vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2004 · Vorarlberg Magazin Nr. 111 / 2004
Landeshauptmann Sausgruber und Gesundheitslandesrat Bischof: "Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt das Vorarlberger Modell."
International vorbildlich.
Das Vorarlberger Gesundheitswesen hat international einen vorbildlich hohen Standard. Das bestätigt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Fakten sprechen für sich: Wir fühlen uns im österreichischen Vergleich subjektiv am gesündesten und wir haben eine der höchsten Lebenserwartungen in ganz Europa.
Von Harald Hagen
Vorarlberg hat einen hohen Standard in der Gesundheitsversorgung.Deshalb ist es auch als einziges österreichisches Land vertraglich in das Netzwerk der WHO zur Verringerung der wichtigsten Zivilisationskrankheiten und damit in das Programm CINDI eingebunden.
Selbst internationale Experten betonen immer wieder die sehr gute Qualität der Vorarlberger Gesundheits-und Soziallandschaft. Seit den 70er Jahren hat eine beeindruckende Entwicklung stattgefunden, in die das Land hohe Investitionen getätigt hat. Heute spricht man nicht umsonst oft vom „Vorarlberger Modell“. Vorarlberg hat ein dichtes Versorgungsnetz, moderne Krankenhäuser, bestens ausgebildete Ärzte und ausgezeichnetes Pflegepersonal.
Spitzenmedizin auf höchstem Niveau
Die heimischen Krankenhäuser gelten österreichweit als beispielgebend in Sachen Qualität und Versorgung und bieten Medizin auf höchstem Niveau. Mehr als 4.000 Menschen kümmern sich um das Wohl von jährlich rund 80.000 Patienten. Alle Umfragen unter den Patienten beweisen, dass diese mit der Behandlung und Betreuung zufrieden sind und dass sie sich in den Vorarlberger Spitälern gut aufgehoben fühlen. Landesrat Hans-Peter Bischof: „Das Land wird auch in Zukunft alles tun, damit das so bleibt.“
In ganz Europa stehen die Gesundheitssysteme vor großen Herausforderungen. Wenn die Finanzierung langfristig gesichert werden soll, wird man um neue Strukturen nicht herum kommen. Dabei geht es nicht darum, weniger Geld für Gesundheit auszugeben, sondern darum, die Finanzierung der jährlichen Kostensteigerungen zu sichern.
„Die Menschen erwarten sich zurecht, dass die Qualität des Gesundheitswesens hoch bleibt. Dem wird in Vorarlberg auch in Zukunft Rechnung getragen.“
Hans-Peter Bischof
Landesrat
Durch verbesserte Strukturen Vorteile für die Patienten
Vorarlberg geht diese Aufgabe aktiv an. Es wird intensiv nach Möglichkeiten gesucht, wie die Krankenhaus-Strukturen verbessert und dadurch Vorteile für die Patienten erreicht werden können. Die Vorgaben des Landes an das neue „Zielbild 2010“ sind klar: • Erhaltung und Verbesserung der Qualität • Abstimmung und Vernetzung der Spitäler untereinander • Nachhaltige Sicherung der Krankenhaus-Standorte
Modellprojekt „Vorarlberger Gesundheitsfonds“
Neue Wege geht Vorarlberg auch mit dem von Landesrat Bischof konzipierten Modellprojekt „Vorarlberger Gesundheitsfonds“. Damit werden die bisher getrennten Zuständigkeiten für den niedergelassenen Bereich und die Krankenhäuser zusammen geführt. Bischof: „Wir müssen unser Gesundheitssystem vernetzen, wir brauchen eine vertrauensvolle Partnerschaft und intensive Zusammenarbeit zwischen allen, die in unserem Gesundheitswesen etwas zu sagen haben, vom Chefarzt bis zur Hauskrankenpflege.“
In den nächsten Jahren werden in den Vorarlberger Krankenhäusern große Investitionen vorgenommen. Das kommt vor allem den Patienten zugute, ist aber auch wichtig für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Rahmenbedingungen der technischen und baulichen Ausstattung sind eine wesentliche Grundlage für die hohe Arbeitsqualität in den Spitälern.
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Vermögensverwaltung (LageplanFahrplan)
Download:
Dichtes Gesundheitsnetz mit hohem Standard (112 kB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme