vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2004 · Vorarlberg Magazin Nr. 111 / 2004
Fachliche kompetente medizinische Hilfe,...
... inividuell angepasste Therapie,...
... in einer freundlichen Atmosphäre.
Ständig neue, für die Heilung am besten geeignete Therapien.
Nicht nur in anspruchsvollen Zeiten - wie sie dem LKH Bregenz bei den bevorstehenden Umstrukturierungen bevorstehen - sind engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders wichtig.
LR,Hans-Peter Bischof, Verwaltungsdirektor Franz Streit, KHBG-Direktor Luis Patsch, Betriebsrätin Josefine Winkler, LH Herbert Sausgruber, Betriebsrat Werner Eberharter mit Bürgermeister Othmar Kraft.
... 486 gut ausgebildete Ärzte,...
... äußerst sorgfältige Diagnose,...
Die Gesundheitsinfrastrukur wird laufend baulich erneuert und verbessert.
Einer für alle. Mit der Gründung der von der Landesverwaltung ausgegliederten Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H. (KHBG) im Jahr 1979 nahm Vorarlberg im Gesundheitsbereich einmal mehr österreichweit eine Pionierrolle ein.
Von Ulrike Delacher
Vorarlberg hat heute eine Spitalslandschaft, die sich weit über seine Grenzen hinaus sehen lassen kann. „Solch hohe Standards erreicht man nicht allein, sondern nur gemeinsam mit motivierten Mitarbeitern in allen unseren Häusern“, freut sich Luis Patsch, langjähriger Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft (KHBG).
Oberstes Ziel in der Ausführung der vom Land Vorarlberg übertragenen Aufgaben und Vollmachten blieb immer die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Vorarlberger Bevölkerung - qualitativ hochwertige medizinische Leistungen und laufende Verbesserungen durch neueste medizinische Entwicklungen sind Standard.
365 Tage im Jahr 24 Stunden täglich
Die KHBG ist keine „Zentralverwaltung“, sondern eine Krankenhaus-Management-Gesellschaft. Das heißt, sie entwickelt Zielvorgaben und Richtlinien, für deren Umsetzung jedes der Landeskrankenhäuser selbst verantwortlich ist. Zusätzlich hat sie seit 2001 die Rechtsträgerschaft für die Landeskrankenhäuser inne. Mit nur 15 Mitarbeitern werden – mit Ausnahme des Einkaufs und des Bauwesens – in erster Linie Führungsaufgaben bewältigt.
Durch hochqualifizierte und zuverlässige Teamarbeit aus verschiedenen Bereichen gelingt es, den komplexen Betrieb Krankenhaus 365 Tage im Jahr 24 Stunden am Tag aufrecht zu erhalten und auf organisatorisch geänderte Anforderungen flexibel zu reagieren – wie es zum Beispiel bei der Eingliederung der Häuser Bludenz und Hohenems im Jahr 2003 notwendig war.
Psychiatrische und neurologische Hilfe
Im Landes-Krankenhaus Rankweil werden psychische und neurologische Krankheiten stationär und wenn nötig auch ambulant behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Nachsorge von neurologisch, unfallchirurgisch oder orthopädisch Erkrankten.
Neben dem klassischen Angebot an Medizin, Pflege und Physiotherapie werden auch Ergo- und Aktivierungs-, Musik-, Tanz- und Soziotherapie (z. B. Training von Alltagsfertigkeiten) angeboten.
Wohltuendes Umfeld fördert die Genesung
Besonderer Wert wird auf freundliche Gestaltung der Räumlichkeiten und ein wohltuendes Umfeld (Gärten und Spazierwege) gelegt. Das fördert die Genesung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter achten sehr auf einen respektvoll-freundlichen Umgang mit den Patienten und die Einhaltung der Patientenrechte. Diese sind bei psychischen Störungen besonders verantwortungsvoll zu handhaben.
Aus der ehemals hauptsächlich mit Langzeitpatienten belegten und noch mit vielen Hypotheken belasteten „Valduna“ ist so in den letzten Jahrzehnten und nach Ausbau gemeindenaher Angebote (niedergelassene Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie, neurorehabilitative und sozialpsychiatrische Teams, betreute Wohngemeinschaften, Beratungsstellen...) ein modernes Akutspital geworden, welches als Schwerpunktkrankenhaus für Vorarlberg seinen Beitrag im Verbund mit den gemeindenahen Diensten leistet.
Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H
Mitarbeiter 2.950,8
Betten 1.664
stationäre Patienten 73.000
verrechenbare Pflegetage 520.000
Personalausgaben 150 Mio.€
Gesamtausgaben 316,9 Mio.€
Gesamteinnahmen 274,3 Mio.€
Betriebsabgang 42,6 Mio.€
bauliche Investitionen 46,7 Mio.€
medizinisch-technischeI nvestitionen 4,7 Mio.€
sonstigen Investitionen 4,2 Mio.€
"Vorarlberg hat hervorragende Krankenhäuser mit Top-Personal. Die hohe Patientenzufriedenheit ist ein eindrucksvoller Beweis dafür."
Hans-Peter Bischof
Landesrat
Medizinische Schwerpunktversorgung für Vorarlberg
Vor mehr als 30 Jahren wurde das heutige LKH Feldkirch – damals noch getrennt als Landes-Unfallkrankenhaus und Krankenhaus der Stadt Feldkirch – gebaut. Seit der Vereinigung zum Landeskrankenhaus Feldkirch (im Jahre 1979) erfüllt es die medizinische Schwerpunktversorgung für ganz Vorarlberg.
In den 25 medizinischen Abteilungen werden praktisch alle Leistungen (ausgenommen Herz- und Transplantationschirurgie) des modernen medizinischen Spektrums erbracht. Vor allem in jenen Fächern, in welchen sich aufgrund der Fallzahlen eine Spezialisierung an einem einzigen Standort in Vorarlberg empfiehlt.
Forschung und Lehrkrankenhaus
Um den Stand der medizinischen Leistungen auf höchstem Niveau zu halten, arbeitet das LKH Feldkirch als akademisches Lehrkrankenhaus seit dem Jahr 1999 mit der Universität Innsbruck zusammen. Dadurch wird unter anderem garantiert, dass die Leistungen stets auf dem neuesten Stand erbracht werden.
1.550 Mitarbeiter – 150 Millionen Euro
Budget Wirtschaftlich und gesellschaftlich ist das Landeskrankenhaus aus Feldkirch kaum noch wegzudenken. Rund 1.550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben einen hochspezialisierten und verantwortungsvollen Arbeitsplatz gefunden. Mit einem Budget von knapp 150 Millionen Euro pro Jahr gibt dieser Betrieb der Region auch bedeutende wirtschaftliche Impulse.
Um die Qualität zu sichern, wird stark in die Ausbildung investiert. Zudem wird laufend die Technik erneuert und der Gebäudebestand saniert. So investiert das LKH Feldkirch im mehrjährigen Durchschnitt etwa acht Prozent seiner Ausgaben in die gerätetechnische und bauliche Erneuerung.
Vorzeigebeispiel nach innen und nach außen
In der Festspielstadt am See liegt das Versorgungszentrum für das Unterland – das Landeskrankenhaus Bregenz. Der Umbau des Landeskrankenhauses Bregenz ist ein Vorarlberger Vorzeigebeispiel der laufenden Modernisierungen zum Wohl und zur Sicherheit der Patienten – sowohl nach innen als auch nach außen.
Umfassende bauliche Verbesserungen
Der moderne Neubau Ost mit dem optisch über dem Haus schwebenden Hubschrauberlandeplatz verändert nicht nur das Stadtbild von Bregenz, auch hausintern werden in der Folge verschiedene Umstrukturierungen vorgenommen. Die gynäkolgische Abteilung zieht im Laufe des heurigen Frühjahres in den Neubau, dann folgt die Kinderabteilung. Die derzeit ausgegliederte Unfallchirurgische Abteilung („Böckle“) wird voraussichtlich im Dezember in das Haupthaus eingegliedert.
Die interdisziplinäre Intensivstation mit Anästhesie- und Schmerzambulanz sowie das Notarztteam finden dort ebenfalls eine neue Heimat. Die Operationsräume werden umgebaut und auf die neuesten medizinischen Standards gebracht, dasselbe gilt für die Röntgenabteilung.
Krankenhaus Sanatorium Mehrerau
Das Bregenzer Krankenhaus Sanatorium Mehrerau liegt idyllisch am Bodenseeufer in unmittelbarer Nähe zum Zisterzienserkloster.
Hohes Niveau bei Medizin und Pflege
Während des Umbaues und des Umzuges wird das hohe Niveau der ärztlichen und pflegerischen Betreuung im Bregenzer Krankenhaus weitergeführt. Das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die optimale Betreuung und Zuwendung zum Wohle der Patienten ist und bleibt der Mittelpunkt der Bestrebungen. Dies trägt zum hohen Ansehen des Krankenhauses auch über die Landesgrenzen hinweg bei.
Überschaubare Einheit, persönliche Betreuung
Die Lage des LKH Bludenz und das Einzugsgebiet berechtigen zum liebevollen Spitznamen „Bergklinik“. Besonders aber schätzen sowohl die Mitarbeiter als auch die Patienten die überschaubare Einheit und das Bemühen um die persönliche Beziehung zueinander im Spital. Als Zentrum der medizinischen Versorgung der südlichen Talschaften Vorarlbergs umfasst der Versorgungsauftrag des Bludenzer Landeskrankenhauses die 70.000 Einwohner des Bezirkes Bludenz, zu Saisonzeiten kommen zusätzlich rund 40.000 Touristen dazu.
316 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten in den Fachbereichen Anästhesie und Intensiv, Innere Medizin, Chirurgie, Unfallchirurgie, Urologie, HNO, Orthopädie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Augen, Pädiatrie und Radiologie eine qualitativ hochwertige und patientennahe medizinische Versorgung an. Jedes Jahr werden über 11.000 stationäre und rund 18.000 ambulante Patienten in Bludenz behandelt. Das Bludenzer Krankenhaus ist eine gut funktionierende Einheit auf allen Ebenen – von der zwischenmenschlichen Beziehung zwischen Ärzten und Patienten, über die medizinische Versorgung bis in die Verwaltung.
Seit 2003 zählt das Krankenhaus Bludenz zur Gruppe der Vorarlberger Landeskrankenhäuser und ist Teil der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft.
Mehr Nutzen für Patienten durch vernetzte Führung
Als „Bergklinik“ ist das Spital bemüht, die bisherigen Stärken des überschaubaren und bürgernahen Bezirkskrankenhauses mit den neuen Vorteilen einer vernetzten und hausübergreifenden Führungs- und Infrastruktur zu verbinden, um so noch mehr Nutzen für die Patienten stiften zu können.
Hightech und medizinische Grundversorgung
Im Krankenhaus Hohenems sind medizinischer Hightech und ein Stück Hohenemser Geschichte miteinander verbunden. Im Sommer 2004 werden es 30 Jahre seit der Inbetriebnahme des „neuen“ Krankenhauses in Hohenems – ein markanter Wendepunkt in der medizinischen Versorgung für die Region Hohenems. Der Spitalsneubau Anfang der 70er Jahre fiel in einen bedeutsamen Zeitabschnitt im Spitalswesen Vorarlbergs.
Mit wenigen Ausnahmen sind in dieser Zeit fast alle Spitäler neu errichtet bzw. saniert worden. Durch den Neubau in Hohenems wurde ein großer Qualitätssprung in der medizinischen Grundversorgung ermöglicht.
Medizinisch hohes Niveau bei überregionaler Versorgung
Das mittlerweile einzige von einer Stadt betriebene Krankenhaus im Land befindet sich sowohl wirtschaftlich als auch medizintechnisch auf hohem Niveau. Seit der Eröffnung im Dezember 1983 wurde im Krankenhaus der Stadt Dornbirn laufend in die Infrastruktur und in die Ausstattung investiert.
Mit jährlich rund 17.500 stationären Patienten ist das Krankenhaus der Stadt Dornbirn ein überregionaler Versorgungsbetrieb. Das zeigt auch die Statistik über die Herkunft der Patienten: Nur rund 43 Prozent kommen aus Dornbirn selbst. 57 Prozent stammen aus den umliegenden Gemeinden.
Groß ist auch das Einzugsgebiet der Geburtenstation. Die hohe medizinische Qualität, vor allem aber auch die Atmosphäre der „Geburtsbegleitung“ sind für viele Frauen entscheidend, ihre Kinder in Dornbirn zur Welt zu bringen.
Gesundheits- und Sozialzentrum Montafon
Das erste äußere Zeichen einer für Vorarlberg bisher einmaligen Zusammenarbeit gleich mehrerer Institutionen wurde im Jahr 2002 gesetzt: Landeshauptmann Herbert Sausgruber nahm gemeinsam mit mehreren Regierungskollegen und Vertretern betroffener Institutionen in Schruns den Spatenstich zum Gesundheits-und Sozialzentrum Montafon vor. Die Vorarlberger Landeskrankenhäuser werden hier ab Mai 2004 eine Nachsorgeeinrichtung, die St. Anna Hilfe ein Pflegeheim und Wohnungen für alte Menschen betreiben. Die Gemeinde wird Räume für den Krankenpflegeverein und die Familienberatung nützen. Positiv auf die Gesamt-Projektkosten (11 Millionen Euro) wirkt sich aus, dass wichtige Infrastruktureinrichtungen (wie z.B. Eingangsbereich, Mehrzweckraum, Küche, Tiefgarage und die Kapelle) gemeinsam genutzt werden.
Mehr Platz für „Operation“ und „Intensivpflege“
Die Verdoppelung der Patientenzahlen und damit auch die notwendigen Personalaufstockungen (1984 waren 39 Ärzte tätig – 2002 sind es 83 Ärzte) haben in den vergangenen Jahren zu räumlichen Problemen geführt.
Mit der derzeit durchgeführten Erweiterung kann der notwendige Platzbedarf abgedeckt werden. Neben dem neuen Baukörper vor dem Krankenhaus wird auch das bestehende Gebäude erweitert, um für die Bereiche „Operation“ und „Intensivpflege“ mehr Platz zu schaffen.
Optimale Versorgung rund um die Uhr
Die Abteilungen mit der größten „Kundenfrequenz“ wie Unfallambulanz, Endoskopie, andere Ambulanzen und Orthopädie, die derzeit über mehrere Stockwerke verteilt sind, werden leicht erreichbar im Erdgeschoss konzentriert. Die Investitionen von rund 14,5 Millionen Euro werden von der Stadt getragen und vom Land unterstützt. Der Zubau soll 2005 eröffnet werden.
Mit fast 35.000 ambulant betreuten Patienten erfüllt das Dornbirner Krankenhaus auch in der Akutversorgung eine wesentliche Aufgabe. Rund um die Uhr verfügbare Fachärzte garantieren die optimale Aufnahme und rasche Einleitung erster Therapiemaßnahmen. Die Zusammenarbeit mit den anderen Krankenanstalten im Land ist dabei wichtig und wird laufend optimiert.
Adressübersicht der Krankenhäuser in Vorarlberg | |||||
Strasse | Ort | Telefon | Fax | Internet | |
LKH | Spitalgasse 13 | A-6700 | +43(0)5552/ | +43(0)5552/ | |
LKH | Carl-Pedenz-Straße 2 | A-6900 | +43(0)5574/ | +43(0)5574/ | |
KH | Lustenauer Straße 4 | A-6850 | +43(0)5572/ | +43(0)5572/ | |
LKH | Carinagasse 47 | A-6800 | +43(0)5522/ | +43(0)5522/ | |
LKH | Bahnhofstraße 31 | A-6845 | +43(0)5576/ | +43(0)5576/ | |
KH | Mehrerauerstraße 72 | A-6900 | +43(0)5574/ | +43(0)5574/ | |
LKH | Valdunastraße 6 | A-6830 | +43(0)5522/ | +43(0)5522/ | |
... respektvoll-freundliche Patientenbetreuung,...
... motivierte Mitarbeiter ...
1979 wurde aus zwei Krankenhäusern in Feldkirch ein Landeskrankenhaus. Heute sind dort 1.550 Mitarbeiter beschäftigt, das LKH erfüllt die Schwerpunktversorung für Vorarlberg.
Landesrat Hans-Peter Bischof
Wichtig für den Genesungsprozess ist auch eine gute Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienste des Patienten.



Menschlichkeit und medizinische Kompetenz sind Stärken der Vorarlberger Krankenhäuser.
Modernste medizintechnische Leistung,...
... rund 1.770 Mitarbeiter in der Pflege,...
... fachlich und zwischenmenschlich gut betreute Patienten.
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
Download:
Vorarlberger Spitäler bieten Top-Standard für Patienten (494 kB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme