr häufig bei Kindern vor. Deshalb den Nachwuchs immer zum Helmkauf mitnehmen und sich die Einstellung der Riemen erklären lassen. Genau daran hapert es nämlich oft und die Riemen baumeln locker um das Gesicht. Grundsätzlich gilt: Die Riemen müssen im Bereich der Ohren ein „V“ bilden, wobei der Riemen vor dem Ohr straffer sitzen muss als jener hinter dem Ohr. Alles andere ist Unsinn.
Kaputte Helme sollten unbedingt ausgetauscht werden. Gleiches gilt für alte. Nach spätestens fünf Jahren ist eine Neuanschaffung fällig. Denn Sonneneinstrahlung macht die Schale porös und weniger widerstandsfähig. Ein guter Helm verfügt auch über Lüftungsschlitze. So lässt sich ein Wärmestau bei großer Hitze vermeiden. Und der Helm wird lieber getragen. Knallige Farben sind „cool“ und erhöhen zudem die Sichtbarkeit. Und: Ein Radhelm gehört auf den Kopf und nicht ans Lenkrad oder in den Rucksack.
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