vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2007 · Vorarlberg Magazin Nr. 120/2007
Europas Zukunft mit der Jugend gestalten
Im Landhaus diskutierten der frühere Nationalratspräsident Heinrich Neisser und Landtagspräsident Gebhard Halder mit Schülerinnen und Schülern die Zukunft der Europäischen Union. „Das in 50 Jahren Zusammenarbeit Erreichte zu bewahren gelingt am besten, wenn wir die gemeinsame Zukunft mit unserer Jugend gestalten“, sagte Präsident Halder. Die EU habe den Europäern trotz mancher Schwäche – Stichwort Überregulierung – viele konkrete Vorteile gebracht, etwa mehr Mobilität und den Abbau von Grenzen. Nicht zuletzt konnten dank der Studentenaustauschprogramme der EU bereits Millionen junger Europäer in einem anderen Land leben und studieren.
Webplattform „bildung)leben“
Seit kurzem gibt es die Webplattform „bildung) leben“ (www.bildungleben.at), die Informationen über eine breite Palette pädagogischer Inhalte und über die bildungspolitischen Initiativen des Landes präsentiert. „Umfassende Information und Einbindung der Kindergartenpädagoginnen, Lehrerinnen und Lehrer ist ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Kindergarten und Schulsystems“, so Landesrat Siegi Stemer. „bildung)leben“ versteht sich als zentrale pädagogische Informationsquelle, die Daten und Fakten zu idaktischen, fachlichen, rechtlichen, schulpolitischen, psychologischen und sozialen Fragen sowie Angaben zu Projekten,Wettbewerben und Initiativen aller Art bietet.
Fußball-EM auf der Seebühne
Neben „Tosca“ gibt es 2008 ein weiteres Highlight auf der Seebühne in Bregenz: Die Länder Baden-Württemberg und Vorarlberg, die Stadt Bregenz und die Bregenzer Festspiele organisieren anlässlich der Fußball-EM ein „Public-Viewing“. Da sich Vorarlberg quasi an der virtuellen Mittellinie des EM-Spielfeldes Schweiz–Österreich befindet, sei es naheliegend, den Bodensee und Bregenz zum Zentrum gemeinsamer EM-Aktivitäten zu machen, so Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Ministerpräsident Günther Oettinger. Sämtliche Endrundenspiele der EURO 2008 werden auf Großleinwand an zwei Orten übertragen – auf der Seebühne (Kapazität 7.000 Personen) und auf dem Vorplatz (Kapazität 8.000 Personen).
Wirtschaftsförderung wird aufgestockt
Die Vorarlberger Landesregierung erneuert im Zuge der dritten EU-Strukturförderungsperiode ihr Wirtschaftsförderungsprogramm, berichtet Landesrat Manfred Rein. Die bewährten Aktionen des Landes werden nicht nur fortgesetzt, sondern in einigen Punkten deutlich verbessert und erweitert. Neu im Programm ist die Kooperationsförderung, um die Zusammenarbeit von Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte und Leistungen oder bei der Erschließung von Märkten stärker zu unterstützen. Die Landesregierung wird laut Landesrat Rein voraussichtlich um rund eine halbe Million Euro pro Jahr mehr in die direkte Förderung der Wirtschaft investieren als in der Förderperiode 2000 – 2006.
Gute Wasserqualität an Badestellen
Das Umweltinstitut hat wieder die regelmäßigen Untersuchungen aller 23 offiziellen Badestellen im Land aufgenommen. Bis Anfang September wird die Wasserqualität im 14-Tage-Rhythmus kontrolliert. Die aktuellen Ergebnisse sind durchwegs in Ordnung, zeigt sich Wasserlandesrat Dieter Egger erfreut. Bei fast allen Untersuchungen konnte Badequalitätsklasse „A“ (sehr gut) attestiert werden, nur in wenigen Fällen „B“ (gut). Die jeweils aktuellen Ergebnisse können auch via Internet abgerufen werden (www.vorarlberg.at/umweltinstitut).
Behindertenhilfe – Chancen eröffnen
Die Landesregierung hat eine Integrationshilfeverordnung erlassen, welche die Regelungen des seit September 2006 in Kraft befindlichen Gesetzes zur Förderung der Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung (Chancengesetz) konkretisiert. „Menschen mit Behinderungen sollen neue Chancen erhalten, am gesellschaftlichen Leben umfassend teilzuhaben“, so Landesstatthalter Markus Wallner. Die Integrationshilfe setzt auf Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, das neue Chancengesetz stärkt die Position des Menschen mit Behinderung im Verhältnis zu den Einrichtungen, von denen er Unterstützung benötigt. Im Landesbudget sind heuer für die Behindertenhilfe 62,73 Millionen Euro veranschlagt.
Vorbildliche Natura-2000-Umsetzung
In einem gemeinsamen Projekt des Landes Vorarlberg mit der weltweit größten Umweltorganisation WWF und der Universität Wien ist erfolgreiches Natura-2000-Management am Beispiel von drei Vorarlberger Schutzgebieten präsentiert worden. Als einziges österreichisches Land hat Vorarlberg eine interne Leitlinie für das Natura-2000-Management erstellt und in jedem Schutzgebiet einen Gebietsverantwortlichen eingesetzt. Landesrat Erich Schwärzler unterstrich einmal mehr das Vorarlberger Motto der Natura- 2000-Umsetzung: „Unser Weg heißt: Partnerschaftlicher Naturschutz mit Handschlagqualität.“
Kinderbetreuung: Gemeindekooperation lohnt sich
Kooperationen in der Kinderbetreuung bringen den beteiligten Gemeinden künftig beträchtliche Vorteile in der Personalkostenförderung, so Landesrätin Greti Schmid: „Für Kinderbetreuungseinrichtungen, an denen mindestens drei Gemeinden beteiligt sind, werden in den ersten drei Jahren deutlich erhöhte Fördersätze gewährt.“ Weiters gibt es Abgangsdeckungsbeiträge, wenn der Aufwand aus der Kinder- und Schülerbetreuung einen bestimmten Anteil der Finanzkraft übersteigt. Das entlastet insbesondere kleinere und mittlere Gemeinden. Zudem investiert das Land weiter in Beratung, Information und Service. Der Familypoint (T: 05574/511-24100 bzw. E: familypoint@vorarlberg.at) wird personell um eine Stelle verstärkt.
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
Download:
Vorarlberg Schlagzeilen (85 kB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme