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Europa

EU-Klimapolitik Maßnahmen auf europäischer und internationaler Ebene zur Bekämpfung des globalen Klimawandels

Als Nachfolgeregelung für die Ende 2020 auslaufende zweite Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls nahm die UN-Klimakonferenz im Dezember 2015 in Paris ein rechtlich verbindliches, erstmals weltweites Klimaschutzabkommen, das Pariser Übereinkommen (PÜ) an. Dieses sieht mit Wirksamkeitsbeginn Anfang 2021 die Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C, wenn möglich auf 1,5 °C, über dem vorindustriellen Niveau vor. Bei der am 18. November 2016 zu Ende gegangenen Klimakonferenz in Marrakesch (COP22) wurde die erste Vertragsparteienkonferenz des PÜ feierlich eröffnet und fasste erste, formale Beschlüsse. Trotz großer Auffassungsunterschiede zwischen den verschiedenen Ländergruppen gelangen der Arbeitsgruppe zur Umsetzung des PÜ erste Weichenstellungen für ein „Pariser Regelbuch“: ein Fahrplan zur Strukturierung der Verhandlungen mit dem Ziel der Fertigstellung bis 2018.

Die globale Durchschnittstemperatur liegt heute um bis zu 1 °C höher als vor Beginn der Industrialisierung, die Landmasse Europas hat sich mit 1,4 °C noch stärker erwärmt. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge drohen bei einer weltweiten Erwärmung um mehr als 2 °C irreversible und tiefgreifende Veränderungen der globalen Umwelt.

Welche Rolle spielte die EU bei den internationalen Klimakonferenzen?
Die EU nimmt seit Langem eine Vorreiterrolle in den internationalen Bemühungen um ein globales Klimaschutzabkommen ein und spielte sowohl bei den Verhandlungen in Paris als auch bei jenen in Marrakesch eine entscheidende Rolle. Mit der Bildung der "Koalition der Ambitionierten", einem breiten Bündnis von Industrie- und Entwicklungsländern, wirkte sie als Brückenbauer zwischen den Positionen verschiedener Verhandlungsgruppen.

Welche Ziele verfolgt die Europäische Union?
Die Mitgliedsstaaten der EU sind für etwa 12% der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, davon wiederum entstehen 80% bei der Erzeugung und Nutzung von Energie. Seit 1990, als sich die EU verpflichtete, ihre CO2-Emissionen bis 2000 auf dem damaligen Niveau zu stabilisieren – ein Ziel, das eingehalten wurde - hat die EU eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen definiert:

• Klima- und Energiepaket 2020
• Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030
• Fahrplan für CO2-arme Wirtschaft bis 2050

Weitere Informationen zu dem Thema „EU-Klimapolitik“ finden Sie hier.

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