vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2005 · Vorarlberg Magazin Nr. 115/2005
Diskutieren macht Spaß und bringt viel.
Nobert Schwendinger.
Daniel Flatz.
Katharina Buhri.
In Zukunftswerkstätten erarbeiten Kinder und Jugendliche Ideen und Vorschläge.
Wie haben die Kinder und Jugendlichen die Zukunftswerkstatt erlebt? Was waren die Highlights? Was ist ihnen in Erinnerung geblieben? Und vor allem: Hat es sich für sie gelohnt? Das wollten wir von jenen wissen, die im Mittelpunkt des Projektes stehen.
Zukunftswerkstatt Dornbirn – Stadtkinder (aus Dornbirn und Umgebung)
Was ich auf jeden Fall sagen möchte
Ich kam nach der Schule nach Hause und fand einen Brief, dem man sofort ansah, dass er aus dem Vorarlberger Landhaus kam. An mich persönlich adressiert, das war schon eine Überraschung. Vor allem konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, was das sein könnte. Ich musste den Brief dann auch mehrmals lesen, bis ich irgendwie verstand, worum es da ging. Ich zeigte ihn meiner Mutter. Die holte sich telefonisch noch mehr Infos zu dieser Veranstaltung. Ich bin dann zur Informationsveranstaltung ins Rathaus Dornbirn gegangen. Seither habe ich begonnen zu überlegen, was meine Anliegen sind und was ich auf jeden Fall sagen möchte.
Norbert Schwendinger, 14 Jahre, Dornbirn
Ich fühlte mich ernst genommen
Mir machte es immer mehr Spaß, je länger die Zukunftswerkstatt dauerte. Es war einfach gut, in den vielen Kleingruppen mit verschiedenen Leuten die gleichen Anliegen zu diskutieren. Besonders interessant war dann die Expertenrunde zu Freizeitangebot, Schule und öffentlichem Verkehr. Hier möchte ich den Experten sagen, dass ich für mich sagen kann, ich fühlte mich ernst genommen, das war echt ok.
Daniel Flatz, 15 Jahre, Dornbirn
Sollte keine Einzelaktion sein
Ich möchte sagen, dass so eine Zukunftswerkstatt keine Einzelaktion sein sollte, wo die Ergebnisse dann in einer Schublade verschwinden. Mit meinem Mitmachen möchte ich zeigen, dass Jugendliche besser sind, als über sie geredet wird und dass ich das ernst meine. Ich hoffe, ich habe noch öfter die Möglichkeit mitzumachen, denn es macht einfach Spaß!
Katharina Buhri, 13 Jahre, Dornbirn
Zukunftswerkstatt Bezau – Landkinder (aus Bezau und Umgebung)
Unsere Wünsche einbringen
Ich habe die Arbeit in der Zukunftswerkstatt gut gefunden. Es ist positiv, dass man verschiedene Altersgruppen mitarbeiten hat lassen und nicht nur Erwachsene immer reden dürfen, sondern hier auch wir unsere Wünsche einbringen können. Aus dem Ganzen haben sich auch Projekte entwickelt, die jetzt am Laufen sind. Das finde ich super! Ein bisschen gewöhnungsbedürftig war, dass wir in Gruppen mit 10-Jährigen arbeiten mussten, die ganz andere Vorstellungen von der Zukunft haben als wir. Ich würde jederzeit wieder bei so was mitmachen und hoffe, dass man in Zukunft öfter solche Sachen macht, dass wir Kinder und Jugendliche unsere Wünsche und unsere Meinung einbringen können.
Martina Beer, 15 Jahre, Schnepfau
Endlich einmal Fragen stellen
Uns hat es sehr gut gefallen, vor allem dass es unter der Schulzeit war, aber das war natürlich nicht alles. Wir fanden es auch gut, dass der Bürgermeister und der Direktor da waren. Da konnten wir endlich einmal Fragen stellen und direkt mit denen reden, die die Entscheidungen treffen. Wir würden jederzeit wieder mitmachen.
Jasmin Fetz und Melanie Amann, 12 Jahre, Bezau
Die Kinder reden lassen
Die Zukunftswerkstatt hat mir gut gefallen, weil man die Kinder reden lassen hat. Mit den anderen Kindern war es sehr lustig und wir haben uns gefreut, dass es während der Schulzeit war. Hoffentlich können wir noch ein bisschen mehr erreichen als bisher. Ich würde gerne wieder einmal bei so einer Aktion mitmachen.
Johannes Meusburger, 13 Jahre, Bezau
"Wenn wir wollen, das Kinder und Jugendliche Verwantwortung übernehmen, müssen wir sie auch mitreden lassen".
Wilfried Berchtold
Bürgermeister
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
Download:
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme