vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2006 · Vorarlberg Magazin Nr. 119/2006
Verbesserter Heizkostenzuschuss
Die Vorarlberger Landesregierung hat beim Heizkostenzuschuss gegenüber dem Vorjahr einige Verbesserungen beschlossen, teilt Landesrätin Greti Schmid mit. Der Zuschuss wird von 176 auf 208 Euro erhöht. Auch der Höchstbetrag des Wohnungsaufwandes, der zur zulässigen Einkommensgrenze hinzugezählt wird, steigt um 10 Prozent. Zudem ist der Zeitraum zur Beantragung des Heizkostenzuschusses ausgedehnt worden. Anträge können bis Freitag, 2. Februar 2007 beim zuständigen Wohnsitzgemeindeamt eingebracht werden.
Konsensorientierte Verkehrslösung
In der Verkehrsplanung im Raum Feldkirch Süd wurde ein offener konsensorientierter Planungsprozess aller Beteiligten aufgenommen, der die verschiedenen Standpunkte und Bedürfnisse der Stadt Feldkirch, der Marktgemeinde Frastanz, des Landes Vorarlberg, des Fürstentums Liechtenstein und des Kantons St. Gallen einbezieht. Als Zwischenergebnis wurden der interessierten Bevölkerung zwölf Varianten vorgestellt. "Es geht darum, eine zukunftsfähige Lösung für die gesamte Region zu erarbeiten, die alle Bereiche – Verkehrsentlastung, öffentlicher Verkehr, Umweltschutz, Verkehrssicherheit und Wohnqualität – berücksichtigt und möglichst breite Akzeptanz findet", so Landesrat Manfred Rein.
Genuss Region Ländle Kalb
Nach dem Bregenzerwälder Alp- und Bergkäse, dem Großwalsertaler Bergkäse und dem Montafoner Sura Kees gibt es mit dem Ländle Kalb jetzt ein viertes Genuss Region-Produkt aus Vorarlberg. "Hochwertige Lebensmittel unserer Bauern genießen hohe Wertschätzung bei den Kunden", sagte Landesrat Erich Schwärzler bei der Präsentation mit Bundesminister Josef Pröll. Schwärzler lobte die gut funktionierende Partnerschaft zwischen Landwirtschaft, Vermarkter und Tourismus, was dem Konsumenten die Garantie gibt, kontrollierte heimische Qualität zu genießen. Dadurch sei es den Bauern gelungen, den Heimmarkt zu behaupten und über die "Ländle"-Marke eine hohe Kundenbindung zu erzielen.
Schlauberger vermeiden Abfall
In der AltstoffVerwertung steht Vorarlberg österreichweit an der Spitze, nun soll das Augenmerk noch stärker auf die Abfallvermeidung gerichtet werden. Dazu wurde die Aktion "RIKKI - Schlauberger vermeiden Abfall" entwickelt. Abfallvermeidung lässt sich schwer in Zahlen messen, sondern ist in erster Linie eine Frage der Bewusstseinsbildung, erläutert Landesrat Dieter Egger die Aktion: "Deshalb geht es uns darum, praktikable Tipps zu geben. Dabei wird erklärt, dass Abfallvermeidung mehr ist, als nur der Verzicht auf unnötiges Verpackungsmaterial. Durch Verwendung 'schlauer' Produkte macht sich abfallvermeidendes Engagement für jeden einzelnen bezahlt."
Regionale Wettbewerbsfähigkeit
Die Landesregierung hat schon im Juli das Programm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit Vorarlberg" für die Jahre 2007 - 2013 zur Einreichung bei der Europäischen Kommission genehmigt und nun auch die Kofinanzierung sichergestellt. Insgesamt werden in Vorarlberg in dieser Förderperiode rund 34,3 Millionen Euro zur Unterstützung von Investitionen im Rahmen des Programmes zur Verfügung stehen. Landeshauptmann Herbert Sausgruber: "Wir wollen auch in den kommenden Jahren Investitionen in die Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg und der heimischen Unternehmen unterstützen."
Vorarlberg bewegt
Um die Bevölkerung, vor allem die Jugend stärker für regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung zu begeistern, wurde unter Federführung des Sportreferates des Landes die Initiative "Vorarlberg bewegt" entwickelt. Nach dem ersten Veranstaltungshöhepunkt, den "Vorarlberger BewegungsFestSpielen" in Bregenz, gilt es, diesen Impuls nun für weitere Aktionen und eine entsprechende Bewusstseinsbildung zu nützen, so Landesrat Siegi Stemer. Dass "Vorarlberg bewegt" die Bedürfnisse der Menschen trifft, zeigen aktuelle Umfrageergebnisse: Demnach sind 72 Prozent bereit, sich regelmäßig Zeit für mehr Bewegung zu nehmen. 76 Prozent wollen stärker auf gesunde Ernährung und 87 Prozent auf tägliche Entspannung achten.
Dialog mit der Öffentlichkeit
"Eigenständig - offen - bürgernah" ist das Motto des Vorarlberger Landtages. Mit dieser Thematik und dem Ziel, den Dialog der Regionalparlamente mit der Öffentlichkeit zu verbessern, befassten sich Direktoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der österreichischen sowie der bayerischen und Südtiroler Landtage bei einem Workshop im Landhaus. "Unsere Überzeugung, dass die Landtage den Bürgerinnen und Bürgern näher sind als Wien und Brüssel, wird durch Meinungsumfragen bestätigt. Diese Stimmung muss aber auch genützt werden, indem die Inhalte der parlamentarischen Arbeit stärker verdeutlicht werden", so Landtagspräsident Gebhard Halder. Als vorbildlich bewertet wurde die Internet-Liveübertragung der Vorarlberger Landtagssitzungen. Etliche andere Landtage orientieren sich inzwischen an diesem Beispiel.
Chancen nützen - Menschen stützen
Das neue Gesetz zur Förderung der Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung ("Chancengesetz") ist für Landesstatthalter Hans-Peter Bischof ein "Meilenstein in der Vorarlberger Behindertenpolitik". Ziel ist es, Menschen mit Behinderung gleichwertige Lebensmöglichkeiten zu bieten. Selbstbestimmung und Eigenverantwortung werden gestärkt. Der Mensch mit Behinderung steht im Mittelpunkt. Das Chancengesetz sieht Förderungen für gesundheitliche Rehabilitation, schulische und berufliche Weiterbildung, die Teilhabe am Arbeitsleben sowie am gesellschaftlichen Leben - hier insbesondere in den Bereichen Wohnen und Freizeit - vor.
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
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