Bericht zum FIES-Kurs 2009
Führen in extremen Situationen - kurz "FIES" genannt, war die Herausforderung für Führungskräfte der verschiedenen Hilfs- und Rettungsorganisationen beim Kurs vom 12. bis 14. November 2009.
Ziel dieser von der Landeswarnzentrale organisierten Ausbildung ist Zusammenarbeit innerhalb der verschiedenen Organisationen, wobei sich die Teilnehmer situationsbedingt einmal Führungsstärke beweisen und sich andererseits im Team auch unterordnen müssen.
Während des 3-tägigen Kurses haben die 20 Teilnehmer die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen zu lösen. Jede Organisation bereitet entsprechende Übungsszenarien und Aufgabenstellungen vor, die die Teilnehmer entsprechend fordern. Durch die vielschichtigen Szenarien erfahren die Teilnehmer auch sehr viel über die Arbeitsweise, Möglichkeiten und Ausrüstungen der verschiedenen Organisationen, was ihnen im Einsatzfall zugute kommt. Besonders aber die Zusammenarbeit im Team - ein Team besteht aus je einer Führungskraft der Feuerwehr, Bergrettung, Wasserrettung, Rettung, Behörde - fördert das Vertrauen und die Kenntnisse über die Partnerorganisationen.
Besondere Erkenntnisse für jeden einzelnen Teilnehmer ergeben sich dann nochmals gegen Schluß des Kurses, indem jeder Teilnehmer erkennt, wo seine Leistungsgrenzen liegen. Auch dieses Wissen hilft, im Einsatzfall die Ablöse der Führungskräfte frühzeitig zu veranlassen und mit den Ressourcen Haus zu halten.
Den Aufwand der die Organisation dieses Kurses bedarf ist enorm. Nur durch die tatkräftige Unterstützung der Organisationen, aber auch ehemaliger FIES-Teilnehmer ist dieser überhaupt zu bewältigen. Insgesamt waren in die Schulung der 20 Teilnehmer ca. 350 Personen in der Übungsvorbereitung und Durchführung eingebunden.