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Wahlrecht für ehemalige Landesbürgerinnen und -bürger (Auslandsvorarlbergerinnen und -vorarlberger)

Mit Wahlrechtsänderungsgesetz 2008, LGBl. Nr. 23/2008, wurde Auslandsvorarlbergerinnen und -vorarlbergern bei Landtagswahlen sowie bei Volksabstimmungen, Volksbefragungen und Volksbegehren nach der Landesverfassung das Wahl- und Stimmrecht ermöglicht.

Um das Wahl- und Stimmrecht zu erlangen, haben diese Personen, einen Antrag auf Aufnahme in die Wählerkartei zu stellen. Zuständig für die Eintragung in die Wählerkartei ist jene Gemeinde, in der der Antragsteller vor Verzug ins Ausland den Hauptwohnsitz in Vorarlberg hatte.


Was sind die Voraussetzungen für die Eintragung?

  • Der derzeitige Hauptwohnsitz liegt im Ausland, der Verzug ins Ausland liegt nicht mehr als zehn Jahre zurück und es bestand direkt vor dem Verzug ein Hauptwohnsitz in einer Gemeinde Vorarlbergs.
  • Die Person besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft.
  • In dem laufenden Jahr wird diese Person mindestens 15 Jahre alt.
  • Es liegt kein Wahlausschließungsgrund vor.



Wie funktioniert die Eintragung in die Wählerkartei?

Auslandsvorarlbergerinnen und -vorarlberger können bei jener Gemeinde in Vorarlberg, in der sie zuletzt den Hauptwohnsitz hatten, schriftlich die Aufnahme in die Wählerkartei beantragen. Ein Antragsformular wird von den Gemeinden zur Verfügung gestellt oder ist im Internet unter www.vorarlberg.at/waehlerkartei abrufbar.

Das ausgefüllte Online-Formular wird durch das Aktivieren des Sende-Buttons automatisch via E-Mail an jene Gemeinde weitergeleitet, in welcher diese Person nach eigenen Angaben den letzten Hauptwohnsitz in Vorarlberg hatte.

Die Antragstellung kann anlässlich des Wegzugs ins Ausland oder auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Ehemalige Landesbürger und -bürgerinnen werden verpflichtet, ihre zukünftige Adresse im Ausland der ehemaligen Hauptwohnsitz-Gemeinde mitzuteilen, damit ihnen Verständigungen über Landtagswahlen oder über landesweite Volksabstimmungen und Volksbefragungen nach der Landesverfassung zugeleitet werden können.


Wie lange bleibt dieses Wahl- und Stimmrecht bestehen?

Bei positiver Erledigung des Antrages bleibt die Eintragung für die Dauer des Aufenthaltes im Ausland, längstens jedoch für zehn Jahre nach Begründung des Hauptwohnsitzes außerhalb von Österreich bestehen. Die Möglichkeit einer Verlängerung besteht nicht.

Aus der Wählerkartei zu streichen sind ehemalige Landesbürger nicht nur, wenn die 10-Jahres-Frist abgelaufen ist, sondern auch, wenn sie die Streichung selbst beantragen oder wenn sie wieder einen Hauptwohnsitz in Österreich begründen.

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