vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2006 · Vorarlberg Magazin Nr. 118/2006
Im Dezember 1991 hat alles begonnen. Der Verkehrsverbund Vorarlberg startete mit einem preislich attraktiven und einfachen Verbundtarif für Bus und Bahn, einem anspruchsvollem Erscheinungsbild und der Einführung eines Taktverkehrs. Rund 14 Jahre später bietet der Verkehrsverbund vieles, wovon andere Verkehrsverbünde noch träumen. Ein koordinierendes Mobilitätsmanagement soll diesen bewährten Weg fortsetzen.
Von Ekkehard Nachbaur und Martin Scheuermaier
Durchgehende Zugverbindungen im Halbstundentakt, Halbstundentakt auf den Hauptbuslinien und Stundentakt auf weniger frequentierten Kursen: Ein attraktives, auf die Bedürfnisse der Einwohner abgestimmtes Fahrplanangebot garantiert in Vorarlberg Mobilität für alle Menschen. Egal ob Mann, Frau oder Kind, egal ob Alt oder Jung, egal ob in einer der fünf Vorarlberger Städte oder in einem abgelegenen Dorf im Bregenzerwald, egal ob zur Arbeit, zur Schule oder um am Wochenende die Schönheiten Vorarlbergs zu genießen: Im Ländle kann jeder unterwegs sein, ohne ein Auto besitzen zu müssen.
„Zählen, Zahlen, Fahren“
„Einfach, verständlich und gerecht“ ist das Tarifsystem des Verkehrsverbund Vorarlberg. Zu den Vorteilen zählen: Das Jahresticket kostet nur soviel wie acht Monatstickets, Familien und Jugendliche fahren deutlich günstiger, für Ausflugsgruppen gibt es attraktive Ermäßigungen, für alle öffentlichen Verkehrsmittel gilt ein einheitlicher Tarif. Egal wo man sein Ticket kauft und wohin man fahren will: Man benutzt das Verkehrsmittel der Wahl; das Ticket ist in jedem Bus und der Bahn gültig. Rot, grün, blau, gelb: Das Erscheinungsbild aller Träger des Öffentlichen Verkehrs ist in Vorarlberg sowohl einheitlich als auch anspruchsvoll. Die bunten Stadt-, Land- und Ortsbusse von vmobil erkennt man auf den ersten Blick.
Öffentlicher Verkehr ist mehr
In den kommenden Jahren sollen durch umfassende Information, Beratung und weitere Qualitätsverbesserungen noch mehr Menschen zum Umstieg auf Bus und Bahn bewegt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, lässt sich der Verkehrsverbund Vorarlberg einiges einfallen und zielt dabei auf folgende Zielgruppen:
Mit dem „SL+“-Ticket können Schülerinnen, Schüler und Lehrlinge um nur 80 Euro 13 Monate lang kreuz und quer durch das Land fahren – ab dem neuen Schuljahr 2006/2007 sogar rund um die Uhr sieben Tage die Woche.
Entspannt zur Arbeit und Steuerzuckerl
Auch Berufstätige und Unternehmen profitieren vom Bus- und Bahnangebot in Vorarlberg. Durch eine optimierte Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel kommen Pendler entspannt und pünktlich zur Arbeit und sind damit auch leistungsfähiger. Viele Vorarlberger Unternehmen nutzen diese Vorteile für sich und stellen Mitarbeitern, die mit Bus und Bahn zur Arbeit kommen, Jahres- oder Monatstickets zur Verfügung. Die verschenkten Tickets sind im Rahmen der Sachzuwendungen steuerlich mit bis zu 186 Euro absetzbar.
Mobilitätsmanagement: Vorarlberg mobil
Das rasch wachsende Verkehrsaufkommen ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Mobilitätsmanagement versucht dieser Entwicklung entgegen zu wirken, indem der öffentliche Verkehr, das Fahrrad oder die eigenen Füße als Fortbewegungsmittel in den Blickpunkt gerückt werden. Dies erfolgt neben der Bereitstellung entsprechender Angebote wie Fuß- und Radwege, attraktive Fahrpläne etc. durch Information, Beratung und Meinungsbildung. Wichtig: Es werden Anreize für den Umweltverbund geschaffen, ohne dabei eine negative Kampagne gegen den motorisierten Individualverkehr zu führen.
Vorarlberg führend
Vorarlberg gehört beim Mobilitätsmanagement zu den aktivsten Ländern. Viele Vorarlberger Gemeinden und Betriebe engagieren sich hier seit einigen Jahren. In kommunalen und regionalen Netzwerken werden bereits heute viele Maßnahmen umgesetzt. Der Verkehrsverbund Vorarlberg leistet durch Marketing und Öffentlichkeitsarbeit einen wichtigen Beitrag zum Mobilitätsmanagement im öffentlichen Verkehr. Das Land wird für die weitere Verbreitung und Vernetzung eine Koordinationsstelle einrichten.
Verkehrsverbund in Zahlen
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Kontakt:
Amt der Landesregierung – Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten (LageplanFahrplan)
Download:
Mit Bus und Bahn durchs ganze Land (167 kB)
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