vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2005 · Vorarlberg Magazin Nr. 114/2005
Ereignisse nicht verdrängen
Es ist wichtig, die Ereignisse dieser Jahre nicht zu verdrängen, sondern wirklich damit zu arbeiten, das im Auge zu behalten für die Zukunft, für das weitere Europa. Dies ist gerade hinsichtlich der Osterweiterung von großer Bedeutung. Wir sind schon länger bei der EU aber auch das Zusammengehören muss erst noch geschehen, das Europa-Denken ist irgendwie im Umbruch. Dadurch halte ich es für notwendig, das Jubiläumsjahr präsent zu machen für alle, die im Alltag nicht daran denken – dass man eben nicht vergisst, was gewesen ist und dadurch auch lernt für die Zukunft.
Urs Schwarz, Student, Hittisau
Gemeinsame EU ist wichtig
Ich finde es sehr positiv, dass wir 60 Jahre Frieden haben in unserem Land. Ich empfinde auch den Beitritt zur EU als gute Entscheidung, obwohl ich damals noch nicht wählen habe dürfen. Ich finde schon, dass es wichtig ist, den Zweiten Weltkrieg immer wieder in Erinnerung zu rufen, was damals passiert ist und was schlecht gelaufen ist oder das, was sich niemals wiederholen sollte in der Weltgeschichte. Deshalb finde ich es sehr gut, dass man solche Jubiläen feiert und sich gemeinsam mit Zeitzeugen daran erinnert.
Carina Gerstgrasser, Sozialpädagogin, Viktorsberg
Demokratie für Osteuropa
Aus meiner Sicht ist es sehr positiv, dass man sich in Österreich vor zehn Jahren entschieden hat, der EU beizutreten. Für mich bedeutet die Union freier Waren- und vor allem Personenverkehr. Dies sind Freiheiten, welche sich vor einigen Jahren noch niemand hätte vorstellen können. Man darf auch nicht vergessen, dass dieses erweiterte Europa ein Wirtschaftsprojekt darstellt und auch zur Demokratisierung vor allem der Osteuropäischen Länder beigetragen hat. Dies sollte man bei der Diskussion über künftige Erweiterungsschritte beachten.
Klaus Witwer, Hydraulikschlosser, Thüringen
Gemeinsame Währung ist gut
Ereignisse wie der Staatsvertrag und der EU-Beitritt haben eine lange Friedens-zeit hier bei uns gebracht. Früher gab es das nicht, dass es so lange Zeit keinen Krieg gegeben hat. Gerade die EU sehe ich als einen wichtigen Beitrag zur Friedenssicherung – und das hat eigentlich ganz gut funktioniert. Für mich ist die EU aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht bedeutend, ganz besonders schätze ich dabei die Reisefreiheit. Auch die gemeinsame Währung halte ich für eine gute Sache.
Miriam Reiter, Schülerin, Lustenau
Mit Zuversicht in die Zukunft
Ich finde es beeindruckend, was unsere Eltern und Großeltern auf die Beine gestellt haben und wie sie nach dem Krieg zusammengehalten haben. Das Jubiläumsjahr ist für mich eine Gelegenheit für junge Menschen, sich näher mit der Geschichte zu beschäftigen und dadurch auch die ältere Generation besser zu verstehen. Der Zukunft blicke ich mit Zuversicht entgegen. Ich freue mich über das Näherrücken der europäischen Staaten. Gleichzeitig nehme ich auch die Gefahr eines gewissen Zentralismus wahr. Ich hoffe, dass wir es schaffen, Teil der Europäischen Union zu sein, ohne dabei den Bezug zu unserer Heimat zu verlieren.
Doris Fink, Lehrerin, Egg
1972: Das neue Landeskrankenhaus Feldkirch wird eröffnet.
1973: Vorarlberg bekommt ein modernes Raumplanungsgesetz.
1974: Martin Purtscher wird Landtagspräsident (1974 - 1987).
1975: Eröffnung der Landwirtschaftliche Fachhochschule Hohenems.
1976: Errichtung des Landeskonservatoriums in Feldkirch (früher Stella Matutina).
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
Download:
Ausblick in die Zukunft (188 kB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme