vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2006 · Vorarlberg Magazin Nr. 118/2006
Das Vorarlberger Straßennetz ist sehr gut ausgebaut. Im Straßenbau liegen die Schwerpunkte deshalb in der Substanzerhaltung der bestehenden Infrastruktur, Steigerung der Verkehrssicherheit – vor allem die Entschärfung von Gefahrenstellen – sowie in der Entlastung überbeanspruchter Ortsdurchfahrten.
Von Christian Rankl und Gerhard Schnitzer
Straßenerhaltung und Instandsetzungen. Im Budget sind für die betriebliche Erhaltung und Instandsetzungen der Landesstraßen 19 Millionen Euro reserviert. Die laufenden Maßnahmen haben eine hohe Bedeutung in Hinblick auf die Verkehrssicherheit und das Orts- und Landschaftsbild.
Allein 6 Millionen Euro sind für Instandsetzungen von Straßen und Bauwerken wie Brücken, Tunnel und Galerien vorgesehen. Sämtliche Bauwerke werden einer laufenden Prüfung und Bewertung ihres Zustandes unterzogen. Für Ausbau- und Sicherheitsmaßnahmen sind weitere 6,2 Millionen Euro budgetiert. Ziel dieser Vorhaben ist aber nicht die Erhöhung der Leistungsfähigkeit. Vielmehr dienen diese Maßnahmen vorwiegend der Verkehrssicherheit und Belastbarkeit des Straßenoberbaus. Im Zuge von solchen Ausbauvorhaben erfolgen oftmals die Errichtung von Gehsteigen sowie eine Neugestaltung des Straßenraums in Abstimmung mit den Gemeinden und Anrainern. Vielfach werden im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten auch Kanalisation und Trinkwasserversorgung durch die Gemeinden erneuert oder erweitert.
Verkehrsspitzen – überregionales Management bis 2009
Bis zum Jahr 2009 soll auf der A 14 und der S 16 zwischen Hörbranz und Innerbraz ein Verkehrsmanagement- und Informationssystem umgesetzt werden. Mit dem neuen System soll der Verkehrsablauf verbessert, die Verkehrssicherheit und die Leistungsfähigkeit stark belasteter Straßenabschnitte erhöht werden. Wichtiger Zusatzeffekt: systematischer Abbau saisonaler und tageszeitlicher Verkehrsspitzen und Staus.
Stadtautobahn Rheintal – Walgau
Mehr als eine Vision: Die Rheintal Autobahn wird zur „Stadtautobahn“ weiterentwickelt. Das bedeutet zusätzliche bzw. erweiterte Anschlussstellen und erfordert ein modernes Verkehrsmanagement- und Informationssystem. Das „Funktionskonzept Rheintal – Walgau“ soll Teil der aktiven Raumordnungspolitik des Landes werden. Es ist Bestandteil der „Vision Rheintal“ und soll die Lebensqualität im Ballungsraum verbessern. Konkret erfordert dies
Projekte in naher und ferner Zukunft
Der Straßenverkehr bewegt die Gemüter. Aus den Regionen liegen verschiedene Projektwünsche und Forderungen vor. Zu den wichtigsten Einzelprojekten zählen eine Straßenverbindung Unteres Rheintal – Schweiz, eine Entlastungslösung für Feldkirch und der Bau der zweiten Pfändertunnelröhre. Für die S 16 Arlberg Schnellstraße werden Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit angestrebt. Dabei ist auch eine bauliche Richtungstrennung zu prüfen.
Interessen der Regionen und Gemeinden berücksichtigen
Die begrenzten Mittel für Neubaumaßnahmen werden es erfordern, Schwerpunkte zu setzen. Alle Projektwünsche und Forderungen aus den Regionen können in absehbarer Zeit nicht umgesetzt werden. Damit die Interessen der Regionen und Gemeinden berücksichtigt werden können ist vorgesehen, eine Prioritätenreihung im Dialog auszuarbeiten.
Zu den Erhaltungsmaßnahmen zählen:
Ziele der Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der A 14 und S 16
So erreichen Sie uns
Amt der Vorarlberger Landesregierung
Abteilung Straßenbau
Römerstraße 15, 6901 Bregenz
T +43(0)5574/511-27205
F +43(0)5574/511-927295
E strassenbau@vorarlberg.at
I www.vorarlberg.at/strassenbau
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten (LageplanFahrplan)
Amt der Landesregierung – Straßenbau (LageplanFahrplan)
Download:
Sicherheit erhöhen - Ortsgebiete entlasten (171 kB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme