vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2004 · Vorarlberg Magazin Nr. 111 / 2004
Leitstelle. Das Herz einer jeden Rettungsorganisation ist die Leitstelle. Dort laufen die Informationen zusammen, entscheiden sich die notwendigen Erstmaßnahmen. In Vorarlberg ist das ein ganz besonderes Herz. Ein Rotkreuz-Herz das für alle schlägt.
Von Roland Gozzi
In ganz Österreich wird davon geträumt. Im benachbarten Ausland da und dort halbherzig nachgebaut. In Vorarlberg ist sie jahrelang gelebte Wirklichkeit. Die integrierte Leitstelle, kurz RFL genannt. Jeder Notruf aus ganz Vorarlberg kommt in der RFL an. Mitarbeiter des Roten Kreuzes sitzen am Schaltpult, beruhigen nervöse Anrufer, filtern die Informationen, wägen ab und alarmieren – wen auch immer sie zu brauchen gedenken: einen Krankenwagen, den Rettungsdienst, den Notarzt, einen Hubschrauber, die Feuerwehr, den Bergrettungsdienst, Hundeführer, Taucher der Wasserrettung, First Responder, Führungsspezialisten etc. Zusätzlich erhalten Gendarmerie und Landesdienststellen zeitgleich die notwendigen Informationen.
Der Rettungsdienst des Roten Kreuzes
60 Fahrzeuge des Roten Kreuzes stehen an insgesamt 13 Stützpunkten, strategisch über das ganze Land verteilt, für den Einsatzfall bereit. Die Besetzung der Fahrzeuge erfolgt während der Woche (Tagesschichten) mit beruflichen Mitarbeitern und Zivildienern. Die Nächte sowie an Sonn- und Feiertagen werden von Freiwilligen geleistet. Damit ist eine kostengünstige Grundversorgung – die teuren Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden verursachen keine Personalkosten – sowie die Abdeckung von Großschadensereignissen gewährleistet. Immerhin stehen rund 650 Freiwillige, allesamt gut ausgebildete Rettungssanitäter, bereit.
"Den 650 freiwilligen Rettungssanitätern in Vorarlberg gebührt
volle Hochachtung und unser aller Dank.“
Herbert Sausgruber
Landeshauptmann
Partnerschaft statt Kirchturmdenken
Kirchturmdenken ist, wenn es um Gesundheit und Menschenleben geht, in Vorarlberg schon längst passé. Deshalb arbeitet das Rote Kreuz im Rettungsdienst auf partnerschaftlicher Basis mit dem Arbeiter Samariterbund, den Christopherus-Hubschraubern des ÖAMTC und mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Vorarlberger Hilfs- und Rettungsorganisationen zusammen. Bestes Beispiel dafür sind gemeinsame First Responder Teams, die in abgelegenen Talschaften und Orten eine rasche Erstversorgung von Notfallpatienten gewährleisten.
Rotes Kreuz Landesverband Vorarlberg
Industriepark Runa, Beim Gräble 10
A-6800 Feldkirch
• T +43(0)5522/77000-0
• F +43(0)5522/77000-9009
• E postoffice@v.redcross.or.at
• I www.v.roteskreuz.at
Anmeldung eines Krankentransportes
• T +43(0)5522/3500
• F +43(0)5522/3500-341
• I rfl@voralberg.at
Rettungs- und Feuerwehrleitstelle
Notrufnummern 144 und 122
(vorwahllos aus ganz Vorarlberg
und von allen Handys)
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
Download:
Vom Notruf bis zur ersten Hilfe: Alles aus einer Hand (231 kB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme