vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2006 · Vorarlberg Magazin Nr. 117/2006
Wechsel an der Spitze der Vorarlberger Feuerwehren
Nach zwölfjähriger Amtszeit wird Landesfeuerwehrinspektor Ulrich Welte Ende September 2006 in Pension gehen. Zu seinem Nachfolger hat die Landesregierung mit Hubert Vetter einen bewährten Katastrophenhilfe-Experten bestellt. „Unser Ziel ist es, die erfolgreiche Entwicklung des Feuerwehrwesens im Sinne der Sicherheit für Bevölkerung und Infrastruktur in unserem Lande kontinuierlich fortzusetzen“, so Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Vetter ist aktives Mitglied der Feuerwehr Lustenau seit 1979 und seit 1983 im Amt der Vorarlberger Landesregierung für den Fachbereich Katastrophenhilfe tätig.
Verlässlicher Partner und engagierter Seniorenvertreter
Nach 16 Jahren an der Spitze des Seniorenbeirates des Landes wurde Hubert Waibel (83) als Vorsitzender und Mitglied dieses Gremiums verabschiedet. „Hubert Waibel war stets ein verlässlicher Partner, der mit viel Engagement die Interessen der älteren Menschen in unserem Land vertreten hat“, betonte Landesrätin Greti Schmid. In die Amtszeit von Waibel fallen mehrere für die Situation der älteren Menschen maßgebliche Entscheidungen. So wurde beispielsweise das Patienten- und Klientenschutzgesetz verabschiedet. Waibel, lange Zeit Bürgermeister von Wolfurt, Landtagsabgeordneter und Gemeindeverbandspräsident, wurde 1988
in den Seniorenbeirat bestellt und übernahm 1990 den Vorsitz, in dem er in der Folge noch dreimal einstimmig bestätigt wurde.
Neuer Direktor des Landesmuseums
Der Kunsthistoriker Tobias Natter wurde zum neuen Direktor des Vorarlberger Landesmuseums bestellt. „Tobias Natter ist eine ausgezeichnete Besetzung für den Direktionsposten. Er hat das Format, die Herausforderung der Neukonzeptionierung des Landesmuseums zu bewältigen und auch qualitativ hochwertige Akzente in der laufenden Museumsarbeit zu setzen“, sieht Kulturreferent Landesstatthalter Hans-Peter Bischof die erfolgreiche Zukunft des Vorarlberger Landesmuseums garantiert. Der gebürtige Dornbirner Natter wird seine neue Aufgabe am 15. Mai 2006 antreten.
Vorarlbergs Tourismus setzt auf regionale Zusammenarbeit
Die Vorarlberger Landesregierung unterstützt die sechs Tourismus-Destinationen im Lande heuer mit gut 980.000 Euro. Vorarlberg verfügt über eine von den Gemeinden getragene Regionalstruktur die aus wettbewerbsfähigen Destinationen besteht. Der Gast genießt somit eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen ohne Rücksicht auf Gemeindegrenzen", betont Tourismuslandesrat Manfred Rein. Seit Einführung der Destinationsförderung im Jahr 1998 begegnet Vorarlbergs Tourismus dem immer schärfer werdenden internationalen Wettbewerb mit gestärkten Marketingorganisationen in sechs Destinationen (Bregenzerwald, Montafon, Alpenbezirk Bludenz, Bodensee-Vorarlberg, Arlberg und Kleinwalsertal).
Absage an Kernenergie
„Kernenergie als Lösung für Energiekrise und Engpässe zu sehen ist der falsche Weg“, so Landtagspräsident Gebhard Halder im EU-Ausschuss der Regionen auf einen Antrag Spaniens, den Einsatz von Kernenergie wirtschaftlich und ökologisch positiv zu sehen und in diesem Sinne neu zu überdenken. „Durch die nach wie vor ungelöste Frage der Endlagerung und des Gesamtrisikos würde sich langfristig die Problematik nur verschärfen. Es gilt, erneuerbare und saubere Energie zu forcieren und die Anstrengungen um eine Effizienzsteigerung in diese Richtung zu erhöhen. Wir müssen den Teufelskreis, nur mit mehr Energieverbrauch zu Wachstum und Wohlstand zu kommen, durchbrechen,“ so Halder. Der Antrag Spaniens wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt.
Hohe Imagewerte für Vorarlbergs Bauern
Vorarlbergs Bauern genießen für ihre Leistungen hohes Ansehen in der Bevölkerung Das belegen die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die von Agrarlandesrat Erich Schwärzler vorgestellt wurde. Eine Berglandwirtschaft ohne Viehhaltung ist für die meisten Vorarlberger nicht denkbar, die faire Abgeltung der bäuerlichen Leistungen durch die öffentliche Hand findet große Zustimmung, Lebensmittel vom Bauernhof müssen hohe Qualitätsansprüche erfüllen und die Erhaltung einer bodengebundenen Landbewirtschaftung ist unverzichtbar. Die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel durch die Bauern wird von 90 Prozent der Befragten mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet, die Erhaltung einer bodengebundenen, viehhaltenden Landwirtschaft kommt auf 80 Prozent.
Aktuelle Vorarlberger Seilbahnstatistik liegt vor
„In Vorarlberg gibt es derzeit insgesamt 329 mechanische Aufstiegshilfen und damit um fünf Anlagen weniger als im Vorjahr“, berichtet Seilbahnreferent Landesrat Dieter Egger. Auf einer Gesamtlänge von 252 Kilometern wird ein Gesamthöhenunterschied von 74 Kilometern überwunden. Dies geht aus der jüngsten Vorarlberger Seilbahnstatistik hervor. Besonders aufschlussreich sind die Angaben über die Transportkapazität. Diese gibt Auskunft über die stündliche Förderleistung unter Berücksichtigung des überwundenen Höhenunterschiedes. Sie wird in Personenmeter pro Stunde (Pm/h) angegeben. Alle Vorarlberger Anlagen zusammen haben eine Transportkapazität von 101 Millionen Pm/h. Im Jahr 1976 waren es noch 43,2 Millionen Pm/h.
Mehr als 300 Millionen Euro für den Schulbau
In den Jahren 2000 bis 2005 sind in Vorarlberg mehr als 283 Millionen Euro in Schulbauprojekte geflossen, weitere 30 Millionen sind für die nächsten Jahre allein im Bereich der Bundesschulen bereits projektiert. „Das sind wertvolle Investitionen in die Qualität unserer Schulen und damit in die Zukunft der Vorarlberger Jugend“ verweist Schullandesrat Siegi Stemer auf die hervorragende schulische Infrastruktur. Parallel zur fundierten Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen ist eine zeitgemäße Gebäudeinfrastruktur eine entscheidende Grundlage für das hohe Niveau des Schulwesens in Vorarlberg.
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
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