vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2006 · Vorarlberg Magazin Nr. 117/2006
Neben der Jugendbeschäftigungsoffensive spielt auch die Jugendförderung für das Land eine wichtige Rolle. Landesrätin Greti Schmid: „Uns ist es wichtig, die Jugendlichen ihren Fähigkeiten und Talenten entsprechend zu fördern, ihnen Perspektiven für ihre Zukunft zu geben und sie zu motivieren, sich zu engagieren.“
Von Maryrose Sutterlüty
Der außerschulischen Jugendarbeit kommt eine zunehmende Bedeutung zu. „Ich bin froh, dass wir in der außerschulischen Jugendarbeit auf verlässliche und kompetente Partner bauen können, die mit uns gemeinsam im Sinne der Jugendlichen die Jugendarbeit aufgebaut haben“, bestätigt Landesrätin Schmid. Auf diesem Fundament, das österreichweit Vorbildwirkung hat, können wir die Jugendarbeit sehr gut weiterentwickeln.
„Wir wollen den Vorarlberger Jugendlichen optimale Rahmenbedingungen bieten.“
Greti Schmid
Landesrätin
Außerschulische Jugendarbeit – ein breites Spektrum
Die Jugendarbeit reicht vom Engagement der Verbände bis zur offenen Jugendarbeit. Der gesellschaftspolitische Stellenwert dieser Arbeit ist hoch. Wichtig ist dabei, dass alle Jugendlichen von der Jugendarbeit profitieren und ihren Fähigkeiten und Talenten entsprechend gefördert werden und somit eine Perspektive für die Zukunft haben.
Jugendbeteiligung ist ein Gewinn für beide Seiten
„Alle Jugendlichen sollen ihrem Alter entsprechend am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können“, argumentiert Schmid: „Wir müssen und wollen unsere Kinder und Jugendlichen in den sie betreffenden Angelegenheiten hören und mitgestalten lassen. Wichtig dabei ist, dass wir sie zur Mitarbeit motivieren.“
In der Jugendbeteiligung sind die Gemeinden wichtige Partner. Sie können mit unserem „Fördermodell m5“ (auf 5 Modulen basierende Förderung, um den Aufbau der Jugendbeteiligung in den Gemeinden zu unterstützen) noch mehr Unterstützung und Information beim Aufbau bzw. im Ausbau der Jugendbeteiligung in der Gemeinde erhalten. Jugendbeteiligung kann nicht verordnet werden, sondern muss dezentral vor Ort den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend mit den Jugendlichen stattfinden.
Kreativität und Engagement sind gefragt
„Ich freue mich, dass wir in unserem Land viele sehr engagierte, motivierte und aktive Jugendliche haben. Dies bestätigt sich in Projekten wie im Jugendredewettbewerb und im Jugendprojektwettbewerb“, so Landesrätin Schmid. Der Projektwettbewerb, bei dem immer wieder neue und originelle Ideen gefragt sind, wird heuer wiederum landesweit aber auch zum zweiten Mal gemeinsam mit Liechtenstein und St. Gallen durchgeführt. Das Ziel dieses Projektwettbewerbes ist die Förderung der Kreativität sowie des Engagements.
Jugendliche „fit fürs Geld“ machen
Mit einem österreichweit einzigartigen Projekt – dem Vorarlberger Finanzführerschein – will das Land gemeinsam mit Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Arbeitsmarktservice und den Vorarlberger Banken Kinder und Jugendliche mit dem richtigen Umgang mit Geld vertraut machen und damit eine Verringerung bzw. Vermeidung der Verschuldung erreichen. Der Vorarlberger Finanzführerschein ist ein dreistufiges Modell, das eine altersgerechte und kontinuierliche Schulung in Form von Workshops, Diskussionen und Unterlagen bietet. Die Kinder und Jugendlichen werden in diesem Projekt auf das Leben mit Geld, Konto, Konsum usw. vorbereitet.
Download:
Wir nehmen die Anliegen unserer Jugendlichen ernst (248 kB)
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