Wir, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltinstituts, untersuchen seit vielen Jahren während der Sommermonate die stärker frequentierten Badestellen in Vorarlberg. Vorgaben des Bäderhygienegesetzes, LGBl.Nr.47/1997, regeln die Überprüfungen. Die ersten Untersuchungen erfolgten bereits Anfang Mai, die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen in der Zeit von Anfang Juni bis Ende August in 14-tägigen Abständen.
Die Badequalität eines Gewässers hängt in erster Linie von Hygieneparametern ab. Gesetzlich verankerte Leit- und Grenzwerte für bestimmte Keimarten lassen eine Einstufung der Gewässer in verschiedene Qualitätsklassen zu. Ein weiterer Aspekt für die Beurteilung der Badegewässer stellen die chemisch-physikalische Beschaffenheit des Badewassers und der Verschmutzungsgrad der Badestelle dar. Die Ergebnisse werden während der Sommermonate laufend in den lokalen Medien und über die Internetseite des Umweltinstituts veröffentlicht.
An den Badestellen führten wir bis zu neun Untersuchungen durch. Die Untersuchungen belegten für die meisten Badestellen eine sehr gute Badewasserqualität: Von den 23 regelmäßig untersuchten Badestellen können 21 Stellen der Qualitätsklasse A und 2 Badestellen der Klasse B zugeordnet werden. Es zeigte sich, ähnlich wie in den Vorjahren, dass die Wasserqualität der Bodenseestrände, Baggerseen und Fließgewässer sehr stabil ist.
Die Untersuchungen der Totalcoliformen Bakterien und Fäkalcoliformen Bakterien ergaben im Wesentlichen einwandfreie Ergebnisse. Die Keimgehalte lagen überwiegend unterhalb der vorgeschriebenen Leitwerte. Im Jahr 2007 kam es zu keinen Grenzwertüberschreitungen.