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Vorarlberg forscht mehr denn je und genießt wachsende internationale Anerkennung als Hochschul- und Forschungsland.
Von Gabriela Dür
Die Vorarlberger Forschungszentren mit ihrem Schwerpunkt auf angewandter Forschung sind international vernetzt und anerkannt. Längst ist die Fachhochschule Vorarlberg ein Markenzeichen für Qualität. Wirtschaft und Industrie nutzen das Bildungs- und Forschungsangebot der FH für die betriebliche Forschung und Entwicklung (F&E) ebenso wie internationale Forschungsinstitute. Für Studierende ist der Campus in Dornbirn ein fruchtbarer Karriereboden geworden. Die Ausbildung von jungen Forscherinnen und Forschern zählt zu einem Schwerpunkt im Programm der Fachhochschule.
FH Vorarlberg – Zentrum für Wissenschaft und Forschung
Es ist noch gar nicht so lange her, dass Vorarlberger Studierende keine akademischen Ausbildungsmöglichkeiten im Land hatten. Die Fachhochschule Vorarlberg leistet in der Zwischenzeit einen grundlegenden Beitrag zur Ausbildung von akademischen Fachkräften. Als Forschungsinstitution ist sie über die Region hinaus bekannt und geschätzt. Zur Unterstützung der Lehre und der heimischen Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Produkte wurden an der Fachhochschule in den Schwerpunktbereichen Mikrotechnik, nutzerzentrierte Technologien und Prozess- und Produkt-Engineering Forschungszentren eingerichtet.
„Wir investieren verstärkt in Ausbildung, Qualifikation sowie Forschung und Entwicklung.“
Herbert Sausgruber
Landeshauptmann
Regionale und internationale Kooperation
In Kooperation mit kleinen und mittelständischen Betrieben der Region und international tätigen Unternehmen werden neue marktfähige Entwicklungen vorangetrieben. Die Kooperation ist international ausgerichtet und bindet nationale und internationale Forschungseinrichtungen ein. Ziel sind immer Lösungen für konkrete Problemstellungen und marktfähige Produkte. Moderne Organisationsstrukturen ermöglichen eine enge Verknüpfung zwischen Forschung und Lehre.
Durch die Zusammenarbeit mit Betrieben, Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickeln die Studierenden jene Kompetenzen und Fähigkeiten, die sie in ihrem Beruf benötigen. Das Stichwort heißt: anwendungsorientierte Lehre und Forschung.
Forschung und Entwicklung für heimische Unternehmen
Zur nachhaltigen Unterstützung der heimischen Unternehmen wurde 2004 das Kompetenzzentrum V-Research gegründet. Die Stärke von V-Research liegt in der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung an der Schnittstelle zwischen Fachhochschule und Industrieunternehmen. In Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen und Fachhochschule wird im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten neuestes Wissen umgehend in der unternehmerischen Praxis angewandt und umgesetzt.
„Die FH Vorarlberg gibt wesentliche Impulse für die Wirtschaft und Gesellschaft der Bodenseeregion.“
Rektor Rudi Feurstein,
FH Vorarlberg
Europäische Spitzenforschung made in Vorarlberg
Das Christian Doppler Labor des Institutes für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck besitzt internationales Format. 1982 gegründet zählt das Institut heute zu den führenden europäischen Einrichtungen. Als Partner in einem europäischen Exzellenz-Netzwerk zur Zellulosefaser-Forschung sind die Spezialistinnen und Spezialisten auf höchstem Niveau gefordert und in zukünftige Entwicklungen direkt eingebunden.
VIVIT – Medizinische Forschung zum Wohle der Menschen
Das am Landeskrankenhaus Feldkirch eingerichtete „Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment“ (VIVIT) hat sich mit seinen Forschungen zu Gefäßerkrankungen international etabliert. Auch das Molekularbiologische Labor des VIVIT in Dornbirn konnte sich innerhalb kurzer Zeit als internationales Forschungszentrum positionieren. Diese Forschungen kommen direkt der Vorarlberger Bevölkerung zugute, die somit auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zurückgreifen kann.
Was und wer wird gefördert?
Was wird gefördert?
Projekte der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung. Ebenfalls gefördert werden der Aufbau neuer Kompetenzzentren, Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen sowie Aufbau und Sicherung der Technologieführerschaft von Unternehmen im F&E-Bereich.
Wer wird gefördert?
Facts
So erreichen Sie uns
Fachhochschule Vorarlberg
Hochschulstraße 1, 6850 Dornbirn
• T +43(0)5572/792-0
• E info@fhv.at
• I www.fhv.at
V-Research GmbH
Industrielle Forschung und Entwicklung
Stadtstraße 33, 6850 Dornbirn
• T +43(0)5572/394159
• E office@v-research.at
• I www.v-research.at
Christian Doppler Labor für „Chemie Cellulosischer Faser und Textilien“
Höchsterstraße 73, 6850 Dornbirn
• T +43(0)5572/28533
• E textilchemie@uibk.ac.at
• I www.uibk.ac.at/textilchemie/cdlab/
Vorarlberg Institute for Vascular
Investigation and Treatment
LKH Feldkirch
Carinagasse 47, 6807 Feldkirch
• T +43(0)5522/303 2670
• E vivit@lkhf.at
• I www.lkhf.at/feldkirch/vivit/
Amt der Vorarlberger Landesregierung
Abteilung Wissenschaft und Weiterbildung
• T +43(0)5574/511-22205
• E wissenschaft@vorarlberg.at
• I www.vorarlberg.at/wissenschaft
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Wissenschaft und Weiterbildung (LageplanFahrplan)
Download:
Vorarlberg klar im europäischen Spitzenfeld (173 kB)
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