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Kinderfreundliches Landhaus
Vorarlberg soll zur kinder-, jugend- und familienfreundlichsten Region werden. Dies ist das ambitionierte Ziel der Initiative „Kinder in die Mitte“. Neben der budgetären Vorsorge sind es auch die kleinen Dinge, die zählen. So wurde ein „Eltern-Kind-Parkplatz“ auf dem Vorplatz des Landhauses eingerichtet, der dem Abstellen von Kinderwagen und KiKis dient. Zusätzlich initiierte nun Landtagspräsident Gebhard Halder die Einrichtung einer Spielecke im Foyer des Landtages. Im Foyer des Landhauses und auch des Landtages finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Eine nicht unerhebliche Anzahl davon während des Tages. Zum Publikum zählen vermehrt auch Familien mit Kindern. LTP Halder: „Hier war es einfach ein logischer Schluss, eine Spielecke einzurichten, damit sich die kleinen Besucher und Gäste im Landhaus spielerisch die Zeit vertreiben können.“
Neue Gesundheitsinitiativen
Die Gesundheitsplattform des Vorarlberger Gesundheitsfonds hat kürzlich die Finanzierung zur Umsetzung innovativer Reformpoolprojekte im Gesundheitswesen zur Verbesserung der Versorgungsqualität beschlossen. „Es handelt sich dabei konkret um die Projekte ‚Mobile Kinderkrankenpflege’ und ‚Mobiles Palliativteam’, die umgesetzt werden“, betont Landesstatthalter Markus Wallner. „Durch diese Projekte können Patientinnen und Patienten in ihren eigenen vier Wänden verstärkt gepflegt werden“. Bei der mobilen Kinderkrankenpflege betreuen speziell ausgebildete Krankenschwestern insbesondere chronisch kranke oder gar sterbende Kinder und Jugendliche zuhause. Das mobile Palliativteam soll pflegende Angehörige, Ärzte und Hauskrankenpflege beraten und schwerkranke Patientinnen und Patienten betreuen, um die Lebens- und Betreuungsqualität zu steigern.
Berufsschulen: Hohe Qualität
Auch heuer setzen mehr als 50 Prozent der Jugendlichen in der Berufswahl auf einen der 150 in Vorarlberg angebotenen Lehrberufe, sagte Schullandesrat Siegi Stemer anlässlich der Präsentation aktueller Zahlen und Fakten an der Landesberufsschule Dornbirn 1. Um 4,5 Prozent mehr Jugendliche als im Vorjahr haben eine Lehre begonnen. Mit Stichtag 1. Oktober besuchen 7.190 Schülerinnen und Schüler die acht Vorarlberger Landesberufsschulen. Weitere ca. 700 Lehrlinge besuchen Berufsschulen in einem anderen Bundesland. In den letzten zehn Jahren hat das Land Vorarlberg für Berufsschulen jährlich durchschnittlich 15 Millionen Euro für Bau-, Sach- und Betriebsaufwand sowie in Personalkosten eingesetzt. Stemer: „Unsere Berufsschulen sind in Bezug auf Ausstattung und technisches Niveau hervorragende, international herzeigbare Ausbildungsstätten.“
Umweltschutz: Richtig heizen
Rund 20 Prozent der Heizungen sind laut den jährlichen Kontrollen falsch eingestellt und verursachen dadurch erhöhte Feinstaubemissionen. Brennstoffqualität, Luftzufuhr sowie Zeitpunkt und Menge der Brennstoffzugabe – all dies sind wichtige Faktoren, die zur Reduktion des Schadstoffausstoßes beitragen können, so Umweltlandesrat Erich Schwärzler, der gemeinsam mit dem Umweltverband der Gemeinden, der Innung der Kaminkehrer und den zuständigen Fachleuten die neue Informationsbroschüre zum Thema „Richtig heizen“ vorstellte: „Das ist Information durch Profis. Fachleute aus der Region geben Tipps für die Praxis“. Die neue Broschüre wird vom Kaminkehrer den interessierten Kunden zur Verfügung gestellt bzw. kann bei der Abteilung Umweltschutz im Amt der Landesregierung (T 05574/511-24505; E umwelt@vorarlberg.at) bestellt werden.
RIKKI begeistert Volksschüler
Vorarlberg hält österreichweit den Spitzenplatz in der Altstoffverwertung, weshalb sich das Augenmerk verstärkt auf die Abfallvermeidung konzentriert. „Ohne erhobenen Zeigefinger wird dabei mit RIKKI, der Vorarlberger Symbolfigur für Abfallvermeidung, ein Weg der sympathischen Bewusstseinsbildung beschritten“, informiert Landesrat Dieter Egger: RIKKI war in den letzten Wochen mit einer Spielshow für den Unterricht an über 20 Volksschulen des Landes unterwegs. Bisher nahmen insgesamt 1.200 Kinder mit ihren Lehrerinnen und Lehrern mit Begeisterung daran teil. Die RIKKI-Spielshow wird vom Land finanziert und kann daher den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Anfragen können an die durchführende Agentur WendelEvents (T 05578/71257 bzw. 0664/2003509, E info@wendelevents.at) gerichtet werden.
Familienfreundliche Betriebe
Auch heuer wurden wieder die familienfreundlichsten Betriebe Vorarlbergs gekürt. 35 Unternehmen erhielten das Gütesiegel „Ausgezeichneter familienfreundlicher Betrieb 2007 – 2009“. Flexible Arbeitszeiten für Frauen und Männer, die Motivation zu Aus- und Weiterbildung, Unterstützung bei Karenz und Wiedereinstieg, Möglichkeiten zur Mitnahme von Kindern in den Betrieb, eine familiengerechte Urlaubsplanung, die Mitbenützung der Infrastruktur für private Zwecke und eine familienfreundliche Kommunikationskultur - das sind nur einige Kriterien, die in den ausgezeichneten Betrieben in hohem Maße verwirklicht sind. „Beruf und Familie lassen sich nicht isoliert betrachten. Die ausgezeichneten Unternehmen berücksichtigen dies durch Rahmenbedingungen, die ihren Beschäftigten beides, Erwerbstätigkeit und ein erfülltes Familienleben, ermöglichen“, so Familienlandesrätin Greti Schmid.
Amtsmanager des Jahrzehnts
Alt-Landesamtsdirektor Werner Brandtner erhielt von der Wirtschaftskammer Österreich für die Einrichtung eines konzentrierten Anlagengenehmigungsverfahrens den „Amtsmanager des Jahrzehnts“ verliehen. Der Preis wurde von Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl in Wien überreicht. Die Vorarlberger Landesregierung hat sich bereits in den frühen 90er Jahren zum Ziel gesetzt, die Dauer von Betriebsanlagenverfahren möglichst kurz zu halten bzw verkürzen zu können. Die Abwicklung der Behördenverfahren erfolgt bei den Bezirkshauptmannschaften in konzentrierter Form. Durch die Entwicklung und Pflege eines Controlling-Systems wird die Verfahrensdauer auf elektronischem Wege überprüft. Im Jahr 2006 wurden knapp 73 Prozent der Betriebsanlagenverfahren (524 von insgesamt 719 Verfahren) innerhalb von drei Monaten erledigt.
Energiesparendes Bauen
Bei der Energieeffizienz von Neubauten nimmt Vorarlberg eine Vorreiterrolle ein. Doch die meiste Energie wird bei bestehenden Gebäuden verbraucht. Mit dem Vogewosi-Projekt „Faktor 10 Sanierungen“ in Altach und Rankweil konnte aufgezeigt werden, dass auch bei der Sanierung unter Einsatz von Passivhaustechnologie der Energieverbrauch drastisch reduziert werden kann. „Diesen Weg wollen wir fortsetzen“, kündigt Landesrat Manfred Rein an. So müssen künftig alle bewilligungspflichtigen Bauvorhaben einen Energieausweis vor-legen, der die energetische Gebäudequalität bzw. den Energieverbrauch dokumentiert. Rein: „Das schafft Klarheit für Eigentümer und Mieter. Wer würde etwa heute noch ein Auto kaufen ohne zu wissen, wie viel Benzin es braucht?“
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
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