vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2003 · Vorarlberg Magazin Nr. 108 / 2003
Bodenschatz Wasser sichern
Das Vorarlberger Trinkwasservorsorgekonzept kommt gut voran. Die Bearbeitung für das Gebiet Klostertal / Arlberg sowie südlicher Walgau/Brandnertal/Großes Walsertal steht kurz vor dem Abschluss, so Landesstatthalter Dieter Egger. Das Wasserdargebot und die Versorgungsstrukturen werden genau erfasst, um Fragen des Trinkwasserschutzes, der Notversorgung und von regionalen Verbundsystemen gezielt beantworten zu können. Die landesweite Erhebung kostet rund 1,5 Millionen Euro und soll 2007 fertig sein.
Homepage des Landtages viel gefragt
Seit der Neugestaltung der Internet-Seiten (www.vorarlberg.at/landtag) ist die Zahl der Zugriffe sprunghaft angestiegen. Von Juli 2002 bis März 2003 wurden 220.407 Besuche im „elektronischen Landtag" registriert. Zahlreiche Meldungen per E-Mail zollen der Seite Lob für die benutzerfreundliche Gestaltung und die Fülle an rasch auffindbaren Informationen. Landtagspräsident Manfred Dörler sieht die erfreuliche Zugriffsstatistik als Bestätigung für den kontinuierlichen Ausbau des Online-Angebotes des Landtages: „Damit erreichen wir mehr Transparenz und Bürgernähe."
Gemeinschaftszollamt bringt Entlastung
Das neue österreichisch-schweizerische Gemeinschaftszollamt am Güterbahnhof Wolfurt wird schon in seinen ersten Betriebswochen von den Speditionen und LKW-Lenkern sehr gut angenommen. „Es ist damit gelungen, Staus an den Grenzübergängen in Lustenau und Höchst abzubauen und die Anrainer weitgehend zu entlasten", so Wirtschaftsund Verkehrslandesrat Manfred Rein. Der Erfolg des Projektes sei auch Resultat der Kooperationsbereitschaft der Schweizer Zollverwaltung.
Wissenschaftspreis 2003 an anerkannten Mediziner
Landeshauptmann Herbert Sausgruber überreichte den mit 7.300 Euro dotierten Wissenschaftspreis des Landes Vorarlberg an Oswald Oelz, Chefarzt der Medizinischen Klinik Stadtspital Triemli in Zürich und Facharzt für Höhenmedizin. Bernhard Metzler, Facharzt für Innere Medizin/ Kardiologie an der Universitätsklinik in Innsbruck, erhielt den mit 3.700 Euro dotierten Förderpreis des Landes. „Wissenschaft und Forschung sind wichtige Grundlagen für eine positive gesellschaftliche Entwicklung. Das ist ein Grund, warum das Land einen eigenen Wissenschaftspreis vergibt", so Sausgruber.
Qualitätssicherung zum Wohle der Kinder
Die Jugendwohlfahrtsabteilungen der vier Vorarlberger Bezirkshauptmannschaften haben eine neue österreichweit einzigartige Arbeitsgrundlage erhalten. „Das neue Handbuch der öffentlichen Jugendwohlfahrt sichert gleiche Standards und damit gleiche Qualität der Dienstleistungen", so Landesrätin Greti Schmid. Das Handbuch beinhaltet das Leitbild und die Grundsätze der Jugendwohlfahrt sowie einen umfassenden „Produkteplan". Weiters enthält es Checklisten sowie eine Übersicht der verschiedenen Gesetzesgrundlagen und Dokumentvorlagen.
Schutzwald erfordert Walddialog
Unter dem Motto „Der Wald geht uns alle an" wurde kürzlich der Österreichische Walddialog gestartet. Ziel ist ein gesellschaftlicher Konsens zur nachhaltigen Entwicklung der heimischen Wälder. Vorarlberg wird sich intensiv einbringen, kündigte Landesrat Erich Schwärzler an: „Es geht uns um die Erhaltung des Schutzwaldes sowie um unsere Verantwortung bei der vielfältigen Nutzung des Waldes." Aus dem Walddialog sollen bis Ende 2004 die Grundlagen für ein nationales Waldprogramm hervorgehen, das neben Leitlinien auch konkrete Maßnahmen enthalten wird.
Gutes Signal für Lehrerbildung
Das Bildungsministerium hat kürzlich den Antrag für den „Akademienverbund" genehmigt. „Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Pädagogischen Hochschule Vorarlberg und bedeutet grünes Licht für die schrittweise Zusammenführung der pädagogischen Einrichtungen im Land", freut sich Schullandesrat Siegi Stemer. „Besonders für angehende Pflichtschullehrerinnen und -lehrer ist das ein Zukunftssignal, denn das sechssemestrige Grundstudium und ein zweisemestriges Aufbaustudium machen die Ausbildung zusätzlich interessant und international anerkannt".
Gutes Zeugnis für Vorarlbergs Bauträger
Die von Susanne Fink gestaltete Dokumentation „Kunst und Bau in Vorarlberg seit 1945" stellt den Vorarlberger Bauträgern ein hervorragendes Zeugnis aus. „Sie zeigt, dass Bund, Land, Gemeinden und private Bauträger sowie Architekten immer wieder auf die Zusammenarbeit mit Künstlern gesetzt haben", betont Landesrat Hans-Peter Bischof. Die Arbeit umfasst mehr als 700 Objekte. Seit einigen Jahren sind in Vorarlberg Richtlinien in Kraft, die bei allen Hochbauten des Landes ein Prozent der Nettoerrichtungssumme für Kunst vorsehen. Damit werden der Kunst neue Mittel und eine verstärkte Präsenz im öffentlichen Raum erschlossen.
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
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